Der Rasen ist gemäht und im Büro das Wichtigste erledigt. Am Dienstag Abend fahre ich mit Walter in die Sextener Dolomiten (4,50 h), um die Hasse Brandler zu gehen. Die Tour wurde 1958 in 4 Tagen mit 180 Haken erstbegangen. Heute sind die meisten brüchigen Passagen geputzt und dank der vielen Haken und einiger neuer Bohrhaken kann die Tour frei gegangen werden. Erste Rotpunktbegehung: Kurt Albert und Gerold Sprachmann 1987. Erste Free Solo Begehung: Alex Huber 2002
Nach 4 Stunden Schlaf ist um 4 Uhr Tagwache. Diesmal wollen wir die ersten am Einstieg sein. Wir sind um etwa 6 Uhr, gerade noch vor der zweiten Seilschaft unter der Nordwand und steigen um 6.30 ein. Es läuft alles wie am Schnürchen. Einige Stellen sind etwas feucht, aber die Temperatur ist ideal. Ich führe die ungeraden Seillängen. Damit trifft es mir die 8- Länge und einige 7 und 7+ im Vorstieg. Die 8+ Länge darf ich mit Rucksack im Nachstieg gehen. Ich habe einen guten Tag und das Klettergartentraining macht sich heute bezahlt - ich schaffe die ganze Tour ohne in einen einzigen Haken zu greifen!
Um 14.45 sind wir beim Ringband und um 17.00 Uhr wieder beim Auto. Nach ausgiebiger Jause fahren wir um 18:30 nach Hause, wo wir knapp nach 23.00 Uhr ankommen.
"Caminando" heißt soviel wie "gehen/in Bewegung sein". Die Route hat 17 SL bis 7a+ (6c obl.) und wurde 1989 von Ruth und Kaspar Ochsner eröffnet. Am Samstag fahre ich mit Martin auf die Wendenalp (3 Stunden) Am Sonntag brechen wir knapp nach 6 Uhr Richtung "Reißend Nollen auf". Nach Aufstieg über Glogghüser und Umgehen von 2 harten steilen Schneefeldern deponieren wir die Rucksäcke unter dem Vorbau. Nach einer Jause klettern wir die 200 m zum Einstieg hinauf. Um 9 Uhr steigen wir nach einigem Warten hinter 2 Italienern ein, die 5 Minuten vor uns am Einstieg waren und sehr langsam sind. Der Fels ist fantastisch. Beim Auslosen hat Martin den Kürzeren (in Form eines Kieselsteins) gezogen und darf damit bis zum Wandbuch erst mal alle ungeraden und damit alle schwierigen Seillängen führen. Ich übernehme dafür zusätzlich die 6 Seillängen vom Buch bis zum Gipfel. Der Fels ist fantastisch und es läuft hervorragend. Bis auf einen Hänger in der "Klagemauer" (siehe Foto) gehe ich alles rotpunkt. Auch Martin hat insgesamt nur 3 Hänger (und das bei einer 7a+, zwei 6c+ und einer 6c im Vorstieg) Um 19:30 Uhr beginnen wir als erste Seilschaft mit dem Abseilen über "Millenium". 8xbis zum Einstieg, dann noch 4x50m über den Vorbau. (2 SL unter "Tsunami", dann 2 Längen westlich davon bei kurzem Fixseil) Zum Glück sind wir hier sehr zügig und bringen das ganze in etwa 2 Stunden hinter uns. Die letzte Seillänge im Vorbau brauchen wir bereits die Stirnlampen. Die Lampen der Italiener leuchten noch weit oben in der Wand. Jetzt noch im Dunkeln über steilen Schotter und ein hartes, steiles Schneefeld den Weg zu den Rucksäcken finden. Zum Glück war Martin schon mal hier und hat eine perfekte Erinnerung und Orientierungssinn! Beim Rucksackdepot gibts noch eine Jause und dann gehts nach einer Jause um 22 Uhr den östlichen "Weg" an der Biwakhöhle vorbei hinunter. Auch hier ist immer noch Orientierungssinn und Konzentration angebracht. Um 24 Uhr kommen wir zum Auto. Erst mal waschen im Bach. Dann Flüssigkeitsdepots füllen mit Saft, Suppe, Bier und Rotwein. Um 2 Uhr trifft die italienische Seilschaft ein, die hinter uns war, und wir gehen schlafen. Wir sind froh zu hören, dass es auch die "Langsamen" noch bis zur Biwakhöhle geschafft haben. Am Montag langes Frühstück und Heimfahrt. Am Sustenpass treffen wir auf Mama und Papa wo es auch nochmal eine Jause gibt. Während der Heimfahrt ruft Walter an, der einen Partner für die Hasse/Brandler sucht, die ich auch schon lange gehen möchte ...
Oberriet - Forstseeli - Steinegg - Oberriet
->Track
Bürs mit Klaus Hochschwarzer. Regen, Überschwemmungen, alles nass. Was für ein Sommer. Aber in Bürs gehen immer ein paar Touren.
Nach einigen Bürsbesuchen, heute Lichterspiel 7c, gepunktet. Der erste 9er.
Steinerne Stadt, Steger auf 1. und irgendeine Verschneidung auf 2. Sellaturm, Kleine Micheluzzi auf Ciavazes
Sonnenplatten: Giornata Grigia 1. SL bis Regen, Nago: Titanic usw., Redpoint Wall, Monte Colt: Tredicesima Luna. Günti ist mit Riesen-Bike-Truppe in Torbole.
Engelsflügel, beide Seillängen am Stück, 7a, Rotpunkt. Eine der längsten Touren in Bürs!
Donnerstag, 21.5.2009: Fahren nach Saas Fee 1800m, mit der Felskinn-Bahn rauf und zur Britanniahütte (3030m)Freitag, 22.5.2009: Rimpfischhorn 4199m-> Track
Samstag, 23.5.2009: Über den Hohlaubgrat auf das Allalinhorn 4027m dann Abfahrt bis auf 3100 und Aufstieg auf den Alphubel 4206m -> Track
Sonntag, 24.5.2009: Strahlhorn 4190m, Heimfahrt

Aus Rostlaube neues Auto gemacht.
Albatros (Abzweigung rechts aus dem Götznerriss), 6b os. Traumfänger 7b rotpunkt!
