Sonntag, 20. September 2020

20.9.2020 Lilith am Schweizereck

Nach 9 Jahren wieder in der Lilith. Und es läuft sogar noch besser als 2011.

L1 / 7+  1 Express zum Klinken kurz gehalten.
L2 / 8+  im Nachstieg durchgestiegen
L3 / 8-  on Sight
L4 / 8+   im Nachstieg durchgestiegen
L5 / 8+ on Sight
L6 / 8+ (9-) nach Ausbouldern einer anderen Lösung im Nachstieg durchgestiegen
L7 / 9- (9) im Nachstieg durchgestiegen
L8 / 8+ vorgestiegen mit 1 Hänger am zweitletzten Haken. Anschließend nach Ausbouldern die Stelle und bis Stand durchgeklettert. 

Jack: L1 bis L5 durchgestiegen

L9 nicht mehr geklettert. Die wäre dann nochmal 9+. 


Der Tag neigte sich dem Ende zu, es sah nach Regen aus und wir waren müde und zufrieden. Und Marlies war ja auch schon am Warten. Sie war in der Zwischenzeit auf der Schesaplana.


Was für ein Tag!












Samstag, 19. September 2020

19.9.2020 Little Joe, 7. Kirchlispitze

Schöne Tour rechts der 7. Kirchlispitze im 7. Grad mit Marlies in Wechselführung.





Do, 19.9.2020 Klettergarten „Rocher Maubert“

 Klettern im Klettergarten „Rocher Maubert“ Anreise per Fahrrad. Schöne Touren in der Nähe des Campings.



Mittwoch, 9. September 2020

Mi, 9.9.2020 „A nous la belle vie“ am Tête Colombe

Heute wieder eine längere Tour, dafür nicht so schwer. Schöne Seillängen und super abgesichert. Wie immer in diesem Urlaub sind wir alleine in der Tour (heute am ganzen Berg). Nach den ersten Seillängen regnet es kurz, aber bald kommt wieder die Sonne. 

Abseilen auf eigener „Piste“ (Kette mit Ring) in 7 Manövern, dann wird abgeklettert, bzw. abgestiegen. Die obersten 2 Längen sind lästig zum Abseilen, zu flach und viele Zacken und Steine. Anschließend geht es flott. Beim Fußabstieg heißt es nochmal aufpassen. Alternativ könnten die ersten 2 SL der Tour abgeseilt werden. Für die Tour benötigen wir 3,5 h, für‘s Abseilen fast 2 Stunden.






Dienstag, 8. September 2020

Die, 8.9.2020 „A La recherche de Peter Pan“ am Contreforts de Roche Robert

6 Wahnsinnslängen nur 40 min. über der Paßstraße. Steiler scharfer Tropflochfels. Super abgesichert. Leider bei der 7a-Länge das o.s. knapp verschenkt. (nicht mehr sauber geklinkt nachdem die Schlüsselpassage schon geklettert war).







Sonntag, 6. September 2020

So, 6.9.2020 „Dolce Vita“ und „Du génépy pour Suzy“ am Rocher de la Mandette.

Dieser unscheinbare Fels liegt auf 2400m und ist in 15 min. von der Galibier-Straße zu erreichen. (P 5,5 km nach Col du Lautaret). Die beiden Touren haben 3 bzw. 2 SL im Bereich 6+/7-. Toller Fels und perfekt abgesichert. Mit 60m-Halbseil kommt man vom Ausstieg direkt auf den Boden. Gegenüber gestern ist es ein paar Grad kühler und auch windiger geworden, hier ist es angenehm. 

Anschließend Camping „Les deux Glaciers“ in Le Monêtier-les-Bains. Eine warme Dusche ist vielleicht doch der eiskalten Outdoor-Badewanne vorzuziehen damit sich die inzwischen wieder verkrampfte Muskulatur lockern kann. 




Samstag, 5. September 2020

Sa, 5.9.2020 „Marmotta Impazzita“ am Tour Termier

Ein weiteres Highlight in fantastischer Umgebung. Für die Tour die in 9 SL bis auf fast 3000m führt braucht es einen warmen Tag mit wenig Wind. Rucksack am Einstieg aufhängen wegen der verrückten Murmeltiere :-). Die Tour ist sehr abwechslungsreich und interessant, fast konstant schwierig, öfters 7+ und 8-. Wieder einmal kann ich mich über ein on sight freuen und auch Marlies hat nur einen kurzen Hänger. 

Am schwierigsten haben wir L1 gefunden. Noch im Schatten mussten wir uns hier mit klammen Fingern und ungelenk eine difficile 7+ hocharbeiten. L3 (8-), eine tolle Länge mit kleinen Griffchen, aber immer auch etwas zum Stehen, ging uns dagegen fast leicht von der Hand.

Vor L8 eine gemütliche Pause, Blick auf Barre des Ecrins und Meije. Für L9+10 wählten wir die leichtere rechte Variante. Am Ende stark nach links queren zu einem gut sichtbaren Haken unter einem Wulst. Der Abseilstand befindet sich etwas links unterhalb davon um die Ecke. Dank Beschreibung von Marcel wussten wir das schon und so ging die Abseilerei stressfrei vonstatten. Einmal ca. 35m (rechts in der Wand bleiben), dann 5x45 m. Die Stände sind teilweise etwas versteckt und von oben nicht zu sehen, also nach jeweils 45m gut etwas links und rechts schauen.


