Nachdem ein sehr heißer Sommertag mit Föhn angekündigt war, hieß es eine Tour in der Höhe und im Schatten zu suchen und das sichere Wetter auszunützen. Wir entschieden uns für Freetrip in der Bockmattli Nordwand. Hier fanden wir sehr angenehme Temperaturen vor, während man in mancher Südwand heute sicher gegrillt wurde. Die Tour ist wirklich toll und auch landschaftlich sehr schön! Mit Zu- und Abstieg kann man sich so einen schönen, langen Tag ausfüllen.
Schwierigkeit: Es ist sicher keine Plaisiertour! Aber auch keine Alpintour (mehr). Aufgrund diverser Internetberichte und der Beschreibung im Schweiz Extrem Ost hatte ich bezüglich der Absicherung eine anspruchsvollere Tour erwartet und einige Friends und Klemmkeile am Gurt. Man findet jedoch viele Bohrhaken in der Tour, auch dort wo sich gut Friends legen ließen. Die 2 Schlüsselstellen sind sind sehr gut abgesichert, aber zwingend zu klettern. Ich habe zwei- bis dreimal den Camelot Nr. 1 gelegt. Mehr an Klemmkeilen würde ich das nächste Mal nicht mitnehmen. Die Tour ist recht steil und das Legen von Keilen recht anstrengend. So habe ich es immer vorgezogen die nächsten paar Züge bis zum Bohrhaken auch noch durchzuziehen. Aber es mag auch andere Taktiken geben. Um Spaß an der Tour zu haben, ist es sicher hilfreich bei 6b und bei längeren Hakenabständen weder klettertechnisch noch moralisch an der Grenze zu sein.
Bewertung: In der 5. SL ist kurz vor dem Stand ein kurzer Linksquergang über eine glatte Platte. Diese ist mindesten 6b+. Generell ist die Bewertung, wie bei manchen klassischen Touren etwas niedrig angesetzt. Auch die 6a und 5b sind also nicht zu unterschätzen. Die Tour ist recht steil, man klettert oft an Piazrissen oder macht lange Züge. Die Kletterei ist also immer etwas anstrengend. Wenn es mal etwas brüchig ist, ist dies immer im leichten Gelände und stört nicht besonders. Ansonsten ist der Fels kompakt und sicher zu klettern.
Zeiten: 5:30 Wecker, 8 Uhr Parkplatz, 10 Uhr Einstieg (über dem Vorbau), 16 Uhr Gipfel, 18:30 Rucksackdepot (Wandfuß/Wanderweg), 19:30 Uhr Auto, 21:00 Grillen.
Dies ist ein Kletterblog! Ein Blog über Klettern, Touren, Schitouren, Berge und Reisen. Das Online Tourenbuch von Marlies und Mäki. Von Sportklettern bis Alpin.
Samstag, 19. Juli 2014
Montag, 14. Juli 2014
6.7. bis 12.7. Finale und Oltre Finale
Wir haben eine Woche Urlaub und überall ist das Wetter schlecht. Überall? Nein in Finale ist der Wetterbericht vielversprechend. Und so fahren wir kurzfristig doch nicht in die hohen Berge, sondern Richtung Meer! Auf der einen Seite hoffen wir, dass es nicht zu viel regnet, haben aber auch etwas Angst, dass es hier im Sommer zum Klettern doch zu heiß sein könnte. Schlussendlich erwarten uns angenehme Temperaturen um die 20 Grad, etwas Wind und ein Mix aus Wolken Sonne und auch mal etwas Regen. Die idealen Urlaubs- und Kletterbedingungen!
So, 6.7. Wir fahren um 9:30 los und sind nach etwa 6 Stunden in Felligno. Klettern noch einige Touren im linkesten Sektor des Monte Cucco, Abendessen in der nahegelegenen Pizzeria und übernachten dann dort.
Mo, 7.7. Val Nimbalto, Verzi, Castagnabanca (Schotterstraße). Am Ende der Straße Parkplatz. Klettern am Rocca dell' Aia "Scarason" 6a, 4c, 6a+, dann noch "Oltima Regina" 6b und "Misfatto" 6. In der Nach regnet es.
Die, 8.7. Val Pennavaire - Enoteca. Klettern praktisch alle schönen Touren. Eine Weile bei leichtem Regen, was durch die leicht überhängnde Wand möglich ist. Unter anderem Merlot 6c os, Chianti 6b+ os, Barolo 6b+ os. Irgendwann fängt es dann richtig an zu regnen und wir schauen, dass wir trocken zum Auto kommen. Wir übernachten in Verano bei der Kirche.
