Sonntag, 22. Februar 2015

22.02.2015 Wendkopf

In der Nacht hat es ein wenig geschneit und wir gehen von Schuttannen auf den Wendkopf. Für die Abfahrt gibt es etwa 15 cm Pulver auf harter Unterlage. Das Gebiet ist den ganzen Tag wolkenverhangen und nur kurz kommt die Sonne ein wenig durch.

18.02.2015 Wildhuser Schafberg

Am Parkplatz in Wildhus läßt der Nebel noch keinen Blick auf den Schafberg zu und das bleibt so bis Gampelüt. Von hier weg wieder ein wolkenloser fast windstiller Aufstieg mit zwei kurzen Tragestellen bis auf den Gipfel. Auf der Abfahrt dann Firn von oben bis Gampelüt, wo die dicke Nebelsuppe wieder alles verschlingt.

17.02.2015 Valschavieler Maderer

Nebel im Rheintal und fantastisches Wetter in den Bergen. Der Valschavieler Maderer ist unser (Martina, Andi, Marlies) Ziel. In den nord- und westseitigen Schlusshängen liegt windgepresster harter Schnee, der nicht so einfach einzuschätzen ist. Den felsigen Gipfelaufbau spuren wir bis fast nach oben. Auf den Felsplatten liegt jedoch "grausiger Griesel", der uns kurz unter dem Gipfel dann doch noch zum Umkehren bewegt. Dafür werden wir bei der Abfahrt belohnt. Die oberen schattseitigen Hänge sind hart und dannach geht es genußvoll in Firn bis Sulz talwärts.

Sonntag, 15. Februar 2015

10.2. bis 15.2. Naturpark Fanes

Der Wetterbericht bringt ein stabiles Hoch und so wollen wir doch noch ein paar Tage für Schitouren freinehmen. Etwas neues sollte es sein, nicht zu weit zum Fahren und natürlich brauchen wir auf die Schnelle noch eine gemütliche Unterkunft. Außerdem ist die Lawinenlage noch etwas angespannt – das Gebiet sollte also auch schöne weniger steile und südseitig exponierte Touren bieten! Schon sehr lange stehen die Dolomiten auf unserer Wunschliste und so sind wir uns schnell einig.

Die, 10.2. Die Anreise führt in 4 h über Brenner – Pustertal – Gadertal – St.Vigil im Längental – zum Parkplatz beim Refugio Pederü (1548m). Nach ca. 2 h Aufstieg auf einer Ratrackspur kommen wir um 14 Uhr zur Lavarellahütte (2042m) auf der Fanes. Nach dem Bezug der Zimmer geht es noch auf die "Schildkröte" bzw. Col Toronn (2459m).

Mi, 11.2. Über das Limajoch zur Biwakschachtel beim Monte Castello (2760m).

Do, 12.2. Nach drei sonnigen Tagen und klaren Nächten hat sich der Schnee südseitig schon gut verfestigt und dort wo keine alten Triebschneehänge mehr lauern kann man jetzt auch steileres Gelände sicher angehen. Wir besteigen den Heiligkreuzkofel (2907m) und anschließend noch die Zehnerspitze (3026m). Bei der Zehnerspitze gelangt man nach kurzer ausgesetzter Kletterei, die mit einem Stahlseil versichert ist auf den schönen Gipfel.

Fr, 13.2. Neunerspitze Wintergipfel (2874m). Da wir schon vor Mittag zurück bei der Hütte sind, trinken wir dort nur einen Kaffee und machen dann noch eine kurze Tour zum Limosee und ein Stück Richtung Sas Dia Bec.

Sa, 14.2. Ein Tief aus Südwesten bringt viele Wolken und schlechte Sicht. Wir fellen zur Kreuzkofelscharte (2612m) und noch ein Stück Richtung Piz de Medesc. Der kurze nordseitige Gipfelhang ist jedoch stark eingeblasen, so verzichten wir auf den Gipfel.

So, 15.2. Wolken und Schneefall. Nach dem Frühstück fahren wir ab und nach Hause.

Resümèe: Tolle sonnige Woche in grandioser Umgebung. Von den Gipfeln der Fanes sieht man von den Zinnen über Civetta, Marmolada, Sellastock, Ortler bis in die Stubaier und Öztaler Alpen. Es gibt auf der Fanesalp viel flaches Gelände, aber einige Gipfelhänge sind wirklich sehr steil und benötigen sichere Schneeverhältnisse. Die Lavarellahütte ist sehr gut geführt mit feinen Zimmern und gutem Essen!

Dienstag, 3. Februar 2015

03.02.2015 Gampernei

Auch wochentags ist hier ordentlich Betrieb und die Spuren vom Wochenende sind im unteren Teil nur spärlich zugeschneit. Vom Gipfel bis zur Engstelle gab es genügend neuen Schnee und Platz für Powderschwünge, so gut, dass ich dort aufs Fotografieren vergessen hab. Mit dem Board waren dann auch die unteren Hänge noch erstaunlich gut zu fahren. Wetter 1A.