1. Mai: Bellinzona Ausfahrt Nord - Richtung Gotthardpass - Cresciano. Schauen das Bouldergebiet an. Versuche noch eine eingebohrte Tour weiter oben, die mir aber viel zu schwer ist. Ubernachten auf dem Campingplatz "Campeggio al Censo" in Claro/Scubiago. Sehr schöner Platz mit viel Vegetation und Pool, keine Dauercamper. Gesamt sFr. 40,-2. Mai: Klettern eine Tour am Grop die Quaggio. Zustieg 1 Stunde ab Arbedo. Einstiegsriss 6b, ansonsten 6 SL bis ca. 5c+. Daneben noch andere, schwerere Touren. Alleine. Übernachten am Camping Zandone in Losone. 38,35 sFr. OK.3 Mai: Klettern in Arcegno. Viele schöne Touren. Am Abend noch Pizza in Locarno, anschließend Stau über den Bernadino.
Engelsflügel 7a+ rotpunkt hat heute wieder geklappt. Zweiter Versuch in dieser Saison. Mit Express einhängen.
Angsthase 6c+ rotpunkt mit Express einhängen. Erster Versuch in dieser Saison.
Mit Marlies, Robert, Martin. Garfield 6a rotpunkt, Tip Gun, Traumfänger 7b Versuch.
Mit Marlies, Günti, Martin im Klettergarten: Lucky Look 6c+, Robin 6c+ und Affengeil 6c+. Alle rotpunkt, bzw. on sight.
Wir (Marlies, Günti und ich) starten um 3 Uhr in Lustenau zu einem Tödi-Versuch. Leider macht uns der Föhn wieder einmal einen Strich durch die Rechnung. (13 Grad im Rheintal, 7 Grad im Linthal). Wir fahren weiter auf den Urnerboden (1370m) und versuchen uns am Clariden (3191m). Es weht ein starker Föhnsturm, eine große Wolke hängt über dem Gipfel. Trotzdem schaffen wir es auf 2850m, wo wir umkehren. Daneben hatten wir noch einige kleinere Pannen (vergessene Sonnenbrille, überfahrener Schischuh, fortgewehte Jausenbrote). Eine passable Abfahrt, eine große Jause am Urnerboden und drei Flaschen Rotwein auf Güntis Balkon retten den Tag.
->Track
Frei genommen und mit Martin, Robert, Anni, Marlies in einem der besten Klettergärten! Snoopi 6a, Calimero 6a, Top Gun 6c, Roadrunner 7a, Batman 7b (Flash!). Alle rotpunkt. Nach der schwachen Vorstellung in der Kipit ist damit der Einstieg in die Klettersaison gerettet. Die vorgehängten Express und die Tips der Kollegen helfen natürlich!
Am Abend mit Marlies ans Känzele
Mit Marlies, Georg und Gottlieb von Splügen 1495m aufs Surettahorn 3027m. Abfahrt 5:30 bei Gottlieb, 7:10 Splügen, 11:10 Gipfel. Beim Aufstieg teilweise bewölkt. Am Gipfel wolkenlos. Firnabfahrt spezial. Lifte laufen nicht mehr, daher großer freier Parkplatz. Von der italienischen Seite ist die Straße auf den Pass offen.-->Track
Klettergarten Hängender Stein mit Marlies. Wir klettern einige Touren von 5a bis 6c ganz im linken unteren Teil. Am Anfang sehr warm und sonnig, dann Eintrübung.
Mit Günti, Oli, Raimund, Ferdi, Hans und Hubert von Au 830m auf die Kanisfluh 2044m Schöne Firntour. Anschließend ab ca. 13:30 in Nazes Huus in Mellau. Man sagt, dass einige Wälder und Lustanauer aus unserer Truppe die Wirtschaft erst gegen 21:00 Uhr wieder verlassen haben ...->Track
Am Samstag Abend mit Marlies vom Schulplatz - Ranzenberg - Stuaruttel auf den Schönen Mann. Gegend Abend bekomme ich Halsweh und bleibe den ganzen Sonntag auf der Hütte, während Marlies und Odo die Pulverhänge verspuren. Am Sonntag kommen noch Familie Riedmann und Günti auf Besuch und Mama, Papa und Barbara, die bis Montag bleiben. Es hat Schnee wie noch nie und eine Wächte bis zum Dach.
Am Abend noch mit Jürgen von Watzenegg aufs Hochälpele. Guter Schnee, aber schlechte Sicht.
Wir starten beim Parkplatz bei etwa 1020m (Automat, 8 sFr., letztes Stück mit Schneeketten auf Eisfahrbahn) und folgen dem schmalen Weg über den Trunachopf. Hier ist erst eine einzelne Schispur. Die Schneerutsche im steilen Waldgelände sind zum Glück schon unten. Normalerweise wäre der Start auf dem Parkplatz bei Reggella. Hier wäre heute etwas Schitragen angesagt. Knapp nach 7:00 beim Auto gestartet. Um 10:30 vom Gipfel abgefahren. Etwas föhnig, leicht bedeckt. Marlies mit Board. Ich mit Monster. Heute mal mit breiteren Fellen. So macht der Aufstieg gleich mehr Spaß, auch wenn ich noch ein Snowboard am Rücken habe und die Spur auf die erforderliche Monsterbreite fräsen muss. Gipfelhang verspurt und gepresst, aber gut fahrbar. Dann ein Stück tragender und teilweise tragender Deckel. Die weniger steilen Hänge im Mittelteil sind gerade aufgetaut und super zum Fahren. Hier gehört alles uns und ist noch unverspurt. Der schmale Weg unten sehr weich.->Track
Klettergarten Galerie mit Marlies, Olivia, Martin. Sonnig und warm. Super Einstieg in die Outdoor-Klettersaison. 6b+ ist noch etwas schwierig. Aber 6c+ geht schon wieder onsight.
Mit Marlies um 15:30 von Watzenegg aufs Hochälpele. Sehr schönes Wetter. Schöner Sonnenuntergang. Wahnsinnig viel Schnee: Der Wegweiser am Hochälpele schaut kaum mehr raus! Die Tage werden schon wieder länger.
Marlies allein Mit Board.
Marlies geht mit Sandra auf den Hurst (1971m). Ich gehe mit der Abteilung auf den Golm und test mal das Head-Monster ausgiebig beim Variantenfahren und auf der Piste.