Mi, 9.7. Ciusa. Kleines Gebiet, aber einige wenige sehr schöne Touren für beide. Hervorzuheben: Anonima 6b+ os, L'Innominata 6c os, Tundra 6c os. Interessant die Route Taiga 6c+, bei der ich nicht einmal die Einzelzüge machen kann. Sind alle schönen Touren geklettert. Die 7as im linken, steileren Bereich schauen nicht schön aus.
Do, 10.7. Caprette. Sehr schönes Gebiet, bis 14 Uhr im Schatten. Bei der "Aufwärmtour" La Colpo 6a+ geht mir beim letzten Zug die Kraft aus. Ich springe ab und Marlies haut sich am Fels die Handrücken auf – bravo! Beim zweiten Versuch geht es dann knapp. An dieser Stelle der Hinweis, dass die Bewertungen im Oltre Finale in Einzelfällen des öfteren völlig daneben sind! Anschließend unter anderem: La Paura e la Voglia 6c os (Die Angst und die Lust) Jetzt wissen wir endlich woher das kommt! . È tutta una Truffa 6c gelingt mir leider nicht os (Es ist alles ein Betrug). Da heißt es nochmal herkommen und die restlichen Touren auch noch klettern! Anschließend geht Marlies noch drei 6a im Sector Telematica on sight in der Sonne.
Fr, 11.7. Reunion. Wir faulenzen den ganzen Vormittag am Picknickplatz oberhalb von Colletta. Gegen 14:00 Uhr sind wir im Klettergebiet, welches ab ca. 13:30 im Schatten liegt. Eine giftige aber schöne 10m-6c (Objectif) kann ich erst nach Auschecken und Einhängen aller Expressen punkten. Dann rette ich nach dem gestrigen Frust in der "6a+" den Urlaub doch noch! Hintereinander klettere ich 3 steile athletische 7a on sight. (Merci Laurent, Chez Celine, Le Swalibo) Da muss man wieder mal herkommen! Wir übernachten weiter oben im Tal bei Madonna del Lago. Toller Platz, völlig alleine.
Sa, 12.7. Red Up (Muro Rosso) bei Alto. Die schönen Touren und Fotos im Führer sind leider alle zwischen 7b und 8b! Die leichteren Touren sind sehr inhomogen. Zuerst 30 m im fünften Grad und die letzten 10 Meter dann noch sehr steil und schwer (6c oder so). Wenn man im oberen Teil blöd fliegt, könnte man mit der Seildehnung durchaus noch im flacheren Bereich aufschlagen. Achtung, bei einigen Touren braucht man ein 80m-Seil (oder so wie wir, ein zweites Seil zum Verlängern). Im rechten Teil ist noch große Baustelle: Fixseile in der Wand, Touren noch nicht angeschrieben.
Wir fahren nach Finale Ligure auf den Campingplatz "Del Mulino". Sehr schöner Platz mit steiler enger Zufahrt und vielen Terrassen. (26,-/Nacht). Am Abend gehen wir zu Fuß nach Finalborgo Pizza essen und lassen den Urlaub ausklingen ...
So, 13.7. nach einem gemütlichen Vormittag Heimfahrt in ca. 6 Stunden. Wieder über Varese.
So, 6.7. Wir fahren um 9:30 los und sind nach etwa 6 Stunden in Felligno. Klettern noch einige Touren im linkesten Sektor des Monte Cucco, Abendessen in der nahegelegenen Pizzeria und übernachten dann dort.
Mo, 7.7. Val Nimbalto, Verzi, Castagnabanca (Schotterstraße). Am Ende der Straße Parkplatz. Klettern am Rocca dell' Aia "Scarason" 6a, 4c, 6a+, dann noch "Oltima Regina" 6b und "Misfatto" 6. In der Nach regnet es.
Die, 8.7. Val Pennavaire - Enoteca. Klettern praktisch alle schönen Touren. Eine Weile bei leichtem Regen, was durch die leicht überhängnde Wand möglich ist. Unter anderem Merlot 6c os, Chianti 6b+ os, Barolo 6b+ os. Irgendwann fängt es dann richtig an zu regnen und wir schauen, dass wir trocken zum Auto kommen. Wir übernachten in Verano bei der Kirche.