27.1.2015 / 3.2.2015 Wintersport




Montag, 2. Februar 2015

1.2.2015 Wendkopf

Mit den Snowboards vom Schulplatz über Ranzenberg und Stuaruttel zur Fluhreck. Wir fahren noch die Priedlerstirn, dann weiter auf den Wendkopf und über Hinterberg, Schuttannen, Schouataböden wieder zurück. Schneefall und Pulver.

Samstag, 31. Januar 2015

31.1.2015 Bizau - Hälekopf

Günti möchte schon lange mal den Hälekopf 1614m im Winter besteigen. Heute dürften die Bedingungen perfekt sein, also schauen wir uns das Experiment an. Außerdem hat der Lawinenlagebericht immer noch Stufe  3 – und dies bereits ab  1600m und über alle Expositionen.
Günti, Marlies und ich starten mit Snowboards, Jürgen mit Schi. Wir starten um 11.00 Uhr in Bizau. Es ist warm und sonnig und über schmale Wege und offene Hänge gewinnen wir rasch an Höhe. Es sind nur ein paar einzelne Tourengeher unterwegs, während am benachbarten Hirschberg die Karawanen zu sehen sind. Am Ende der offenen Hänge endet dann die vorhandene Spur. Das haben wir gesucht: eine enge Schneise zwischen den Tannen, tiefes Spuren und alle 3 Meter eine Spitzkehre. Die Sache ist sehr ungewiss – doch es geht immer weiter, am Ende noch ein sehr schmaler Grat und wir stehen alleine auf einem Bilderbuchgipfel! Oben ist die Abfahrt etwas eng – mehr Leute verträgt diese Tour wirklich nicht – anschließend ist genug Platz für schnelle Schwünge bis zum Auto.

28.1.2015 Chapf

Marlies nutzt den Neuschnee, das schöne Wetter und ihren freien Tag und macht eine Snowboardtour von Grabs auf den Chapf.

25.1.2015 Guntenlauf

zum 17. mal dabei beim traditionellen Guntenlauf!
-->guntenlauf.at

Sonntag, 18. Januar 2015

18.1.2015 Hüenerchopf

Mit Marlies von Vermol auf den Huenerchopf. Nach dem Rennen gestern Abend heute schön gemütlich. Frischer Pulver, blauer Himmel, etwas Wind. Wir sind früh dran und erwischen deshalb auch noch einen freien Parkplatz und genug Platz für unsere Spuren.

17.01.2015 Nightattack

Ich laufe die Nightattack am Flumserberg mit. Endlich fühle ich mich wieder richtig fit und es macht Spass Vollgas zu geben. Selbstverständlich waren die letzten zwei Wochen auch noch ein paar nächtliche Schitouren auf's Hochälpele auf dem Programm. Der Neuschnee (oder überhaupt Schnee) muss genützt werden.

17.01.2015 Gehrenfalben

Es schneit zeitweise bis auf 700 MüM. So gehen wir (Nicole, Heli, Günti, Marlies) gemütlich auf den Gehrenfalben. Der Gipfelhang - ein Pulvergenuss. Für die Abfahrt durch den Wald hat es knapp genug Schnee und somit bleibt es spannend - liegt unter dem verschneiten Hügel Stein, Holz oder Gras?

Dienstag, 6. Januar 2015

06.01.2015 Bergler Calanda

Nach langwieriger Planung und Studium verschiedener Tourenberichte, Schneekarten, Lawinenlageberichte und Temperaturprognosen steht das Ziel fest: Bergler Calanda von Untervaz. Nach den gestrigen Erfahrungen sind die Erwartungen nicht allzu hoch. Die Wahl war goldrichtig. Direkt vom Gipfel gibt es 600 hm gesetzten, unverspurten Pulver - reiner Genuss. Und auch danach finden wir eine gute Spur durch die Waldlichtungen bis auf den Fahrweg. Hier heißt es ein paar mal die Ski abschnallen, sofern man den Belag schonen möchte. Ein tadelloser Tourentag.

05.01.2015 Toblermann

Lange überlegen wir, wo nach Wärmeeinbruch und Regen die Verhältnisse noch gut sein könnten und gehen schließlich auf den Toblermann. Hart gefrorene Unterlage, darüber ein wenig Pulver. Im oberen Teil finden wir noch ein paar Hänge ohne alte Spuren, das lässt sich auch mit dem Snowboard noch super fahren. Weiter unten wird es dann sehr holprig und hart, da ist etwas mehr Stehvermögen angesagt.

02.01.2015 Hochälpele

Die nächste Schlechtwetterfront wurde angekündigt. Davor gehe ich noch von Watzenegg auf's Hochälpele. Zur Abfahrt gibt es diesmal leider nur noch "Bremserschnee". Zurück beim Auto fängt es auch schon zu regnen an - adé du schöner Schnee!

01.01.2015 Kamor

Trotz strahlendem Wintertag und perfekten Tourenverhältnissen sind heute wenig Leute unterwegs ;-)
Von Freienbach starte ich alleine in Richtung Kamor. Am Gipfel bläst ein starker Wind und es ist dem entsprechend ungemütlich. So verlege ich nach einem Kampf mit meinen Fellen die Gipfelrast auf den wesentlich ruhigeren Vorgipfel. Der Pulver hat im oberen Teil einen Deckel, der sich aber noch durchfahren lässt. Weiter unten sind die Hänge vom feinsten, reiner Pulverabfahrtsgenuss.