->Track
Samstag, 7.2. Getschnerspitze
Sonntag, 8.2. Bielenspitze, Abfahrt nach Galltür
Montag, 9.2. Kromerscharte und Seelücke
Dienstag, 10.2. Rauhkopfscharte
Mittwoch, 11.2. Rasttag mit etwas Eisklettern an der Staumauer
Donnerstag, 12.2. Hennenkopf
Freitag, 13.2. Nochmal Hennenkopf
Samstag, 14.2. Heimreise
->Tracks
Mit Marlies, Robert und Günti vom Landsteg 1110 m zur Hochkünzel 2397m, Robert und Günti noch zum Gipfel, Marlies und ich direkt zum Glattjöchl Richtung Nordabfahrt. Nach der Abfahrt (1670m) Aufstieg zum Ruchwannekopf 2180m und dann nordwestseitige Traumabfahrt bis nach Au 812m. Am Gipfel des Rauchwannenkopfs entdeckt uns ein Bartgeier. Etwa fünf Minuten macht er in nächster Nähe eine Flugshow extra für uns. Recht föhnig, einige Wolken, etwas Sonne.
->Track
->Fotos vom Bartgeier
->Video auf Youtube
->Bericht auf Bartgeier-Site
Anfangs als Tour im intimen Kreis geplant, entwickelt sich ein Unternehmen bei dem drei unabhängige und wechselnde Teams gleichzeit operieren. Wir treffen uns mit drei Autos am Landsteg 1110m mit dem Rothorn als Ziel. (Marlies, Andi, Helga, Günti, Norbert, Gottlieb, Hasi). Das Rothorn erweist sich als zu steil und gefährlich, so machen wir noch die Glattjöchlspitze 2106m. Norbert und Gottlieb fahren als erstes ab, um Kathrin und Lea im am Bödele abzuholen. Auch Andi und Helga müssen früher heim. Günti, Hasi Marlies und ich gehen noch auf die Hochkünzelspitze 2397m (Hasi bis zum Schidepot). Günti und ich fahren die Nordabfahrt ab, Hasi und Marlies fahren Südseitig ab und holen das Auto. Am Morgen sehr kalt, dann aber in der Sonne ein wunderschöner, wolkenloser Tag. Nebelgrenze sehr hoch. --> Track
Heute nochmal mit Günti gemütlich aufs Hochälpele. Rickatschwende - vor dem Lank Querung zum Hüttenschinder - Hochälpele.
Mit Marlies, Günti, Georg, Jürgen und Heli Scheichl geht es von Hienzi (850m) am Anfang des Weisstannentals über den Garmil (2003m) auf die Gamidaurspitz (2309m). Von hier Richtung Süden auf der Westseite der Schwarzseehörner vorbei. Über die Schwarzen Hörner (Punkt 2645m bis Punkt 2643m) führt ein versicherter Steig. Wir folgen diesem ein Stück und steigen dann westseitig durch eine Rinne ab, bis wir bis fast zum Schottensee abfahren können. Diese Abfahrt und der folgende nordseitige Aufstieg Richtung Wildsee wären bei gefährlicheren Lawinenverhältnissen nicht machbar. Bei Frühlingsverhältnissen wäre der direkte Weg über Punkt 2643m wahrscheinlich die schnellere Variante. Dann die breite Piste auf den Pizol (2844m). Den Rückweg nehmen wir über die Wildseeluggen. Die Abfahrt ist noch erstaunlich gut. Oben Piste, dann verfahrener Pulver in allen Variationen. Wir schauen, dass wir bei 1400m die Höhe halten können und kommen damit ohne Gegenanstieg zur Gampidells-Alpe(1225m) und von dort bequm auf der Straße zum Auto. Resumee: eine tolle lange Tour bei idealen Verhältnissen. Daten: ca. 2300 Hm und 25 km - 8:10 Uhr Abmarsch, 11:00 Uhr Gamidaur, 14:40 Uhr Pizol, 16:20 Uhr beim Auto.
->Track (von Schwarze Hörner über Pizol bis zur Wildseeluggen händisch erstellt - da schlechter GPS-Empfang mit unbrauchbarem Track)
Jeweils um 16:00 Uhr mit Gottlieb von Rickatschwende aufs Hochälpele.
Georg, Marlies und ich versuchen den Pizol von Gigerwald durch das Tobel des Tersolbaches. Wir müssen jedoch einsehen, dass dieser Weg im Winter auch bei guten Verhältnissen nicht geeignet ist. Wir kehren auf 1400m um und fahren den Weg wieder zurück. Exkurs 1: Abfahrt auf schmalem Weg mit Absturzgefahr. Anschließend gehen wir auf der Straße noch bis zum Stausee hoch, über die Staumauer und fahren auf der anderen Seite auf dem Wanderweg ab. Exkurs 2: Abfahrt auf noch schmalerem Weg mit Fußspur in der Mitte. Die Straße ab Vättis ist gesperrt und so gut geräumt, dass sie teilweise aper ist. Da es uns noch etwas zu früh zum Heimfahren ist, gehen wir noch von Vasön (928m) bis Findels (1657m). Auf den Muntaluna(2421m) wären es noch mal 800 Hm. Dafür ist es uns jetzt schon etwas zu spät. Deshalb fahren wir wieder ab. Am Anfang und am Ende kurze Pulverhänge, dazwischen Exkurs 3: Abfahrt auf schmalem steilem Waldweg mit Schanzen und schlechtem Schnee und inzwischen müden Beinen. Wir glauben, dass der Piz Sardona von dieser Seite im Moment gut möglich wäre.
->Track
Vättis (970m) - Ringelspitzhütte (2000m) - Vorderes Panärahorn (3057m) mit Marlies, Andi, Gottlieb und Günti. Perfekte Verhältnisse. Aufstieg über Tüf Tobel. Abfahrt über Sandböden. Abfahrt ins Tal durch das Drostobel. Teilweise noch kaum verblasene Pulverhänge. Unten im Drostobel dann sehr schlechter Schnee - wechselhaft mit Deckel und alten Spuren. Auf der Langlaufloipe fast mühelos zurück zum Auto. 8:15 Uhr losgegangen, 15:00 Uhr am Gipfel. 17:00 Uhr beim Auto. ->Tracks
Hochälpele von Rickatschwende. Da ich die Felle vergessen habe, eine gute Gelegenheit das Schitragen zu üben und zu testen ob der Thermo-Innenschuh richtig passt. Kurz vor dem Gipfel treffe ich auf Andi, Helga, Simon, Sarah, Gottlieb und Lea.