Mi, 9.7. Ciusa. Kleines Gebiet, aber einige wenige sehr schöne Touren für beide. Hervorzuheben: Anonima 6b+ os, L'Innominata 6c os, Tundra 6c os. Interessant die Route Taiga 6c+, bei der ich nicht einmal die Einzelzüge machen kann. Sind alle schönen Touren geklettert. Die 7as im linken, steileren Bereich schauen nicht schön aus.
Do, 10.7. Caprette. Sehr schönes Gebiet, bis 14 Uhr im Schatten. Bei der "Aufwärmtour" La Colpo 6a+ geht mir beim letzten Zug die Kraft aus. Ich springe ab und Marlies haut sich am Fels die Handrücken auf – bravo! Beim zweiten Versuch geht es dann knapp. An dieser Stelle der Hinweis, dass die Bewertungen im Oltre Finale in Einzelfällen des öfteren völlig daneben sind! Anschließend unter anderem: La Paura e la Voglia 6c os (Die Angst und die Lust) Jetzt wissen wir endlich woher das kommt! . È tutta una Truffa 6c gelingt mir leider nicht os (Es ist alles ein Betrug). Da heißt es nochmal herkommen und die restlichen Touren auch noch klettern! Anschließend geht Marlies noch drei 6a im Sector Telematica on sight in der Sonne.
Fr, 11.7. Reunion. Wir faulenzen den ganzen Vormittag am Picknickplatz oberhalb von Colletta. Gegen 14:00 Uhr sind wir im Klettergebiet, welches ab ca. 13:30 im Schatten liegt. Eine giftige aber schöne 10m-6c (Objectif) kann ich erst nach Auschecken und Einhängen aller Expressen punkten. Dann rette ich nach dem gestrigen Frust in der "6a+" den Urlaub doch noch! Hintereinander klettere ich 3 steile athletische 7a on sight. (Merci Laurent, Chez Celine, Le Swalibo) Da muss man wieder mal herkommen! Wir übernachten weiter oben im Tal bei Madonna del Lago. Toller Platz, völlig alleine.
Sa, 12.7. Red Up (Muro Rosso) bei Alto. Die schönen Touren und Fotos im Führer sind leider alle zwischen 7b und 8b! Die leichteren Touren sind sehr inhomogen. Zuerst 30 m im fünften Grad und die letzten 10 Meter dann noch sehr steil und schwer (6c oder so). Wenn man im oberen Teil blöd fliegt, könnte man mit der Seildehnung durchaus noch im flacheren Bereich aufschlagen. Achtung, bei einigen Touren braucht man ein 80m-Seil (oder so wie wir, ein zweites Seil zum Verlängern). Im rechten Teil ist noch große Baustelle: Fixseile in der Wand, Touren noch nicht angeschrieben.
Wir fahren nach Finale Ligure auf den Campingplatz "Del Mulino". Sehr schöner Platz mit steiler enger Zufahrt und vielen Terrassen. (26,-/Nacht). Am Abend gehen wir zu Fuß nach Finalborgo Pizza essen und lassen den Urlaub ausklingen ...
So, 13.7. nach einem gemütlichen Vormittag Heimfahrt in ca. 6 Stunden. Wieder über Varese.
Fronleichnam 19.-22.6. Tirol
Wir verbringen 4 Tage im "Climbers Paradise" Tirol.
Übernachten auf dem Campingplatz Imst West. Sehr schön gelegen und ruhig.
19.6. Starkenbach, Sektor Dornröschen.
20.6. Starkenbach, Affenhimmel, Zauberlehrling: Silberne Spuren 9- bis zum 1. Stand: Tolle Steilplattenkletterei mit winzigen Tritten u. Griffen, Reich der Schwalben:
Süßes Gift 7a+, Blech oder Blume 7a TR: sehr schön, steil, kräftig und anspruchsvoll
Wir waren sehr überrascht, dass es in diesem alten Klettergebiet immer noch so viele schöne, wenig abgespeckte Touren gibt! Auf jeden Fall wieder einen Besuch wert.
21.6. Putzen: Für warme Tage ideal, in der Nähe eines Wasserfalls, schöne Lage. Eher leichte Touren. Wir sind praktisch alles geklettert, was halbwegs interessant ist.
