Sonntag, 31. Januar 2016

30.01.2016 Wildhuser Schafberg

Während Markus beim Niederelauf die Rennski durch den Wald trägt, machen wir (Claudia, Helga, Helmut, Andi, Gottlieb, Marlies) eine Frühlingsskitour!!! auf den Wildhuser Schafberg. Bei der gut durchgefrorenen Schneedecke und den steilen Hängen sind Harscheisen sehr willkommen. Der Gipfelhang ist bei der Abfahrt noch hart, doch dann folgen 1000 Hm in super Firn, nur unterbrochen durch die Tragepassage unterhalb der Schäferhütte.

24.1.2016 Guntenlauf

Am Freitag helfe ich bei den Spurarbeiten, am Sonntag machen wir beim 19. Guntenlauf mit.






22.01.2016 Kamor

Für Samstag ist Regen angekündigt. Noch schnell auf den Kamor und die Pulverabfahrt bei Sonne genießen. Wer weiß, wann man heuer nochmals bis ins Tal abfahren kann. 

18.01.2016 Gamperney

Nachdem es am Wochenende endlich bis in tiefe Lagen geschneit hat, gehe ich am Montag bei Sonnenschein und mit dem Board auf den Chapf. Wunderbare Powderabfahrt und (noch) einigermaßen wenige Spuren, jedoch wie zu erwarten viel besucht.

Sonntag, 17. Januar 2016

16., 17.1. Älpele und Wendkopf

Bei schlechtem Wetter mit Schi am Älpele und mit Snowboard von Ems Reute auf den Wendkopf.  Es hat wieder Neuschnee und dieser muss schnell ausgenützt werden! Daneben als Vorbereitung auf den Guntenlauf noch ein paar Trainingstouren aufs Älpele - von Bödele, Rickatschwende und Gütle.

Sonntag, 10. Januar 2016

10.1.2016 Obersehren/Gunten

Es hat den ganzen Samstag bis auf fast 2000 m geregnet. Vom Bödele aus geht es aber noch ganz gut. Über Hochälpele und Weißfluh Richtung Gunten. Ein Stück über der Obersehrenalpe verschlechtert sich das Wetter, wir kehren um und denselben Weg wieder zurück. Die südseitigen Abfahrten sind katastrophal. Nordseitig trägt der Schnee und die Abfahrten machen selbst mit den Race-Skis Spaß.


8.1.2016 Weißfluh

Am Nachmittag noch schnell eine Tour vom Bödele Richtung Gunten. Es ist warm und am Bödele ist es knapp am Regnen.

Mittwoch, 6. Januar 2016

6.1.2015 Gehrenspitze

Vom Bädle auf die Gehrenspitze. Es hat mehr Schnee als erwartet und auch wenn man den Untergrund schon mal spürt ist es richtig gut zum Fahren.

5.1.2016 Wendkopf

Und weil es gestern so schön war heute gleich nochmal mit Marlies.

4.1.2016 Wendkopf

Am Nachmittag noch mit Andi auf den Wendkopf und ein paar Hänge verspurt. Endlich mal etwas Schnee!

Sonntag, 3. Januar 2016

3.1.2016 Bödele

Nach Neuschnee am Abend und in der Nacht schnell mit Andi und Gottlieb auf's Älpele bevor der Schnee wieder weg ist! Perfekte Piste und kein Liftbetrieb.

2.1.2016 Tannenboden – Ziger

Es hat ein paar Zentimeter geschneit! Die Kanten sind perfekt geschärft und die Beläge gewachsen. Vom Tannenboden 1390m (Flumserberg) auf der Piste über Maschgenkamm auf den Ziger 2074m. Mit Andi, Helga, Marlies und Günti. Da die Lifte laufen, leidet das Ambiente massiv – dafür haben wir eine schöne Abfahrt auf harter aber griffiger Piste. 

Mittwoch, 30. Dezember 2015

26.-30.12.2015 Lecknertal

Wir sind fünf Tage mit Riedmanns auf der "Kälberweide" im Lecknertal. Da weit und breit kein Schnee in Sicht ist, lassen wir die Wintersportgeräte zuhause. An 5 wunderschönen "Oktobertagen" machen wir Bike- und Wandertouren an der Nagelfluhkette. An Gipfelbesteigungen fallen an: Hochhäderich, Falkenköpfe, Hohenfluhalpkopf, Seelekopf, Hochgrat und Hittisberg.