Von Gaschurn 1039m durch das Valschavieltal, über die erste Brücke bei 1238m und dann über die Gibau-Alpe 1863m auf den Tafamunter Augstenberg 2489m. Von der Gibau-Alpe Aufstieg über eine nordseitige Rippe zwischen P2332 und P2372. Besser wäre gewesen, von der Gibau-Alpe noch weiter nach Westen zu queren und dem Sommerweg entlang den Berg auf der Westseite bis zur Südseite komplett zu umgehen. Abfahrt osteitig und dann ins Valschavieltal (Genau Richtung Gipfel des Valschavieler Maderers). Gipfelaufbau steinig und verblasen. Rest traumhafte Pulverhänge! Recht kalt und am Vormittag bewölkt mit Föhneinfluss. Zu Mittag, genau richtig für die Abfahrt, Sonne und blauer Himmel. Mit dabei: Helga, Andi, Günti, Marlies+ich. ->Track
Wir (Marlies, Andi, Günti, Olli, Jürgen + ich) starten über Mels auf 780m bei einem Bauernhof, wo wir parken dürfen. 100 Meter weiter unten wäre noch ein offizieller Parkplatz bei einem Gasthaus. Ab hier darf nur noch mit Berechtigung gefahren werden. Zum Glück ist ab hier auch nicht geräumt oder gestreut, so dass auf der Straße abgefahren werden kann (von ein paar schneearmen Stellen und daraus resultierenden Kratzern abgesehen). Von hier gehts über Mädems zum Chammhüttli 2041m. Olli entschließt sich, auf den Steingässler 2251m zu gehen und beim Auto zu warten. Wir anderen gehen auf den Hochgamatsch 2368m. Zuerst dem Sommerweg über dem großen Wasserfall (schaut nicht schlecht aus - aber 3 Stunden Zustieg!) entlang. Hier kommt jedoch eine harte, steile Passage. Günti und Andi gehen weiter. Marlies, Jürgen und ich kehren um und gehen den Normalweg von der Nordseite. Am Gipfel treffen wir uns wieder. Auch beim Abstieg haben wir wieder unsere Probleme, um über das lange Felsband des Hinterchamms eine Abstiegsmöglichkeit zu finden. Zuerst versuchen wir es wieder Richtung Sommerweg bis Punkt 2128. Zwei Spuren gehen hier durch sehr steiles Gelände zwischen den Felsen nach unten. Die andere Möglichkeit wäre, etwa 50 Hm steil aufzusteigen und dann wieder auf den Aufstiegsweg von Andi und Günti zu stoßen. Beides ist uns etwas zu heiß. Also heißt es wieder auffellen und das Plateau zurück. Die beste Möglichkeit finden wir dann entlang des Scheidbachs. Ein kurzes Stück ist nochmal etwas steil aber sehr griffig und unproblematisch. Der Rest ist Powder! Im unteren Bereich schlagen wir uns durch steiles bewachsenes Gelände durch. Nur Günti war schlau genug, hoch genug nach rechts zu queren. Er findet einen Powder-Hang und hat die größte Gaudi uns von unten zuzuschauen, wie wir durch die Stauden herunterklettern. Jetzt sind wir ganz im Graben unten (Cholschlag) auf 1660m. Von hier gehts auf guter Spur die Straße hinunter wo wir nach einem kurzen Gegenanstieg bei der Skihütte 1343m wieder auf die Aufstiegsspur treffen. Ein offenes Projekt ist noch der Hochfinsler. Am besten kombiniert mit einer Abfahrt aus der Scharte westlich des Hüenerchopfs! Andi, vorher noch die Bindung richtig einstellen, so dass sie auch auf ebener Straße und nicht nur in Steilhängen verlässlich ist! ->Track
Steg (1310m) - Grauspitze (2574m) - Abfahrt südseitig bis auf 2030m - Barthümeljoch (2315m) - Naafkopf (2570m) - Pfälzer Hütte (2108m) - Steg. Mit Marlies, Gottlieb und Georg. Tolle Verhältnisse. Viel Pulver, teilweise etwas verblasen. Unter dem Pulver harte Schicht. Gut angelegte Spur. Wolkenlos. Kalt. Eine tolle Tour, die den ganzen Tag ausfüllt. Schon auf die Grauspitze ist es recht steil. Die Route über den Naafkopf ist anspruchsvoll und verlangt gute Verhältnisse.
->Track
Am Schönen Mann mit Mama, Papa, Barbara (31.-1. auch Heinz+Gudrun). Bocksberg und einige Male Wendkopf und Köpfle.
Wollen zu acht von Steg auf die Grauspitze gehen. Wegen starkem Föhnsturm kehren wir jedoch noch vor dem großen Hang um. Am Abend gehen wir noch auf den Schönen Mann. Ich gehe von der Schekoplast weg über den Tugstein als kleine Trainingstour. Schi bis Fluhereck am Rucksack. Steinruttel stellenweise eisig.
Brand 1060m - Oberzalimkopf 2340m. Mit Marlies, Angelika und Jürgen. Marlies und ich mit Board. Kräftiger Föhnsturm. Auf dem Grat hieß es aufpassen bei dem Wind und mit Snowboardschuhen. Schnee etwas wechselhaft. Gipfelhang mit Harschkruste, darunter pulvrig mit guter Unterlage. Teilweise aber alte Spuren, Buckel, Steine, Wellen.
->Track
Montag, 22.12.2008 Bis wir alles gepackt, eingekauft und den Christbaum aufgestellt haben ist es schon dunkel. Bei Nebel kommen wir am Schönen Mann 1382m an und machen uns gleich mal eine Spaghetti Bolognese.
Die, 23.12.2008 Den ganzen Tag neblig trüb. Wir verlassen die Hütte nur für einen Gepäcksmarsch. Jetzt haben wir Proviant und Lesestoff für 2 Wochen! Am Abend reißt das Wetter mit tollen Abendstimmungen auf. Besuch von Manuel.
Mi, 24.12.2008 Köpfle, Hohe Kugel 1645m. Nach dem Regen ist jetzt alles gefroren und pickelhart. Der Osthang der Kugel ist so glasig, dass ich gleich zweimal ein Stück runterrutsche. Aber im Hochwinter braucht man halt meistens keine rasiermesserscharfen Kanten.
Do, 25.12.2008. In der Nacht hat es 5 cm geschneit. Wir gehen auf den Wendkopf 1532m, fahren die Weite ab (hart, bucklig, weiter unten bricht man auch noch durch) und dann auf den Bocksberg 1461m. Auf dem Rückweg bei den Brünnen treffen wir auf Barbara und Familie Riedmann.
Sa, 26.12.2008. Wieder auf die Hohe Kugel. Barbara, Marlies und ich fahren über Schneewald 1303m nach Heumöser 1073m ab. Nicht unbedingt eine gute Schiabfahrt (Hart mit Fußspur). Odo trifft beim Rückweg am Grat auf Riedmanns. Er nimmt Simon mit und Andi, Helga und Sarah wagen auch noch die Abfahrt ins Ebnit. Marlies, Barbara und ich fahren noch ein paar mal am Köpfle - Südseitig ist im Moment eindeutig am besten. Andi, Helga und Sarah treffen kurz vor dem Dunkelwerden müde aber mit gutem Humor ein.