31.12.2014 Alpwegkopf

Silvester vor einem Jahr waren wir klettern am Känzele. Heuer ist es bis ins Tal winterlich. So probieren wird den Aufstieg mit den Schiern von Muntlix auf den Alpwegkopf. Die Abfahrt im unteren Teil geht wegen dem vielen Schnee und der bescheidenen Steilheit meist nur Schuss. Ein schöner Jahresabschluss.

29.12.2014 Brendler Lug

Mit Helga, Andi und Günti von Au auf den Brendler Lug. Am Morgen war das Wetter noch gut, aber schon während des Aufstiegs hat es immer mehr zugezogen. Am Gipfel hat es dann schon ordentlich geschneit, die Sicht war aber noch ausreichend um die Pulverabfahrt zu genießen. Die Heimreise hat wegen des starken Schneefalls und der schwierigen Straßenverhältnisse dann etwas länger gedauert.

28.12.2014 Gampernei

Pulver von unten bis oben und mitunter noch etwas Schneefall. Die Sicht war durch starken Nebel eingeschränkt. Trotzdem hat das Schifahren echt Spass gemacht nachdem wir diesen Winter so lange auf Schnee gewartet haben.

20.12. - 27.12 Mellau

Von trockenem Spätherbstwetter bis Schneefall war alles dabei in der diesjährigen Weihnachtswoche in Mellau. So: Hangspitz (Andrea und Marlies); Mo: Hangspitz "Überschreitung" über Röhrlialp (Markus und Marlies) Di, Mi und Fr: Spaziergänge und Schitour Richtung Hochvorsäß, Nesselfluh. Sa: Abreise. An allen Tagen haben wir das Hüttenleben ausgiebig genossen.

Montag, 8. Dezember 2014

8.12.2014 Schifelle

Schlechtes Wetter und Husten. Da kümmert man sich zum Beispiel um die Ausrüstung. Nach stundenlanger Inventur (welches der 15 Paar Felle war nochmal für welchen Schi gedacht?) steht fest:
  • die Felle oben im Bild haben nach 15 Jahren ihren Zweck erfüllt und wandern in den Müllsack.
  • die Adhäsionsfelle sind schon nach 2 Jahren und wenig Gebrauch für den Müll. Haare hätten sie zwar noch genug, aber ein paar seitliche Risse und vom schwarzen Silikonzeug bleibt nach jedem Abfellen ein Teil auf dem Schi! Vom Prinzip bin ich trotzdem überzeugt und bin gespannt, was sich hier die nächsten Jahren noch tut und wie sich die neu auf den Markt gekommenen Felle bewähren werden. Mein Testbudget ist jedoch vorerst erschöpft. Nach Reklamation bei meinem Händler, ist dies anscheinend ein absoluter Einzelfall und die Felle werden ersetzt. Ich werde weiter berichten!
  • Bestens bewährt haben sich die fertig angepassten Dynafit-Felle (70% Mohair / 30% Nylon) mit Gummispanner vorne und Endhaken hinten (z.B. für den Seven Summit)
  • Für die Race-Schi – eh klar – gerade geschnitten, Gummispanner vorne, hinten nix. Ein sehr schnelles Fell ist z.B. das Colltex PDG. Die schon gelesene Formel "je länger die Haare desto besser die Steigfähigkeit" kann ich nicht bestätigen. Das Fell hat keine sehr guten Klettereigenschaften.
  • Immer noch mein Topfavorit und unschlagbar in Gleitfähigkeit (von der ersten Tour an!) und deshalb wieder neue gekauft: Colltex-Extreme Mohair. Jetzt (endlich!) standarmäßig ohne Gummi vorne (den ich seit 30 Jahren wegschneide und in den Müll werfe) dafür mit neuem, sauber befestigtem Metallbügel. Die Endhaken machen auch einen guten Eindruck, lasse ich aber weg. Bei etwas Kleber am Fell und sauberer Gehtechnik braucht's die nicht.

Sonntag, 7. Dezember 2014

29.11.2014 Hohe Kugel

Im Tal liegt die zähe November-Nebelsuppe und für ein bißchen Sonnenschein muss man sich schon anstrengen. Am Samstag von Weiler auf die Hohe Kugel - herrlich warm in der Sonne. Am Sonntag habe ich es am Schweizer Berg nur knapp aus dem Nebel geschafft.