Nach dem Abseilen im Abendlicht auf gemütlichem Wanderweg zu unserem Hotel zurück. Heute sogar mit Badewanne.










Freitag, 4. September 2020

Fr, 4.9.2020 Col Galibier

Wir gehen in Argentière einkaufen und fahren weiter über Briançon und Col de Lautaret Richtung Col Galibier. Beim Parkplatz zum Rocher de la Mandette (5,5 km nach Lautaret) finden wir aus Versehen einen Klettergarten und klettern dort noch eine SL.





Donnerstag, 3. September 2020

Do, 3.9.2020 „Les Lys Martagon“ am Paroi des Lys

Wieder ein Traumtag und eine tolle Tour. Ca. 4 Std. für 8 super abgesicherte SL, alles so 7-. In der 5. SL zweige ich aus Versehen in die „Vacances ...“ ab und darf einen steilen 7a-Riss klettern. Anschließend wechseln wir wieder in die „Les Lys ...“ Alles on sight, dafür Krampf in der unteren Rückenmuskulatur.





Mittwoch, 2. September 2020

Dienstag, 1. September 2020

Die, 1.9.2020 „Rôle en dalles“

„Rôle en dalles“ am selben Berg. Diesmal Anreise mit Auto, auch weil wir anschließend noch in Argentière einkaufen müssen. 6 SL bis 8- (Topoguide) bzw. 6c (Erstbegeher). Alles o.s. Eine wirklich tolle Tour! Abseilen über die Tour (Abseilpiste) schnell, überhängend und unkompliziert.





Montag, 31. August 2020

Mo, 31.8.2020 „Freeday“ am Paroi de Ponteil

Wir reisen mit dem Fahrrad an. Es ist steiler als gedacht und für die 5 km benötigen wir eine Stunde. Dafür geht die Rückfahrt schnell und mühelos. 

Die Tour ist toll, gelber steiler Kalk, gut gebohrt. 5 kurze Seillängen. Am Ausstieg nach rechts und in 2x50m Abseilen über die Nid d‘Aigle wieder am Boden. Die Schwierigkeit wird im  Topoguide mit 8- (6c+) angegeben, die Erstbegeher sagen 6a+ und wir auch, das aber ziemlich anhaltend. Alles o.s.




Samstag, 29. August 2020

Sa, 29.8.2020 Fahrt nach Freissinières

Gestern noch zwei Touren im Klettergarten nördlich über dem Campingplatz bevor der Wetterumschwung mit Dauerregen beginnt. Heute gegen 11 Uhr verlassen wir den Campingplatz und fahren das lange Val Vénéon hinaus. 

In der Nacht hat es stark geregnet und öfters liegen Steine auf der Straße. Über La Grave, Col de Lautaret und Briançon (einkaufen) kommen wir auf den Camping Les Alouviers, ein schöner Platz bei Freissinières den wir schon kennen. Am Abend und die ganze Nacht Regen.



Donnerstag, 27. August 2020

Do, 27.8.2020 „Maye, Oh, Naise!“ am Tête de la Maye

Noch eine tolle Tour am selben Berg. Wie bei der „Tu ris ...“ muss 6+/7- auch hier teilweise über der letzten Sicherung geklettert werden. Es gibt auch richtig weite Hakenabstände, meist löst sich das Gelände aber auf und es kommt immer wieder etwas sofern man gut geplant hat und auf dem richtigen Weg ist. 

In der 12. Länge musste ich in einer Platte zum Klinken eines zu hoch platzierten Hakens die Exe halten, dann links im Riss (Sanduhr und Camelot) statt über Platte. Den 2. Überhang (7+ ??) in SL 6 sind wir rechts umgangen. Rest o.s. 

Viele phantastische Meter, es gibt aber auch ein paar Meter im Gras und leichtes Gelände. Oben links haltend über leichtes Terrain Richtung „Tu ris“ ausgestiegen und zum Gipfel. 7:15 Std. 4 Camelots bis Größe 1. Die Beschreibung und das Topo im Topoguide passen sehr gut.





Mittwoch, 26. August 2020

Mi, 26.8.2020 „Du 5 a tire-larigot“ am Tête de la Maye.

Sehr schöne Plaisir-Tour, super mit neuen Haken abgesichert. Am Wochenende war hier einiges los. Heute können wir es genießen. Wir gehen alles im Überschlag und sind in 5 Std. am Gipfel.





Montag, 24. August 2020

Mo, 24.8.2020 „Bab don‘t cry“ am Paroi Rouge de Belliou.

Heute Anfahrt (talauswärts) mit Fahrrad. Zustieg 10 Minuten. Rückweg mit Fahrrad 25 min.


4 tolle SL im Granit, meist steile Wandkletterei. 6+, 7-, 7, 6+. Am schwersten gefallen ist mir die erste SL 6+. Auch wegen Seilzug und langen Hakenabständen. Die 7er Längen gingen mir relativ leicht von der Hand. Hier meist kurze bis sehr kurze Hakenabstände. Gesamt keine Keile benötigt. Dank kühlem Wind so wie gestern angenehm zum Klettern. 


Dafür machte der starke Wind dann das Abseilen über die steile Abseilpiste zum ultimativen Nervenkitzel. Drei mal kam das Seil problemlos herunter, wir standen wieder am Boden und konnten aufatmen.