Freitag, 25. Dezember 2015

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Montag, 21. Dezember 2015

20.12.2015 Äscher

Sportklettern bei frühlings- bis sommerhaften Temperaturen in den Sektoren Gasthauswand und Fritz.




Montag, 14. Dezember 2015

13.12. Nob und Hoher Freschen

Wir starten in Laterns 1150m auf der Schipiste. Anfangs ist neben der Piste noch alles grün. Von der Nob 1785m fahren wir zur Saluver-Alpe ab, dann weiter auf den Hohen Freschen 2004m und wieder zurück. Trotz dem wenigen Schnee erstaunlich gut zu Fahren und ein schöner sonniger Tag.



Montag, 7. Dezember 2015

Sonntag, 29. November 2015

28.11.2015 Schitouren

Der erste Schnee ist da! Und die ersten Schitouren führen uns auf Nob, Hochälpele und Wendkopf.

Sonntag, 8. November 2015

So, 8.11. Hochälpele

Kleine Joggingrunde vom Steinebach über Kehlegg und Gschwendsattel aufs Hochälpele.

Sa, 7.11. Galoschen des Glücks

Während ich am Freitag Abend im Alpsteinführer blättere und nach einer Tour suche, erhalte ich ein Mail von Werner. Er hat vor einer Woche mit Marcel die "Galoschen des Glücks" saniert und schickt mir ein Topo. Die Tour wurde 1984 erstbegangen, die wenigen Haken sind in die Jahre gekommen und die Route wurde praktisch nicht mehr begangen.
Genau so etwas habe ich gesucht. Wenn diese zwei am Werk waren, kann man immer davon ausgehen, dass mit viel Erfahrung und sehr durchdacht gebohrt wurde und dass keine bösen Überraschungen warten. Und so ist es wirklich. Man wird zwar immer gefordert und es gibt auch längere Abstände, aber jeder Haken ist optimal platziert. Auch der Fels ist perfekt. Und das Wetter sowieso: Immer noch warm und den ganzen Tag T-Shirt-Wetter. Wir steigen als erste Seilschaft ein. Hinter uns folgen bald eine Seilschaft im Sandührliweg und noch eine zweite Seilschaft in unserer Tour. Links von uns klettert Marco in der Langstraße, rechts von uns eine Seilschaft in der Sandi.

Die ersten 2 Seilängen führen über den Sandührliweg (6a, 5c+). Dann kommt gleich die Schlüssellänge mit 7a+. Die schwierigste Passage kommt gleich beim zweiten Haken. Die Tritte sind winzig, die Griffe nicht vorhanden und alles sehr unübersichtlich. Irgendwann habe ich dann zulange nach einer guten Lösung gesucht. Die Körperspannung reicht nicht mehr und die Füße wollen auch nicht mehr stehen. Nach einem kleinen Pendler ins Seil hänge ich den dritten Haken gleich auch noch ein. Ich schaue alles noch einmal an. Anschließend kann ich die Passage, mit sehr wenig Reserve, durchziehen. Ich raste kurz im schon eingehängten Haken, da ich schon recht platt bin und das on sight eh schon weg ist. Auch die nächsten Meter und das anschließende Klinken sind nocheinmal sehr schwierig. Den Rest der Länge kann ich dann einwandfrei klettern und auch die übrigen Seillängen (6b+, 6a+, 6c+) gelingen auf Anhieb.

Fr. 6.11. Morgenstern 7c+ rotpunkt

Wie schon so oft im Herbst versuche ich mich am Nachmittag wieder einmal im Morgenstern. Vor zwei Wochen habe ich einige Schlingen in der Tour hängen lassen und ich weiß, dass es klappen könnte. Endlich kommt nocheinmal ein warmer Föhntag ohne Nebel und Marlies sichert mich. Nach einer schnellen Aufwärmtour steige ich ein und komme auch bis über die letzte Zwischensicherung, verfehle dann aber knapp einen Griff. Kurz nach Sonnenuntergang steige ich noch einmal ein und kann die Tour durchsteigen. Meine erste 7c+. Gefeiert wird im Roadhouse und am Samstag Abend bei Nigels 60er :-))

Dienstag, 3. November 2015

So, 1.11.2015 Moor KCG

Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir um 9.15 Uhr (Winterzeit) wieder nach Wildhaus. Zuerst war der Schafberg im Gespräch, dann wollte ich aber doch die guten Verhältnisse nutzen und auch etwas Abwechslung. So konnte ich Marlies dazu überzeugen, statt einer schon gekletterten Plaisirroute die KCG (Gerechter Moor) am Moor anzuschauen. Wir stiegen also in 2,5 Stunden über den Schafboden und die steilen Grashänge zum Einstieg und waren etwas nach 12 Uhr bereit zum Klettern.