So, 27.12.2008. Wendkopf und Köpfle. Am Nachmittag noch Besuch von Thomas Peter. Alpabzug. Werner Dreszig und Susanne kommen.
Samstag, 20.12.2008 Am Nachmittag mit Jürgen von Rickatschwende (860m) aufs Hochälpele 1464m. Mehr oder weniger Regen von unten bis oben.
Sonntag, 21.12.2008 Regen und gefährliche Lawinensituation. Da bietet sich der Gehrenfalben 1938m von Bad Innerlaterns 1147m an. Regen bis fast oben. Ein paar Unentwegte sind trotzdem unterwegs. Marlies, Andi+ich.
Donnerstag, 11.12.2008 Am Abend noch allein mit Stirnlampe von Rickatschwende aufs Hochälpele.
Freitag, 12.12.2008 Am Nachmittag mit Marlies von Watzenegg aufs Hochälpele. Abfahrt im Dunkeln und bei Nebel mit Stirnlampe.
Samstag, 13.12.2008 Günti ist wieder aus dem Iran zurück. Am Nachmittag gehts nochmal mit ihm und Marlies von Watzenegg aufs Hochälpele. Abfahrt wie gewohnt im Dunkeln, diesmal aber bei Vollmond und klarer Sicht.
Sonntag, 14.12.2008 Gehrenspitze mit Marlies und Günti. Anschließend noch Aufstieg auf die Furkapassstraße. Nachdem Marlies vom Föhnsturm das drittemal umgeblasen wird, verzichten wir heute auf den Gehrenfalben und auf den Mount McKinley im Allgemeinen. Auf der flachen Abfahrt hätte Marlies dann ihr Snowboard fast noch gegen Schneeschuhe getauscht. Im Sternen in Rankweil war dann die Welt wieder in Ordnung.
Mittwoch 3.12. Mittagstour aufs Hochälpele, Freitag, 5.12. Nachmittagstour aufs Hochälpele. Sonntag, 7.12. mit Marlies Nachmittagstour aufs Hochälpele.
Montag 8.12. von Bartholomäberg 1087m aufs Wannenköpfle 2032m mit Marlies, Andi, Jürgen, Georg, Gottlieb und Hasi. Südseite und schönster Pulver. Ganz unten nicht mehr so gute Unterlage und ein paar Straßen zu queren. Marlies und ich mit Board. Andi als Boardträger von Marlies. Herrliche Sicht auf Rätikon, Silvretta, Verwall, ...
->Track
Mittwoch, 26.11. Pulverschnee und Sonne. Marlies und ich nehmen den Nachmittag frei und machen eine Schitour von Rickatschwende aufs Älpele.Donnerstag, 27.11. Hochälpele in der Mittagspause. Vor der Tour deutschen Audi aus dem Schnee ziehen. Nach der Tour wird mein Rucksack überfahren während ich das Auto aus dem Schnee schiebe.Freitag, 28.11. vom Gütle aufs Hochälpele.Samstag, 29.11. Gütle – Bülaalpe – Pferreweg – Weißenfluh – Guntenkopf – Wasserwanne – Weißenfluh und Abfahrt ins Gütle mit Marlies, Andi und Jürgen. Föhnstimmung. Lange Schitour. Am Gipfel die einzigen.Sonntag, 30.11. Als Rasttag heute gemütliche Tour von Schuttannen über den Wendkopf zum Kaffetrinken auf den schönen Mann zu Odo. Andi und Helga mit Simon und Sarah.
Simons erste Schitour! Mit Marlies, Andi, Simon, Jürgen auf die Nob. Diesmal Aufstieg durch den Wald. Der erste Schnee war schon recht ergiebig. Marlies und ich mit Board. Sonne und Pulver.
Der Klassiker am Schafberg. Heute zum erstenmal mit neuer Linienführung (seit der Sanierung). Am Anfang noch sonnig, dann immer mehr Wolken und dementsprechend kälter.
Wunderschöner Herbsttag am Wildhauser Schafberg. Dementsprechend ist der Ansturm in der Langstraße und im Sandührliweg. Reini Sperger und Martin Murr sehen wir in Sandi. Wir gehen den Ungläubigen Michael 6b, 6a+, 6c, 6a+, 6b+, 5b, 6a+. Sehr schöne Tour. Die ersten 6 SL wurden gut saniert und sind jetzt recht gut abgesichert. Ein Satz Cams bis 3 und Klemmkeile müssen dabei sein. Die letzte Seillänge ist nicht saniert. Die schwierigste Stelle in dieser SL wartet über dem 3er Camelot und kleiner Sanduhr. Anschließend Runout. 1 Hänger in der 1. SL. Rest o.s.
Unterwegs mit Robert, Georg, Markus. Markus+Georg gehen den "alten Süd". Robert und ich den "Zauberspiegel" 3b, 6a+, 5b, 6b, 7a, 7a+, 6b, 6a+, 6a, 2c. Ich führe die erste 7a. Die Schlüsselzüge sind am Anfang der SL. Beim zweiten Versuch klappt der Einstieg. Leider muss ich in der Mitte der Seilleinge beim Klinken in die Express greifen und kurz rasten. Die 7a+ steige ich im Nachstieg durch. Robert hat im Vorstieg einen kurzen Hänger. Die 6bs und 6as sind auch nicht ganz leicht. Recht gut abgesichert. In der ersten 6b ist mal ein Abstand. Und schwierige Stellen sind auch zwischen den Haken. Schlüsselzug ist gut gesichert (siehe Foto). Einige Stopper und kleine Friends können nicht schaden. Vor allem zur Verbesserung der Einstiegs- und Ausstiegslängen in der alten Süd. Traumhafter Tag! Tolle Tour. "Millenium", "Quierro Thierry" und "Patriot" muss man sich wohl auch mal anschauen.
-->megusta.ch
Das schöne Herbstwetter muss ausgenützt werden! Wir nehmen frei und gehen am Wildhauser Schafberg die Langstraße. Die Einstiegslänge ist eine sehr anstrengende Rißverschneidung. Dann kommt noch eine Genuss-Verschneidung. Die Längen 3 bis 6 sind allerschönste Plattenkletterei. Wobei man in der letzten Länge in den Wasserrillen steht und spreizt, bis einem fast die Füße abfallen. Inzwischen ist die Tour zum Glück gut saniert und eingebohrt. Vorher war es recht gefährlich. Teilweise natürlich auch etwas schade, wenn man an den schönsten Sanduhren und Rissen vorbeiklettert und daneben Bohrhaken stecken. Die letzte Seillänge wurde beim Einbohren etwas begradigt. Keile sind nicht unbedingt notwendig. (Habe in der ganzen Tour 2 Stopper und einen 3er-Camelot gelegt) Wunderschönes, warmes Wetter! Bis Bergstation Nebel.