22.6. Fahren über Hahntennjoch und Lechtal nach Lechleiten, Klettergarten Schrofenwies. Von Südost bis Südwest ausgerichtet. Man findet meist etwas Schatten und dank der Höhe ist der Klettergarten an warmen Tagen wie heute super. Geniale Lage und geniale Touren! Zustieg vom Auto 1 Minute. Kamikaze 6c os, Wiki und die starken Männer usw.
Übernachten auf dem Campingplatz Imst West. Sehr schön gelegen und ruhig.
19.6. Starkenbach, Sektor Dornröschen.
20.6. Starkenbach, Affenhimmel, Zauberlehrling: Silberne Spuren 9- bis zum 1. Stand: Tolle Steilplattenkletterei mit winzigen Tritten u. Griffen, Reich der Schwalben:
Süßes Gift 7a+, Blech oder Blume 7a TR: sehr schön, steil, kräftig und anspruchsvoll
Wir waren sehr überrascht, dass es in diesem alten Klettergebiet immer noch so viele schöne, wenig abgespeckte Touren gibt! Auf jeden Fall wieder einen Besuch wert.
21.6. Putzen: Für warme Tage ideal, in der Nähe eines Wasserfalls, schöne Lage. Eher leichte Touren. Wir sind praktisch alles geklettert, was halbwegs interessant ist.
22.6. Fahren über Hahntennjoch und Lechtal nach Lechleiten, Klettergarten Schrofenwies. Von Südost bis Südwest ausgerichtet. Man findet meist etwas Schatten und dank der Höhe ist der Klettergarten an warmen Tagen wie heute super. Geniale Lage und geniale Touren! Zustieg vom Auto 1 Minute. Kamikaze 6c os, Wiki und die starken Männer usw.
Mittwoch, 11. Juni 2014
Pfingsten, 7.-8.6.2014 Rätikon
Die heißesten Pfingsten seit Beginn der Aufzeichnungen! Also heißt es zumindest etwas in die Höhe zu fahren.
7.6. Luftballon 7+ am Graustein. Die Tour ist hauptsächlich von botanischem Interesse. Alle Arten von schönen Blumen! Auch einige sehr schöne Klettermeter sind dabei. Vor allem die Löcherplatte und der Hangelriss. Auf 50 schöne Klettermeter kommen leider 200 m Gras und Bruch. Keile waren dabei, aber nicht gebraucht. o.S.
8.6. Schneegschtöber 7- an der östlichen Südwand der Sulzfluh. Naja, eigentlich wollte wir ja die Jaffa gehen. Aber ich war wieder einmal nachlässig und rechthaberisch und bin einfach blind irgendwo eingestiegen. Nachdem ich im Führer von "gemütlicher Plaisirkletterei" gelesen hatte, wunderte ich mich auch über die sehr weiten Hakenabstände. Zum Glück war dann die Konzentration gleich wieder da. Sehr schöne Kletterei in festem Fels. Ein paar Friends bis 2 wären aber sehr zu empfehlen. Nicht o.S. wegen nicht Riskieren auf schlechten Tritten über Absatz.
7.6. Luftballon 7+ am Graustein. Die Tour ist hauptsächlich von botanischem Interesse. Alle Arten von schönen Blumen! Auch einige sehr schöne Klettermeter sind dabei. Vor allem die Löcherplatte und der Hangelriss. Auf 50 schöne Klettermeter kommen leider 200 m Gras und Bruch. Keile waren dabei, aber nicht gebraucht. o.S.
8.6. Schneegschtöber 7- an der östlichen Südwand der Sulzfluh. Naja, eigentlich wollte wir ja die Jaffa gehen. Aber ich war wieder einmal nachlässig und rechthaberisch und bin einfach blind irgendwo eingestiegen. Nachdem ich im Führer von "gemütlicher Plaisirkletterei" gelesen hatte, wunderte ich mich auch über die sehr weiten Hakenabstände. Zum Glück war dann die Konzentration gleich wieder da. Sehr schöne Kletterei in festem Fels. Ein paar Friends bis 2 wären aber sehr zu empfehlen. Nicht o.S. wegen nicht Riskieren auf schlechten Tritten über Absatz.
Dienstag, 3. Juni 2014
Christi Himmelfahrt 29.5. bis 2.6.2014 Sarcatal
Do, 29.5. Wir fahren mittags zuhause los und sind um ca. 18 Uhr im Sarcatal. Dort finden wir einen schönen Campingplatz (Camping Daino) in Pietramurata direkt unter dem Monte Casale.