Es ist wieder ein Traumtag! Warm und eine geniale Fernsicht! Wir sind völlig allein hier oben, wie in einer anderen Welt. Der Fels ist genial! Rauher, griffiger und steiler als am Schafberg. Wir klettern die ersten 4 Seillängen (6c+, 6c, 5c+, 6a). Dann muss die Vernunft siegen: Es ist 15:20 Uhr und um 17 Uhr wird die Sonne untergehen. Etwas Reserve wollen wir auch noch, da eine Nacht hier oben dann doch etwas kalt werden könnte. Mit zweimal Abseilen sind wir rasch wieder am Einstieg, langsam kommt schon der Schatten in die Südwand. Wir steigen bis zur Alpe ab und jausen in der letzten Abendsonne. Um 18 Uhr- es ist schon stockdunkel - sind wir wieder beim Auto.

Zur Tour und zur Absicherung:

Die Tour wurde 1976 erstbegangen und 2006 saniert. Viele alte, geschlagene Haken stecken noch, auch einige uralte Ringbohrhaken (geschlagen - mit Spreizkeil) und sogar Stiftbohrhaken. Dazwischen wurde mit neuen Bohrhaken ergänzt. Leider sind die neuen Haken teilweise sehr ungünstig gesetzt.

Die 1. SL ist mit 6c+ angegeben. Als Kaltstart muss über eine leicht überhängende Sufe in eine steile Platte gestiegen werde. Es ist unübersichtlich und sehr schwer. Gesichert ist man dabei nur mit einem uralten Ringbohrhaken. Etwas weiter oben kommt dann ein neuer Haken, dann wieder ein weiter Abstand, dann ein Stiftbohrhaken und 20 cm darüber wieder ein neuer Haken, welcher aus Kletterstellung kaum geklinkt werden kann. Anschließend nocheinmal 2 neue Haken in kurzem Abstand. Ich wollte keinen Sturz in das alte gefährliche Zeug oder auf den Boden riskieren und habe beide alten Bohrhaken zur vorsichtigen technischen Fortbewegungen benutzt (so wie das auch 1976 gedacht war). Schade! Hätte man die 2 Uralt-Technohaken ersetzt und dafür die neuen Bohrhaken  besser platziert, könnte man hier vernünftig frei klettern.

Die 2. SL ist mit 6c angegeben. Diese ist im Vergleich zur 1. SL sehr gut eingebohrt. Zusätzlich noch viele alte Haken. - und Friends könnte man auch noch legen. Diese Länge ist mir sehr leicht gefallen und ich musste mich für ein on sight kaum anstrengen.

3. SL: 5c+, recht schwierig. Entspricht wohl einem klassischen 6er.

4. SL 6a: Auch hier die neuen Haken etwas ungünstig gesetzt. Nach dem Linksquergang und einigen steilen Metern müssen noch ein paar vorsichtige Züge im steilen Gelände an einer Schuppe gemacht werden, bevor dann der Bohrhaken geklinkt werden kann. Fliegen oder Griffe ausreißen sollte man nicht.

Anders als im Schweiz extrem Ost angegeben reichen - wie im Alpsteinführer empfohlen - einige kleinere Friends völlig. Das gilt zumindest für die ersten 4 Längen. Vielleicht werden ja in den letzten (nicht sanierten) Längen noch mehr Keile gebraucht. Achtung: im Schweiz extrem wird die letzte Länge (5b) komplett unterschlagen.








Montag, 2. November 2015

Sa, 31.10.2015 Kleiner Klettergarten am Wildhauser Schafberg

Unten Nebel, oben traumhaftes Herbstwetter. Wir verbringen den Tag an der Sonne. Ungewohnte Kletterei an steilen Rissen. Einige Routen (Schnäderlisä 6c) sehr schön, andere mit unlogischer Linie und schlecht gebohrt (Fakirriß 7a).