31.8.2008
Anreise über den Brennerpass und das Grödnertal bis nach Wolkenstein. Auf dem großen Parkplatz bei der Seilbahnstation übernachtet. Feiner und legaler Platz für Caravans!
1.9.2008
Wanderung vom Grödnerjoch über die Pisciadù-Hütte (2583m) auf die Cima Pisciadù (2985m). Beim Abstieg kurz Regen. Auf dem leichten Klettersteig ins Tal wurde es dadurch sehr rutschig. Viele unsichere und langsame Leute unterwegs, die wir zum Glück neben den Leitern und Stahlseilen überholen konnten. Weiterfahrt über das Sellajoch nach Canazei. Campingplatz "Marmolada" (ok).
2.9.2008
Klettergarent in Val San Nicolò. Im Sektor Caterpillar eine 7b+ Toprope probiert und im Sektor Top Schlaterer "B-negative" 7a+ im Vorstieg. Sehr schöne Kletterei. Grauer Kalk mit Leisten und Löchern, senkrecht und überhängend. Kletterführer "Arrampicate Sportive in Val di Fassa, Fiemme e Val Gardena" von Gabriele Bonanno 2004. Anschließend Campingplatz "Vidor" in Pozza di Fassa am Eingang des Val San Nicolò - Fällt in meine Kategorie "Holländercampingplatz". Ordentlich sauber, aber ungemütlich steril. Die wollten mir glatt vorschreiben, wie ich den Bus auf den (Rasengitter-)Platz stellen muss. Und dann noch auf welcher Seite die Schiebetüre sein soll!!!
3.9.2008
Kleine Wanderung am Talschluss (Richtung Rif. Contrin) Mache am Nachmittag noch einen kleinen Berglauf auf die Cima Undici.
4.9.2008
Weiterfahrt über den Fedaia-Pass nach Malga Ciapela. Sehr schöner und günstiger Campingplatz. Super waren die überdachten Tische bei Regen. Für kältere Tage ist vorne noch ein gemütlicher Gemeinschaftsraum. Wanderung zur Rif. Falier, Obrettapass, Cime Ombretta (3011m) und über den Passo di Ombrettola und Rif. Falier wieder zurück. Unterhalb des Passo die Ombrettola liegen unzählige Konservendosen und Knochen aus dem ersten Weltkrieg. Das Wetter ist den ganzen Tag recht unsicher, kalt und bewölkt. Der Regen kommt jedoch erst am Abend.
5.9.2008
Schlaf- und Lesetag auf dem Campingplatz. Kaufe im Sportgeschäft den neuen Marmoladaführer von Maurizio Giordani 2007 in Italienisch (inzwischen auch in englisch erhältlich).
6.9.2008
Wanderung vom Campingplatz, Forc. di Franzei, Forc. die Negher, Unbekannter Gipfel in der Cima-dell-Auta-Kette 2490m und zurück über die Forc. de Franzedas.
7.9.2008
Fahrt über den Falzarego-Pass nach Cortina d'Ampezzo. Regen. Pizzeria. Campingplatz "Rocchetta". Schön und günstig.
8.9.2008
Mit dem Sessellift zur Rif. Scoiattoli und Klettern an den Cinque Torri. Agridolce 6b os, Tommy Tom 6c os, Fandango 6c os. W lo Spot 7a. Man kann auch mit dem Auto bis zur Rif. Cinque Torri fahren! Straße ist anscheinend nur im August gesperrt. Kletterführer "Arrampicata sportiva a Cortina d'Ampezzo".
9.9.2008
Fahrt zur Rif. Auronzo. Maut 20,-. Wanderung rund um die drei Zinnen. Übernachten auf dem Parkplatz bei der Auronzo-Hütte (legal).
10.9.2008
Fahren nach Innichen im Pustertal. Schöne Ortschaft. Möglichkeit Fahrräder auszuleihen, Hallenbad usw. In Winnebach gibt es anscheinend einen Platz für Caravans. Anschließend Klettergarten Landro. Campingplatz Toblacher See (ok).
11.9.2008
Wanderung ab Campingplatz auf den Sarlkofel (2378m). Schönes warmes Sommerwetter.
12.9.2008
Cinque Torri. Möchten eine Mehrseillängentour gehen. Leider fängt es am Einstieg an zu regnen. So klettere ich noch "Spit Express" 6c+ die regengeschützt, dafür sehr anstrengend ist. Eine Kaltfront mit Regen hat Österreich und Italien erreicht. Wir fahren übers Gadertal (St. Kassian) und den Brennerpass nach Hause.
Wieder bin ich an einem herrlichen Tag per Bike zum Gelb Eck unterwegs. Diesmal mit Martin. Wir steigen in die "Watergate" ein. Martin vernichtet sich gleich mal in der zweiten SL. Die anfangs gute Schuppe über dem Dach wird nach links immer schlechter, bis sie sich ganz verliert. Und für die Füße immer noch nichts. Zum Glück ist es steil genug um wieder über das Dach runterzuspringen! ;-). Nachdem das Dach geschaft ist, klettert er vor dem Stand noch links an einem Haken vorbei und muss mit aufgeblasenen Unterarmen einen Meter vor dem Stand nochmal zurückklettern. Mir trifft es die 1., 3., 5. und 6. SL. In der 5. SL fliege ich in den ersten Haken, weil ein Griff ausbricht. Anschließend noch mal vom Stand rp. Alle restlichen Vorstiegslängen os, bzw. alle Nachstiegslängen flash!
Links von uns werkeln Marco und Werner in ihrer Erstbegehung. Hoffentlich werden sie fertig, dann steige ich nicht wieder aus Versehen in halbfertige Touren ein! Rechts von uns klettern Anni und Robert "Skandal um Rosi". Beim Abseilen bauen wir Marco noch die Fixseile ab. Lindauer-Hütte. Spaghetti Bolognese und 2 Radler. Und dann gehts wieder per Bike das Gauertal hinaus.
Klettergarten Voralpsee mit Martina, Martin, Tobi und den 2 Flos. Die 7+ ganz links OS, Helix RP, Paradigma, Lucy. Super Gebiet! Marlies ging derweil auf einen richtigen Berg (Sichlichamm).