Sonntag, 23. November 2014

23.11.2014 Planggwand - Livia & Ria

Am Gonzen ist es um diese Jahreszeit immer herrlich. Wenn die Sonne in die Wand scheint, unten Nebel und auf den Bergen schon Schnee liegt. Wir gehen die Livia & Ria, 3 Seillängen an der Planggwand. Genauer gesagt: die ersten 2 SL gehen wir die Livia und die letzte SL von der Ria. Das letzte Mal bin ich die Tour vor 11 Jahren mit Georg geklettert.
Auch hier hat der sehr feuchte Sommer seine Spuren hinterlassen. Die Flechten auf den Platten und das Gras in den Rissen sind heuer gut gediehen und es ist nicht immer möglich einen sauberen Reibungstritt oder Henkel finden. So finde ich die Tour heute recht anspruchsvoll. Die Haken sind ab und zu weit auseinander und auch bei einigen schwierigen Stellen sollte man nicht stürzen. Sehr froh war ich um die Camelots 0.3 bis 0.5 welche ich recht oft gut einsetzen konnte.
Wie gewohnt waren wir alleine an der Planggwand. Bei der Gonzentherme und beim Hinkelstein scheinen Sanierungsaktivitäten in Gang zu sein. Wir entdeckten neue Haken, frischen Bohrstaub und abgesägte Äste. Aus der Livia & Ria haben wir nur ein paar Steine unabsichtlich und absichtlich versenkt, ein paar Grasbüschel ausgerissen und ein paar Rosendornen zur Seite gebogen. Und Thomas schreibt ja schließlich im Topo "Einige Stellen sind etwas bewachsen. Dies stört aber wohl nur den verwöhnten Kletterer."
Ach ja: wir waren 2014 die einzige Seilschaft - oder die einzige die die Büchse mit dem Gipfelbuch aufgebracht hat. Die letzte Begehung war im Juni 2013!

22.11.2014 Andelsbuch

Mit Uli+Heli und Günti im Klettergarten Andelsbuch. Das Gebiet ist um diese Jahreszeit den ganzen Tag im Schatten. Trotzdem war es warm genug. Schöne Touren - Gute Arbeit, Markus!!! (nicht ich).

Mittwoch, 19. November 2014

19.11.2014 Lank

Zwischensaison am Lank - die Schi mussten noch warten.
                                                   

Samstag, 1. November 2014

1.11.2014 Wachtmeister Studer - Gonzenwand


Gestern Nachmittag waren wir noch kurz im Klettergarten Kalkofen. Zum Sportklettern fehlt heute also die Kraft und bei diesem Wetter muss man sowieso in die Berge! Unsere Wahl fällt auf den Wachtmeister Studer am Gonzen. Dieser sollte wohl trocken und sonnig sein. Nordseitig hat es schon recht viel Schnee, ganz sicher sind wir also schon nicht. Aber die Straße ist zum Glück geräumt. Zwar nicht zum Kurhaus sondern nach Palfries, aber immerhin. Wir parken auf dem Parkplatz Chamm auf über 1600 m. Jetzt sind wir zwar hoch oben, aber etwas weit weg von unsererm Berg. Oben am Kamm ist fast kein Schnee, so wählen wir diesen Weg bis zu den Rieterhütten und dann weiter im Schnee bis zum Abstieg durch die Gemsweid. Südseitig ist alles trocken. Erst bei den abschüssigen Platten, über die man auf das Band queren muss, rinnt Wasser herunter – und zwar genau dort, wo es auch trocken schon heikel ist. Zudem ist das Drahtseil gerissen, das vor zwei Jahren noch intakt war. So sichern wir hier schon zwei Seillängen im Zustieg und versäumen nochmal etwas Zeit. Um etwa 12 Uhr steigen wir ein. Wir kommen aber gut voran und klettern fein in der Sonne. Erst in der letzten SL kommt der Schatten, um 16 Uhr sind wir oben und statten auch dem Gipfel noch einen kurzen Besuch ab. Hier genießen wir noch den Sonnenuntergang und stapfen dann wieder zum Auto zurück. Wie fast immer in der Gonzenwand sind wir auch heute völlig allein in dieser tollen Umgebung!
Die Tour hat 6 SL, ziemlich viel im 7. Grad (zwischen 6b u. 6b+), sehr kurze Stellen auch etwas brüchig oder grasig. Teilweise recht lange Hakenabstände, man benötigt jedoch keine Keile oder Friends. Um nochmal etwas Gewicht zu sparen haben wir auch gleich das gestern gekaufte Seil eingeweiht. Irgendwie ist mir die Tour diesesmal etwas staubiger vorgekommen als früher. Bin ich schon zu verwöhnt oder hat es diesen Sommer einfach zuviel geregnet?

Donnerstag, 30. Oktober 2014

28.-29.10.2014 Mindelheimer Hütte


Tourenski oder Bergschuh? Die Materialwahl für eine Mehrtagestour in den Bergen war nicht gerade einfach. Schließlich bin ich doch zu Fuß in Hochkrummbach aufgebrochen. Über Gemstelkoblach vorbei am Walser Geißhorn, Liechelkopf und Angerer Kopf zur Mindelheimer Hütte. Vormittags war der Schnee noch "tragbar", danach sumpfig, die Grate und steileren Südhänge waren teilweise schon wieder schneefrei . Nach kleineren Erkundungen rund um die Hütte bin ich am Nachmittag noch auf den nahen Kemptner Kopf (2191) und am nächsten Tag in der Früh auf den 1. Schafalpenkopf (2272). Die heikleren Hänge von der Hütte ins Rappenalpental konnte ich noch am Vormittag schaffen und somit den weiteren Weg über Schrofenpass und Lechleiten zurück nach Hochkrummbach bei strahlendem Sonnenschein genießen.