Donnerstag, 29. Oktober 2015

28.10.2015 Walserkamm


Start: 6.45 Uhr Innerlaterns Kirche (1048m)
Rappenköpfle (1864m), Hochgerach (1985m), Hüttenkopf (1976m), Kuhspitze (1964m), Tälispitze (2001m), Melkspitze (1936m), Kreuzspitze (1944m), namenloser Spitz (1901), Gerenspitze (1871m), Mutabella (1935m), Löffelspitze (1962m), Seraspitze (1831m), Pfrondhorn (1949m) / gesamt ca. 16km und 1900hm
Ziel: 16.00 Uhr Furkajoch (1759m)
Im Bild: der Walserkamm von der Löffelspitze nach Westen 
vlbgvonoben-walserkamm

Montag, 26. Oktober 2015

26.10.2015 Hochhäderich

Nach 3 Klettertagen heute gemütliche Wanderung auf den Hochhäderich und zum Falken mit Familie Riedmann. Wetter immer noch traumhaft.

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Kalkofen und Löwenzähne

Nach dem Staufenlauf kommt wieder schönes Wetter mit optimalen Kletterbedingungen. Wir gehen noch einige Male an den Kalkofen und in die Löwenzähne.

Donnerstag, 1. Oktober 2015

September 2015

Der Winter ist nicht mehr weit und wir haben schon wieder ein paar kleine Bergläufe gemacht: Schweizer Berg, Hohe Kugel und natürlich ein paar mal Staufen und Karren.
Auch zum Klettern ist jetzt die beste Jahreszeit! Schön sonnig, aber recht kühl. So sollte es noch eine Weile bleiben!
Vorgestern mit Klaus nicht gerade langsam auf den Staufen. Gestern am späten Nachmittag noch mit Günti am Kalkofen. Dort konnte ich wieder einmal die Affengeil durchsteigen. Bisher ist das der dritte Durchstieg und das erste Mal ohne vorgehängte Expressen.

Samstag, 29. August 2015

Frankreich August 2015

Sa, 22. 8. Wir fahren um ca. 14 Uhr los. Um 18 Uhr sind wir in Annecy. Wir übernachten am Camping Verger. Sehr klein, spartanisch und eng aber sehr freundlich und super gelegen. Sehr nahe am See und bei der Stadt. Für eine Übernachtung als Zwischenstop unbedingt zu merken!


So, 23. Wir machen einen Spaziergang in die Stadt. Fahrräder und Schlösser hätten wir dabei – aber keine Schlüssel dazu. Es ist Markt, Leute wie auf der Kilbi. Wir kaufen Datteln und ein Fahrradschloss. Am Nachmittag fahren wir weiter bis Choranche unter den Felsen von Presles und platzieren uns auf dem Gemeinde-Camping. Marlies macht noch eine Erkundungsfahrt mit dem Bike.



Mo, 24. Es regnet fast ununterbrochen. Lesetag im Bus.



Di, 25. Secteur Chrysanthèmes/Topomaniak 8 SL bis 6c/7a. Schlüsselstelle leider nicht os (anstrengend u. schlecht zu klinken). Nach dem Klinken und anschauen geht's. Zustieg von unten per Bike&Hike. Abseilen geht gut über Arcturus welche gleich daneben ist in nur vier Längen. Einzig bei der obersten Abseillänge bringen wir das Seil fast nicht zum Abziehen.  Wechseln auf den Camping Gouffre de la Croix nur 200 m weiter. Hier gibt's auch den Luxus von heißem Wasser zum Duschen u. tolle Aussicht zu den Felsen.







Mi, 26. Klettergarten Balme Étrange bei den Grottes de Coranche. Mit den Bikes vom Camping. 6a, 6c+, 6c, 6b+ os bzw. MS tr. Schöne steile Touren, Sinter u. Rißverschneidungen. Im Schatten gerade noch angenehm.




Do, 27. Der Sektor Fhara Kiri hat ab ca. 14:30 Schatten. Wir fahren mit dem Auto auf's Plateau bei Presles, laufen runter zur Wand und steigen um 13:00 in die Discrète ein. 9 SL bis 6b immer anhaltend und steil. Viele gelbe Risse und seichte Rißverschneidungen. Einige sehr schöne, lange und spektakuläre Längen. Gerade am Anfang schaut es teilweise etwas brüchig aus. Glücklicherweise wurde aber wohl alles entweder schon ausgerissen oder ausgiebig getestet. Die Bohrhaken u. Stände sind top. Aber doch etwas weitere Abstände. Immer bequeme Standplätze auf guten Absätzen. Die Tour ist sehr hart bewertet. Es ist auch im Schatten recht warm und wir müssen uns richtig anstrengen. Vor allem die ersten zwei SL in der Sonne sind schwer und kräftig. In der zweiten hab ich sogar einen Hänger. Anschließend komme ich dann besser in den gewohnten guten Rhythmus. In 6,50 Stunden sind wir oben und in kurzer Zeit gemütlich zu Fuß beim Auto.