Wie (fast) jeden Mittwoch Abend sind wir in Bürs. Diesmal Martin, Eva, Christina, Marlies, Günti + myself. Riesenfreude, nachdem ich heute am Ausstieg der Vergessenen Welt (8+/9-, 7b) erstmals ohne Flug, sprich rotpunkt ohne vorgehängte Expressen ankomme. Jubel! Lokalrunde! Keine Angst, ich fange jetzt nicht an, hier meine Sportklettertouren zu dokumentieren. Vielleicht beim 9er wieder ein Eintrag. Aber der Mittwoch Kletter-Abend macht immer Spaß mit so lockeren und doch motivierten Leuten. Und das muss auch mal erwähnt werden.
Inmitten der ganzen Termine finden wir doch noch ein Zeitfenster für ein paar Tage Kletterurlaub. Wir wollen nicht zu lange im Auto sitzen, die Klettereien sollten gut erreichbar sein, aber trotzdem etwas in der Höhe liegen. Das Ziel ist schnell gefunden: Wir fahren in die Urner Alpen! Georg und Roland haben die ganze Woche Zeit. Sie wollten ursprünglich höhere Ziele von der Dalmazzi-Hütte aus anpeilen. Da das Wetter etwas unsicher ist, fahren sie auch auf den Furkapass.
2.8.2008
Anfahrt über den Oberalppass zum Furkapass (ca. 3 Std.). Wir klettern noch den unteren Teil der "Schwarzgold" und den oberen Teil der "Kristall" am Gross Furkahorn. Die 6+ und die 7- Länge der Schwarzgold sind etwas knifflig mit knackigen Steilstufen. Geht gerade noch On Sight für mich. Marlies führt die letzte Länge mit 5+. In den "flachen" Platten fühlt sie sich wohl.
Anschließend klettern wir noch einen Stock höher in der Sidelenwand die erste SL von "Milchstrass" 7- OS. Eine coole Länge, immer einer nach links hängenden Quarzader folgend. Unbedingt mal die nächsten 3 SL klettern! Georg und Roland kommen etwas später und klettern links und rechts von uns.
3.8.2008
Wir gehen alle 4 zum Sektor "Heavy Metal". Steigen aber schon zu früh zur Wand hoch und sind einen Pfeiler zu weit links. Da hier irgendwelche Bohrhaken sind, steige ich einfach ein. Es gibt 3 wunderschöne Seillängen. - Plattig, Piazriss und überhängenden Handriss. Alle etwa im 7. Grad. Die erste SL geht nur mit einem Hänger (oder A0?). In der 3. SL (überhängender Handriss) habe ich auch einige Hänger, einen Sturz und bin froh über den 2,5er Camelot. Marlies steigt die 3. und letzte Länge nicht mehr nach. Erst beim Abseilen merke ich, wieso das Teil so anstrengend war: die gesamten 30 m sind leicht überhängend! Unbdingt wieder herkommen und klemmen üben!
Anschließend gehts nochmal zum Sektor "Kristall". Zuerst "Sorgechind" 5, wo Marlies 2 SL führt. Anschließend noch die letzten 2 SL der "Schwarzgold". Die 7- Länge ist wunderschön, hat jedoch eine coolen Runout. Die letzte Länge 6+ ist auch schön und wird von Marlies frech und souverän vorgestiegen. Georg und Roland klettern auch "Schwarzgold" und rechts davon und etwas in der Sidelenwand.
4.8.2008
Chli Bielenhorn, "Perrenoud". Alles eingebohrt. Aber doch etwas steiler und längere Hakenabstände. Da auch das Wetter nicht ganz sicher ist, führe ich und Marlies gibt im Nachstieg Vollgas. Georg und Roland gehen das "Novemberträumli". Als wir beim Auto sind fängt es an zu regnen.
5.8.2008
Es ist am Morgen noch neblig, windig und nass. Wir fahren in die Schöllenenschlucht und schauen uns die Ostwände von der Straße aus an. Auch hier alles nass. Also wieter nach Göschenen und zur Voralpkurve. Wir gehen zur Sandplatte. Auch nicht ganz trocken, aber müsste gehen. Marlies und ich klettern die ersten 3 SL von "Traumtänzer" 6+, 7, 7-. Heiße Plattenschleicherei. An einigen entscheidenden Stellen rinnt doch noch Wasser und macht alles noch spannender. Nicht alles ganz frei. Georg und Roland gehen die "Damenwahl"
6.8.2008
Bergseeschijen "Habakuk" 6- und "Bellisimo" 6+. Gemütliche 3-4 SL Touren, bei angenehmen Temperaturen in kurzen Hosen.
Zurück beim Auto fängt es an zu regnen. Noch Kaffeekochen und dann heimfahren.
Hier gibt es noch viele Touren. Das meiste ist nagelneu eingebohrt. Man braucht fast keine Klemmkeile mehr.
Wir (Marlies und ich) fahren mit den Bikes zur Lindauerhütte, bzw. noch etwas weiter. Anschließend klettern wir "Skandal um Rosi" 7+ am Gelbeck. Am Abend Regen. Wir übernachten auf der Lindauerhütte. Am nächsten Tag gehen wir noch im Klettergarten, Sektor "Marco Polo" die "Alpenstarkstrom", "Plattenzauber", und "Schau genau". Anschließend gibts auf der Terrasse noch Weizenbier, Kaffee und Kuchen bis uns ein Platzregen ins Tal vertreibt.
Ganz sicher sind wir schon nicht, ob wir diese Ausdauer haben: 8 SL, 220 m Kletterstrecke, fast durchwegs 8 und 8-, selten leichter. Die SL: 8/8+, 8-, 7+, 8/8+, 8, 8, 8/8+, 8-. Ich führe alle ungeraden Längen. Robert den Rest. Wir haben ein paar Hänger, einen Sturz und auch eine oder 2 Stellen, die wir nicht frei gehen. Aber ansonsten schlagen wir uns recht wacker. Es gibt auch schwere Seillängen, die wir komplett OS gehen. Allein im 8- Abschluss-Abwärtsquergang fehlt nach 9 Stunden in der Wand und angesichts des aufziehenden Regens langsam der Biss und wir schwindeln uns irgenwie hinüber um nicht doch noch in einem langen Pendelsturz unter einem großen Überhang zu landen. Tolle Tour! Der Haulbag (ein 15 Jahre alter Rucksack) hat sich bestens bewährt. Marlies geht in der zwischenzeit auf einen richtigen Berg (Schesaplana!) und ist lange vor uns zurück. Wir holen sie erst in Schuders wieder ein.