Montag, 20. Oktober 2014

19.10.2014 Staufenlauf und Kuhgrat

Während Markus mit den Schnellsten des Landes auf den Staufen rennt, gehen wir (Martina und Marlies) in etwas gemütlicherem Tempo von Schaan aus in direkter Linie Richtung Kuhgrat und weiter über den Fürstensteig nach Gaflei.

Sa, 18.10.2014 Löwenzähne

Wir genießen einen schönen Herbsttag in den Löwenzähnen mit "gelbem Wändle", "Toprope" und über den "Südpfeiler" weiter auf den großen Zahn.

So, 12.10.2014 - Kalkofen

Vor dem "Pflichttermin Kilbi" klettern wir noch ein paar Routen am Kalkofen.

Samstag, 4. Oktober 2014

4.10.2014 Wildhauser Schafberg XL

Bei traumhaften Bedingungen wieder am Wildhauser Schafberg! Unten etwas Nebel, oben warm und sonnig. Marcel Dettling hat hier kürzlich eine Erstbegehung fertiggestellt. Die Tour beginnt mit der Einstiegsvariante vom "Ungläubigen Michael", anschließend rechts und am Schluss links vom "Schrittmacher mit Herz". Die Tour ist wirklich von unten bis oben super schön und empfehlenswert! Schwierigkeiten: 6b+/6b+/6c+/6c/6a+/6b. Die Bewertung ist alpsteinmäßig etwas hart, die Haken sind optimal plaziert, aber man muss auch etwas wegklettern. Mindesten 6b sollte man auch zwischen den Haken sauber steigen können. In den ersten zwei Längen können zusätzlich Camelots 0,3 bis 0,5 verwendet werden. Die Schwierigkeiten sind immer recht anhaltend und zwei der Längen sind sogar 45 bzw. 50m lang. Man kann sich also schon eine Weile beschäftigen.
Am On Sight bin ich leider zweimal knapp vorbei. Von zwei unmöglich aussehenden Varianten habe ich jeweils beim ersten Versuch die falsche erwischt ;-)

Vielen Dank an Marcel für diese wunderschöne Tour und für die besondere Ehre, die erste Wiederholung machen zu dürfen!

Sonntag, 28. September 2014

27.-28.9.2014 Chli Glatten Herbstwind und Le Coeur de la Mèr

Wir fahren am Samstag Morgen an den Klausenpass und klettern die "Herbstwind" am Chli Glatten. Die erste SL ist gleich 6c+, anhaltend und recht scharf bewertet. Zusätzlich noch weite Hakenabstände, steil und ungewohnt. So wird aus einem Rotpunkt leider nichts. Trotzdem eine sehr schöne Seillänge und ich bin froh, dass ich überhaupt hochkomme. Im oberen Drittel der Tour wechsle ich aus Versehen in die "Chrüz und Quer". Diese ist etwas leichter und besser abgesichert. Alles in allem ein schöne Kombination.
Am Sonntag klettern wir die "Le Coeur de la Mer". Wahnsinnig schöne Tour, fast wie in den Wendenstöcken (auch die Hakenabstände ;-). Die Schlüsselzüge sind anscheinend 6c, aber heute bin ich schon aufgewärmt und alles läuft perfekt. Um 14 Uhr sind wir schon wieder am Einstieg und lassen den wunderschönen Tag noch gemütlich ausklingen. Wir waren beide Tag kurzärmlig unterwegs, fein warm, strahlend blauer Himmel und tolles Ambiente mit den angezuckerten Bergen. Schöne Plätze zum Übernachten. Achtung, kein Wasser. An diesem Samstag war der Klausenpass von 10 bis 16 Uhr für Autos gesperrt. 

Sonntag, 7. September 2014

So, 7.9.2014 Wildhauser Schafberg - Garten Eden

Tolle Steilplattenkletterei am Schafberg. 6b/6a/7a/6c/6c+/6c. Mir gelingen alle Längen On Sight, was mich natürlich besonders freut. Ein schöner Nachtisch am Ende des Urlaubs! Die Tour wurde lange Zeit kaum geklettert und ist jetzt dank Sanierung durch Marcel und Werner zu einer der schönsten (wenn nicht der schönsten) Schafberg-Tour geworden!

Tipps: 

Wenn man punkten will, die engen Kletterschuhe anziehen. Dass man in dieser Tour auf Reibung stehen muss, versteht sich eh von selbst, daneben ist aber auch (Auf-)stehen auf Miktrotritten gefragt.
Und jede Stelle zuerst genau anschauen, jede Bewegung gut planen. Und dann entschlossen durchziehen ;-)

Samstag, 6. September 2014

Fr, 5.9. Heimfahrt und Fakten

Wir fahren kurz vor 9 los, um 13 Uhr längere Mittagspause. Zwischen Genf und Lausanne kommen wir um 18:00 Uhr in den Schweizer Freitagabendstau. Wir machen nochmal eine Stunde Pause, bevor wir um 19:30 wieder weiterfahren. Knapp nach 23:00 sind wir zuhause.