Fr, 28. Rasttag. Beim Auto brennt die Abgas-Kontrollleuchte. Es stellt sich heraus, dass eine Sensorleitung von einem Marder angeknabbert wurde. Eigene Reparaturversuche mit Bordmitteln (Tesa) bringen nicht den gewünschten Erfolg. In einer Werkstatt kann ich die Leitung fachmännisch löten lassen. Anschließend gehe ich noch einkaufen. Am späten Nachmittag machen wir noch mit den Fahrrädern einen Ausflug nach Pont-en-Royans.




Sa, 29. Wir fahren um 14 Uhr mit den Bikes los. Klettern ein paar schöne Touren im Klettergarten Tina Dalle. Hier kommt gerade der Schatten, als wir knapp nach 15 Uhr dort sind. Trotzdem noch recht warm.







So, 30. Wir packen alles in den Bus und fahren nach Balme de Rencurel. Von hier zum Klettergebiet La Goulandière. Sehr schönes Gebiet. Am Nachmittag im Schatten und auf 900m. Viele lange Touren bis 35m. Einiges los heute am Sonntag nachdem wir bisher praktisch immer alleine am Fels waren. Mir gelingt eine 7a os, Marlies klettert unter anderem drei 6b im Vorstieg. Wir fahren weiter auf der Straße durch die Gorges de la Bourne nach Villard de Lans auf einen schönen Campingplatz (Camping L'Oursiere).

Mo, 31. Heute Nachmittag
mit den Bikes und zu Fuß by fair means zum Klettergebiet. La Fauge ist auf 1200m ostseitig gelegen. Sehr schöne Touren. Eine 7a+/7b geht o.S. Eine 7c ist dann doch zu schwierig. Ich probiere noch solange bis ich keine Kraft und das Sicherungspersonal keine Geduld mehr hat.

Di, 1. Es regnet und wir machen Rast- und Lesetag.

Mi, 2. Es ist bewölkt, feucht und Nebel hängt in den Bergen. Wir fahren nochmal (da die Schlucht gesperrt ist einen anderen Weg) nach St. Laurent-en-Royans da die Abgaslampe wieder brennt. Diesesmal ist es eine defekte Glühkerze. Während wir in St.-Jean Kaffee trinken, wird ein Ersatzteil eingebaut. Anschließend fahren wir in die Schlucht von Omblèze. Den Kletterführer gibt es nach unseren Informationen im Restaurant Moulin de la Pipe. Hier sehen wir aber zu unserer Enttäuschung, dass die Moulin zwei Tage geschlossen hat. Zufällig treffen wir die Chefin. Leider ist der Führer ausverkauft. Aber wie können morgen ein paar Seiten fotografieren. Wir fahren nach Mirabel-et-Blancon an der Drôme auf den Camping Gervanne.

Do, 3. Wir klopfen bei der Moulin und könne wirklich die Seiten aus dem Führer kopieren. Wir gehen an die Mur d'Anse, Falaise Est, Sectoren Zoé und Bleue und klettern drei Touren. Bei der dritten, der Allez Louya 7a, fängt es an zu regnen, das On Sight kann ich jedoch noch fertig machen. Der Regen dauert nicht lange und auf dem Campingplatz scheint schon wieder die Sonne.

Fr, 4. Sektor Jambe en L'Air. Zwei 6c und eine 6c+ os, und andere. Schöne lange Touren mit Querschlitzen. Klettern an der Sonne. Angenehm mit kühlem Wind. Bier bei der Moulin.

Sa, 5. Sektor Dopage. Sonne, ein paar Wolken und kühler Wind. Klettern alle 6a und 6b hier. Lange Touren, senkrecht und knifflig, super Fels. Stratopelle 7a kann ich on Sight gehen, lange Hakenabstände. Anschließend probiere ich noch Le Faut d'Yvette 7a im Sektor Bicolore. Kurze Passage - gut abgesichert. Nächstes Mal geht's. 





So, 6. Rasttag, kurze Radtour nach Crest. Die Mesnerin lässt uns im Kirchturm bis zu den Glocken rauf. Ansonsten gibt die Stadt nicht viel her. 

Mo, 7. Sektor Baraka. Wunderschöne steile Touren in gelbem Fels, auch Risse. 1 6c und 1 6c+ os. Und die 7a vom Samstag wie versprochen rotpunkt. Wolkenlos. Mit Wind kühl, sonst recht warm.