Mit Georg per Bike zum Gelb Eck. Eigentlich wollte ich ja in die Gelbsucht einsteigen. Wir erwischen die Tour links davon, die jedoch nach dreieinhalb Seillängen aufhört. Mit einem Stand habe ich ja schon gerechnet nach einem langen Runout. Leider nichts. Also cool bleiben und alles wieder abklettern. Wir seilen ab und gehen noch 2 SL in der richtigen "Gelbsucht". Alles schöne Seillängen. Muss ich mir mal akutelle Topos besorgen und wieder öfters herkommen.
Zum Abschluss der Schitourensaison etwas besonderes. Eine Tour, die schon seit 10 Jahren in meinem Hinterkopf herumgeistert, muss jetzt endlich verwirklicht werden: Das Wetterhorn. Dafür lohnt sich auch die lange Anreise. Da sind wir uns (fast!) alle einig. Am Vorabend sind wir noch bei Gottlieb. Filme von der Silvrettawoche anschauen, fantastische Schnitzel essen, schifflischaukeln. Als ich im Bett bin ist es 12:10 Uhr. Um 12:45 geht der Wecker. Besser als gar kein Schlaf! Mit dabei sind Marlies, Jürgen, Günti, Georg (in der Reihenfolge des Abgeholtwerdens). Günti übernimmt die Hinfahrt. Somit können wir noch etwas schlafen. So um 4:00 Uhr sind wir im Rosenlaui 1360 m, eine halbe Stunde später geht es los. Etwa eine Stunde Schitragen. Im Dunkeln verlaufe ich mich kurz, was mir auch schon die Kritik der noch schlafend nachzottelnden Lemminge einbringt: Wir hätten dadurch fast eine Stunde verloren (Es waren genau 12 Minuten: ich habe eine GPS-Aufzeichnung als Beweis). Dann gehts auch schon auf die Schi, unterm Wellhorn (Adlerauge, Gletschersinfonie) vorbei. Etwa 3 Stunden später fällt Marlies unter der Dossenhütte aus der Spur: Sie ist während einer Spitzkehre(!) eingeschlafen! Weiter gehts über den Gletscher durch imposante Gletscherbrüche. Am Ende kommt noch eine steile Flanke, die wir mit Steigeisen und Pickel gehen. So um 14:00 Uhr sind wir am Gipfel. Leider ist die Sicht zu Eiger, Schreckhorn usw. schlecht. Doch insgesamt sind wir froh über die leichte Bewölkung. So ist der Schnee trotz später Stunde noch überraschend gut für die Abfahrt. Um 16:00 Uhr sind wir wieder im Rosenlaui. Waschen. Biertrinken. Heimfahren. Schlafen.
Track: ->Google Maps ->Overlay1 ->Overlay2
Sa, 26.4.2008
Fahren nach Realp. Aufstieg zur Rotondohütte (Evi und Christoph). Kein Fließend Wasser. Ausgezeichnete Küche.
So, 27.4.2008
Groß Muttenhorn 3099m. Sonne.
Mo, 28.4.2008
Pizzo Rotondo 3192m. Von Süden drückt die Föhnwalze in die Schweiz. Wir schaffen es noch bei Sonne auf den Gipfel. Es hat eine tolle Stimmung und wir haben den ganzen Berg für uns alleine. Die Gipfelrinne ist recht steil, aber es hat guten Trittfirn. Als wir wieder beim Schidepot sind, stehen wir im dichten Nebel. Das GPS muss sich heute erstmals im Extremeinsatz bewähren: Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass die halb zugewehte Spur, der wir folgen unsere eigene ist, die zurück zur warmen Hütte führt.
Di, 29.4.2008
Groß Leckihorn 3068m. Wir folgen bei Null Sicht dem eingespeicherten Track, den ich eingespeichert habe. Dabei produzieren wir eine Spur quer über Wächten und Steilhänge, die am Abend bei guter Sicht und Sonne recht seltsam ausschaut. Am Leckipass wird es etwas heller und am Gipfel haben wir Sonne! Zurück beim Schidepot warten wir wieder auf ein Wolkenloch und fahren dann 100 m ab. Wieder im Nebel steigen wir noch ein Stück Richtung Rottälihorn auf. Im Stockdichten Nebel warten wir etwa 100 m vor dem Gipfel auf die Sonne. Als es aufreißt nutzen wir die Sonne und den noch guten Schnee für die Abfahrt.
Am späten Nachmittag bessert sich das Wetter. So mache ich um 16:30 noch eine schnelle Schitour in einer Stunde alleine aufs Kleine Leckihorn. Anschließend tolle Abfahrt auf den Wittenwasserengletscher.
Mi, 30.4.2008Der Föhn bricht zusammen. Es hat wieder Nebel und Schlechtwetter drückt vom Süden über den Kamm. Gegen Mittag brechen wir mit eingespeichertem GPS-Track zum Gebietswechsel auf: Aufstieg zum Leckipass, Abfahrt auf dem Muttengletscher, Aufstieg in die Lücke links der Stotzigen Firsten, Abfahrt über die Wilden Böden zum Hotel Tiefenbach (Hansruedi + Madeleine). Beim Aufstieg zu den Stotzigen Firsten sind wir froh über die Spur der Gruppe die 2 Stunden vor uns gestartet sind. Der Hang ist nicht ganz flach und die Sicht sehr schlecht. Bei der Abfahrt ist die Sicht wieder gut, dafür ist der Schnee schon sehr nass. Do, 1.5.2008Aufstieg zu "Auf den Stöcken" neben der Albert-Heim-hütte. Kurze Abfahrt, Aufstieg auf das Kleine Bielenhorn (2940m). Pulver und nasser Pulver, Sonne!Fr, 2.5.2008Probieren den Galenstock. Wir haben schon fast den gesamten Felsgrat bei schlechtem Wetter und Neuschnee geschafft. Da sehen wir, dass die Gipfelflanke bei dem verfrachteten Neuschnee viel zu gefährlich ist. So kehren wir dann doch noch als letzte vernünftigerweise um. Dafür sind wir fast die einzigen die am verschneiten Gletscher am Seil aufsteigen. Bei der Abfahrt überholenn wir sogar 2 Schneeschuhgänger, die unangeseilt unterwegs sind (!)Sa, 3.5.2008Lochberg (3074m) über Winterlücke. Super Verhältnisse und Wetter. Super Firnabfahrt über Lochbergegg mit kurzem Gegenanstieg.So, 4.5.3008Kleines Furkahorn (3026m). Schöne Abfahrt. Abfahrt nach Realp und Heimfahrt.-->Track