Facts:

Wetter, Jahreszeit
Wir haben diesen August sicher das beste Wetter für die Gegend erwischt, das man sich überhaupt nur vorstellen kann. Viele Klettergebiete sind nach Süden ausgerichtet. Wir hatten das Glück, dass der Himmel öfters bewölkt bis komplett bedeckt war und damit optimale Temperaturen geherrscht haben. Meist ging auch ein trockener, kühler Wind, es war nie schwül oder schmierig. Wenn ich aus einer Tour frühzeitig abgetropft bin, dann war das nie auf das Wetter (zu warm, zu kalt, zu nass ...) zu schieben.
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass in einem richtigen Sommer hier nicht geklettert werden kann. Viele Gebiete sind gute Spots für den Winter.

Absicherung:
Immer perfekt mit nagelneuen Bohrhaken in komfortablen Abständen. Will man was anderes, dann muss man schon auf die Suche gehen.

Sicherung:
Immer perfekt by Marlies.

Ramba Zamba und Night-Life:
Sucht man besser woanders. Bis auf den Sector "Principal" in Auzat mit vielen leichten Touren ist man praktisch alleine. Auch in den kleineren "Städten", wie Niaux oder Sinsat, die nur aus einigen Häusern bestehen, ist absolut nichts los. Tarascon und Ax-Les-Thermes dagegen sind etwas größer.

Literatur, Topos:
http://cafma.free.fr/
klettern.de: Heft 6/2014
Perfekter Kletterführer: http://www.rockfax.com/climbing-guides/books/france-ariege-2012/

Unterkunft (Preise für 2 Pers.)

Niaux/Alliat: Camping des Grottes - 25,- /Nacht
sehr schöner großer Platz mit Restaurant, Shop, Pool, viel los ....

Auzat: Camping La Vernière - 9,- / Nacht
Gemeindecampingplatz, unschlagbar günstig, Schwimmbad, Shop/Bar, eher wenig Ambiente.

Ussat les Bains: Camping Ariège Evasion - 22,60 / Nacht
schöner Platz direkt an der Ariège, Kanuverleih, Bar

Ascou: Ascou la Forge - 14,- / Nacht (hier waren wir schon in der Nebensaison, sonst plus 3,-)
der schönste Platz, klein und gemütlich, wird von Holländern geführt, auf 1100 m

Do, 4.9.2014 Alliat - Le Livre

Wir fahren nochmal auf Alliat und gehen im Sektor Le Livre kletten. Je eine 6a und 6b+ os, bzw. Marlies im Nachstieg. Inzwischen ist der Schatten und auch einige Wolken da und ich steige noch in "Mac in Teuch", eine 40m lange 7a+, ein. Super Strukturen und weite Hakenabstände, dazwischen aber immer wieder gute Rastpositionen. Vor der Schlüsselstelle fängt es dann an zu regnen, es blitzt und donnert schon, und auch die abschüssigen schlechten Tritte und Aufleger werden langsam nass. Beeilung und trotzdem ruhig bleiben ist angesagt. Einige Haken schaffe ich gerade noch einzuhängen, oben am Stand hänge ich noch die Express in die Kette, das Seil hänge ich dann doch gerade nicht mehr ein. Also Fast-Onsight. Trotzdem ein würdiger Urlaubsabschluss. 

Anschließend geht es auch schon heimwärts. Wir fahren noch bis Mirepoix, wo wir auf einem Campingplatz kochen, duschen und übernachten.

Mi, 3.9.2014 Biketour


Wir fahren mit den Bikes vom Campingplatz auf der Straße zum Col de Pailhères. Wenig Verkehr, viele nostalgische Motorräder unterwegs. Der Col liegt auf ca. 2000m, somit 1000 Hm vom Campingplatz. Von hier fahren wir auf einem sehr schmalen, schlechten Weglein hauptsächlich abwärts zum Col du Pradel. Dann auf einem schmalen Sträßchen hinunter zum Camping. Wieder ein schöner Tag mit wolkenlosem Himmel und angenehmen Temperaturen.

Die, 2.9. Rasttag auf dem Campingplatz


Den ganzen Tag strahlender Sonnenschein und blauer Himmel.

Dienstag, 2. September 2014

Mo, 1.9.2014 Dent d'Orlu

Endlich doch noch eine richtige Klettertour und ein richtiger Berg! Wir klettern die 18 SL lange Itinérence orlusienne durch die Ostwand des 2222 m hohen Dent d'Orlu. Sehr schöne Granitplatten und einige kurze steile Stellen. Am Ende noch ein toller 200 m langer Grat mit Stellen 2 u. 3, der seilfrei gegangen wird (exposed scrambling). Strahlend schönes Wetter, tolle Aussicht und die Temperaturen in der sonnigen Ostwand gerade richtig. Ein besonderes Erlebnis sind die riesigen Gänsegeier mit ca. 2,60 m Flügelspannweite, die immer wieder einmal im Formationsflug zu acht oder neunt nahe uns vorbeiziehen.
5/5/5c/5c/6b/6a/6a/5c/4/5c/5c/6a/6b/6a/5c/5/3+/4
6 Uhr Tagwache, 7:30 Parkplatz, 9:30 Einstieg, 16:00 Gipfel, 18:00 Campingplatz

So, 31.8. Ax-les-Thermes

Wir machen Rasttag, hängen in Ax-les-Thermes unsere Füße ins 74 Grad heiße Quellwasser und wechseln auf den Camping La Forge bei Ascou auf 1100 m. Sehr schöner, kleiner Platz. Das Wetter ist jetzt wärmer und die Wolken und Nebel haben sich verzogen.