Di, 8. Bisher waren wir immer an der Mur d'Anse. Heute wird es noch etwas wärmer und der Wind hört auf. Wir gehen in die Schlucht von Omblèze in den Sektor Jardilannd. Hier im Schatten und am Wasser ist es immer kühl. Ich punkte eine 6c beim 2. Versuch und probiere mich eine 7b rauf.

Mi, 9. Sektor "Aqualand". Wir klettern je eine schöne 6a+ und 6b+. Steil und athletisch. Anschließend noch zum Sektor "Luluberlu", wo Marlies drei 6a/6a+ vorsteigt.




Do, 10. Rasttag auf dem Campingplatz. Marlies macht eine Biketour zum "Sender".

Fr, 11. Wir gehen noch einmal in die Schlucht. Zweit Touren im Sektor Pescher. Gemütlicher Zustieg, Start direkt von einem Fahrweg. Aber nicht viele Touren. Wir schauen noch den Sektor Evasion an. Dieser hat einen steilen ungemütlichen Zustieg, die Touren starten von einem schmalen ungemütlichen Band und einige Touren sind schon zugewachsen. Wir klettern hier nichts und wechseln gleich zum Sektor Faubourg. Dieser ist sehr schön und groß und zum Urlaubsausklang klettern wir noch einige sehr schöne Touren.

Sa, 12. Heimfahrt.


Facts: 

von mir zuhause 650 km, ca. 6,50 Stunden reine Fahrzeit.

Toller Urlaub mit lange schlafen, lange frühstücken, kochen, lesen und Rotwein trinken.
Nebenbei sind wir in den drei Wochen knapp 100 Seillängen geklettert. Ich konnte ca. 15 6c und 5 7a on sight gehen. 

Presles:
Die Felsen von Presles bieten sehr viele Mehrsseillängentouren mit um die 12 Seillängen und 250m Höhe. Die Touren wurden meist in den 80ern und 90ern eröffnet (einige z.B. von den Remy-Brüdern). Viele Touren sind saniert. Trotzdem sind die Hakenabstände gemäß dem damaligen Stil in diesen Touren öfters etwas weiter. Die leichteren Längen haben oft sehr wenige Haken. In den meisten Touren werden Klemmkeile benötigt oder können gut zusätzlich eingesetzt werden. Die Bewertung ist sehr hart. Die beliebten Touren sind schon etwas abgeklettert. Die Wand ist steil und auch die "leichten" Längen sind oft anstrengend. Der Felsen ist komplett gegen Süden ausgerichtet. Im Sommer wird es hier also schnell zu heiß. Die Klettergärten in der Nähe von Coranche/Presles sind für zwei Tage ok, für einen länger Kletterurlaub jedoch deutlich zu wenig.
Die Touren sind von Coranche alle recht schnell erreichbar, wenn man möchte auch mit dem Fahrrad und zu Fuß.
Das Gebiet ist also sehr interessant, wenn man – so wie wir – gerne etwas anspruchsvolle Mehrseillängentouren gehen will. Dazu sollte es nicht zu heiß sein. 

Omblèze – Mur d'Anse:
auf den ersten Blick eine ähnliche Wand wie bei Presles. Doch ganz anders als in Presles gibt es hier sehr viele Baseclimbs. Diese sind sehr unterschiedlich, in tollem Fels und fast immer sehr gut abgesichert. Es gibt auch eine Handvoll Mehrseillängentouren (6 Seillängen). Da die unzähligen Klettergartentouren am Wandfuß keine Wünsche offen lassen, haben wir keinen Grund gesehen in die ohnehin sehr kurzen höheren Touren einzusteigen. Auch diese Wand ist komplett südseitig ausgerichtet.

Omblèze – Schlucht:
einige schöne, meist kleinere, Klettergärten mit kurzem Zustieg. Durch die Lage in der Schlucht findet man hier auch etwas Schatten wenn es sonst zu heiß ist.

An der Drôme gibt es schöne Campingplätze, von hier fährt man mit dem Auto eine halbe Stunde bis zur Schlucht. 


Literatur:
von Presles und dem Vercors gibt es aktuelle (2014) Führer von Dominique Duhaut z.B. bei www.kletterfuehrer.net
von Presles gibt es einen Artikel im Klettern 5/2001
von Omblèze gibt es einen Artikel im Klettern 06/2003
Der Führer "Omblèze" von 2005 von Denis Boit und Isabelle Pelardy ist leider vergriffen.