Sa, 30.8.14 Sinsat - La Grande Dalle

Auch heute ist das Wetter besser als erwartet. Am sonnigen Sinsat fast schon zu heiß. Marlies punktet eine 6a und eine 6a+. Ich kämpfe mich eine schwierige 6c+ hinauf. Erst plattig, dann überhängend und zum Schluss noch ein zugewachsener dreckiger Riss. Aber verschenkt wird nichts und so geht sich die Onsight-Begehung doch noch aus. Heute bin ich schnell müde und zufrieden. Wir fahren noch in die nächste Ortschaft - Cabanne - einkaufen und ein Bierchen trinken.

Freitag, 29. August 2014

Fr, 29.8.14 Sinsat - C'est à voir

In der Nacht hat es geregnet und laut Wetterbericht sollte es eigentlich auch untertags regnen. Ein angenehmer Mix aus aus Sonne und Wolken sorgt jedoch für einen angenehmen Tag im Klettergarten, vor allem die 7a sind wunderschöne Touren. Marlies: 5c os, 6a+ os, 6a+ tr, 6b+ tr, 7a+ tr. Markus: 6a+ os, 6b+ os, 7a os, 7a+, 7a+.

Ariège

Do, 28.8.2014
Wir stehen um 6 Uhr auf, da heute sehr warm angesagt ist und alle Sektoren des Sinsat nach Süden ausgerichtet sind. Geplant war eine Tour im Jardin d'hiver. Dieser ist aber wegen Vogelschutz (Adler) von 1. Feb. bis 15. Sep. gesperrt. So landen wir nach einigen Irrwegen schlussendlich im Sektor Telegraph Road und klettern dort die drei Seillängen von Un jour ce printemps-là. Genau als wir oben sind kommt auch schon die Sonne und es wird definitiv zu heiß zum Klettern. Schöne Tour - etwas langer Zustieg, wenn man dann nur drei Längen klettert, aber für uns auf jeden Fall interessant. Die Touren haben hier etwas längere Hakenabstände als in den Klettergärten, aber wie in allen bisher besuchten Gebieten findet man fast ausschließlich nagelneues Material vor.

Mi, 27.8.2014
Wir wechseln ins Ariègetal auf den Camping Evasion. Kurze Ausflüge mit dem Bike um die Gegend etwas zu erkunden, Ansonsten Rasttag.

Dienstag, 26. August 2014

Auzat - Sector Principal


Die, 26.8.14
Nochmal wolkenlos und warm und nochmal Sector Principal. Wir sind etwas früher dran als gestern und klettern einiges in der vollen Sonne, was dann doch etwas warm ist. Die 7a+ von gestern lässt mir keine Ruhe. Aber leider auch heute keine Chance. Von den letzten Tagen schon etwas müde. Es wären nur drei, vier Züge, aber die sind super kleingriffig und plattig. Wie der Routenname schon sagt: "See you later". Einige Routen würde ich hier noch gerne klettern. Aber heute geht leider nichts mehr.
Marlies: zwei 6a os, 6a+ (nass), 6c tr. Markus: 6a os, 6c os, 7a+. 

Mo, 25.8.14, Auzat - Sector Principal
Heute wolkenlos, trotzdem im Schatten sehr angenehm. Wieder ein paar schöne Granittouren. Marlies: 5c os, 6a os, 6b os, 6b tr, 6c tr. Markus: 6a os, 6b, 6c os, 7a+.

Montag, 25. August 2014

So, 24.8. Auzat

Auzat, Sektor Montcalm - Upper Tier. Beim Zustieg verpassen wir die richtige Abzweigung und klettern erst mal zwei Stunden im Wald herum. Die Abzweigung ist wirklich sehr versteckt und nach genauem Studium des Führers finden wir sie dann auch. Meine Erwartungen sind am Tiefpunkt, außerdem sind die Felsen anfangs noch etwas feucht. Dann klettern wir jedoch eine geniale Granittour nach der anderen und möchten gar nicht mehr aufhören. Marlies: drei 5c os, zwei 6a+ os, je eine 6b und 7a tr. : eine 6b os, eine 7a beim zweiten Anlauf rp, zwei 7a os.

Sa, 23.8., Niaux

Das Auto steht schon eine Woche, oft ist die Innenbeleuchtung eingeschaltet und es werden Handys u. iPad geladen. Der vor dem Urlaub eingebaute Spannungsmesser zeigt nur noch 9,56 V. Wie schon befürchtet, reicht das nicht mehr zum Starten. Wir haben kurz etwas Stress, da wir schon vor einigen Tagen eine Führung in Niaux reserviert haben. Doch Marlies wedelt gleich mit den Starthilfekabeln und ein hilfsbereiter Franzose, der seinen Hund spazieren führt, ist gleich mit seinem Fahrzeug zur Stelle. 
In Niaux besichtigen wir die weltberühmte Grotte mit 14.000 Jahre alten Zeichnungen aus der Altsteinzeit. Wirklich beeindruckend, was die Grafiker damals schon gemacht haben. Ob wohl unsere Werke in 14.000 Jahren noch jemanden interessieren?
Anschließend gehen wir noch in Tarascon auf den Markt, in eine Weinhandlung, in den Supermarkt und Mittagessen. Und dann nochmal in den Sektor Sibada mit den tollen Kalktouren. Marlies: 6a os, 6a+ os, 6b+ tr, 6c tr. Markus: 6a+ os, 6b+ os, 6c os, 7a os, 7b.

Freitag, 22. August 2014

Fr, 22.8. Auzat

Es regnet fast den ganzen Tag. Marlies macht einen kleinen Berglauf zum Chateau de Montreal de Sos, ich verbringe den Tag mit Lesen und Kaffeetrinken.

Do, 21.8. Auzat

Es hat bis am Morgen geregnet und alles ist nass. Am Nachmittag, nachdem alles halbwegs trocken ist, gehen wir wieder ins Klettergebiet. Wir suchen uns die glattesten Granitplatten - so 6b+ - und feilen etwas an unserer Plattenschleichertechnik.

Donnerstag, 21. August 2014

Die, 19., Mi, 20.8.14

Es regnet immer wieder einmal, ist bedeckt und kühl. Wir (hauptsächlich ich) schlafen und frühstücken lange, lesen, kochen und trinken günstigen, gute Rotwein. Der Bus hat sich zum Wohnen schon bestens bewährt und ist sehr gemütlich. Das Beste ist die ausziehbare Küche: so kann Marlies schon Kaffee kochen während ich noch schlafe - und der Umbau von Schlafen zu Wohnen ist in zwei Minuten erledigt.
Am Nachmittag sind wir jeweils zu etwas längeren Bergläufen aufgebrochen und haben die Wälder und Höhenwege erkundet. Gestern sind wir bei der Refuge des étangs de Bassiès, 1650m vorbeigekommen. Im Wald ist es fein zu laufen. Über der Baumgrenze sind die Trails sehr anspruchsvoll zum schnellen Laufen, besonders wenn es nass ist, muss man immer konzentriert sein, um nicht auzurutschen oder umzuknicken. Aber das macht die Sache auch kurzweilig.

Mo, 18.8.14

Wir fahren auf den Campingplatz in Auzat und gehen am späteren Nachmittag in den Sector Principal. Obwohl nur ein paar Kilometer von Niaux entfernt, hat es hier Granit. MS: zwei 5+ os, 6a os, 6b+ im Vorstieg. MG: 6b os, 6b+ os, bei einer 6c rutscht mir der Fuß unerwartet weg - meist hält ja der Granit besser als man denkt, aber es geht auch umgekehrt. Am Abend, während ich diese Zeilen schreibe fängt es an zu regnen.

Sonntag, 17. August 2014

16.-17.8.14

So, 17.8.14
Den ganzen Tag strahlend blau. Fahren mit den Rädern nach Baychon, Sektoren Oasis u. La Boule. Marlies 5+, 6a+ vs+tr, 6b tr, 6a os. Teilweise geschlossene Platten mit großen Löchern wie Schafberg, Sonnenplatten oder Brüggler. Markus 6b, 7a, 7a+ alles os :-)

Sa, 16.8.14
In der Nacht etwas Regen, den ganzen Tag bedeckt. Wir fahren mit den Fahrrädern nach Tarascon, besichtigen das Städchen und decken uns am Markt mit frischem Obst, Gemüse und Fleisch ein.

Donnerstag, 14. August 2014

Do, 14.8.14 Cave Génat

Am Vormittag noch etwas Sonne, dann den ganzen Tag bewölkt und kühl - also Topbedingungen. Ein Bauer bestätigt uns aber, dass es für die Jahreszeit zu kühl ist. Das Gemüse würde die Sonne dringend brauchen. Die Kletterer sind normalerweise im Winter hier. Uns macht es natürlich nichts aus, dass wir in drei Klettertagen gerade eine andere Seilschaft gesehen haben. Heute fahren wir mit den Fahrrädern zur Cave bei Génat. Marlies klettert zwei 6a+ und eine 6a os, sowie eine 6b und eine 7a top rope. Ich gehe je eine 6a+, 6b, 6c+ und 7a os. Der Vigneron d'Ariège ist also wieder verdient, die Abfahrt mit den Bikes geht von selbst

Mittwoch, 13. August 2014

13.8.14. Alliat - La lubetière

In der Nacht hat es geregnet, so gehen wir erst gegen Mittag los. Es hat optimale Kletterbedingungen, im Schatten um die 16 Grad. Kaum zu glauben, aber es geht immer ein kühler Wind, und zum Sichern tragen wir Pullis und Primaloftjacken. Wieder ein sehr schöner Sektor in der Nähe der berühmten Grotte de la Vache. Marlies klettert eine 6a+, eine 6a und zwei 5+ os und eine 6b+ TR. Ich eine 6a+ und eine 6b+ os. Eine 7a geht beim ersten Versuch knapp daneben, beim zweiten Versuch dann fast von selbst.