Fr, 30.5. Wir klettern die Hasta Siempre Comandante VI+ (12 SL – 405 m) auf den Casale-Vorbau. Das Auto bleibt am Campingplatz, der Einstieg ist schnell erreicht. Schöne Tour rechts der "Impero dei Sensi". Nicht ganz so schön wie diese, dafür etwas leichter. Immer anhaltend im 6. Grad mit schönen, abwechslungsreichen und langen Seillängen.
Sa, 31.5. Muro dei Meridiani – New Entry 6+ und Homo Sapines 7 (jeweils 2 SL). Sehr tolle Touren! Und auch wie schon gestern, völlig alleine. Auch die anderen Touren hier müssen noch gemacht werden! Am Abend treffen wir uns mit Heli und Berni in Arco. Übernachtung auf unserem tollen alten Privat-Campingplatz. Leider führt die Zufahrt inzwischen einige hundert Meter über einen Radweg. Damit dürfte der Platz für die Zukunft auf Dauer wohl zu riskant sein.
So, 1.6. Ego Trip 7 (10 SL) in der wunderschönen Wand von Mandrea. Anschließend nochmal auf den Camping Daino.
Mo, 2.6. Wir wollen die "Amazzonia" oder "Orizzonti Dolomitici", beide auf der Westseite des Piccolo Dain, gehen. Nachdem hier anscheinend ständig etwa 5 Seilschaften gleichzeitig in der Wand sind, habe ich aber sofort eine (schwerere) Alternative parat. So gehen wir die Lotta con l'Alpe 7 auf den Piccolo-Dain-Vorbau. Sehr schöne Tour mit 5 Seillängen, schnell erreichbar, schneller Abstieg und super abgesichert. Nachdem Marlies schon auf Vorstieg programmiert ist, gehen wir überschlagend und sie führt souverän und onsight bis 7-.
Fr, 30.5. Wir klettern die Hasta Siempre Comandante VI+ (12 SL – 405 m) auf den Casale-Vorbau. Das Auto bleibt am Campingplatz, der Einstieg ist schnell erreicht. Schöne Tour rechts der "Impero dei Sensi". Nicht ganz so schön wie diese, dafür etwas leichter. Immer anhaltend im 6. Grad mit schönen, abwechslungsreichen und langen Seillängen.
Sa, 31.5. Muro dei Meridiani – New Entry 6+ und Homo Sapines 7 (jeweils 2 SL). Sehr tolle Touren! Und auch wie schon gestern, völlig alleine. Auch die anderen Touren hier müssen noch gemacht werden! Am Abend treffen wir uns mit Heli und Berni in Arco. Übernachtung auf unserem tollen alten Privat-Campingplatz. Leider führt die Zufahrt inzwischen einige hundert Meter über einen Radweg. Damit dürfte der Platz für die Zukunft auf Dauer wohl zu riskant sein.
So, 1.6. Ego Trip 7 (10 SL) in der wunderschönen Wand von Mandrea. Anschließend nochmal auf den Camping Daino.
Mo, 2.6. Wir wollen die "Amazzonia" oder "Orizzonti Dolomitici", beide auf der Westseite des Piccolo Dain, gehen. Nachdem hier anscheinend ständig etwa 5 Seilschaften gleichzeitig in der Wand sind, habe ich aber sofort eine (schwerere) Alternative parat. So gehen wir die Lotta con l'Alpe 7 auf den Piccolo-Dain-Vorbau. Sehr schöne Tour mit 5 Seillängen, schnell erreichbar, schneller Abstieg und super abgesichert. Nachdem Marlies schon auf Vorstieg programmiert ist, gehen wir überschlagend und sie führt souverän und onsight bis 7-.
Dienstag, 27. Mai 2014
Mai, 5. bis 25. Klettern und Laufen
Aprilwetter im Mai: Große Touren sind nicht drin. So nutzen wir die kleinen und größeren Schönwetterfenster und klettern am Kalkofen, Wassermännleweg und in den Löwenzähnen. Endlich gelingt es mir, die "Via Elias" zu punkten. Markus ist dicht an der "Morgenstern" dran.
Wenn's nicht zum Klettern reicht, absolvieren wir einen Lauf auf Karren, Staufen und zur Abwechslung mal von Rankweil über Furx zum Alpwegkopf.
Wenn's nicht zum Klettern reicht, absolvieren wir einen Lauf auf Karren, Staufen und zur Abwechslung mal von Rankweil über Furx zum Alpwegkopf.
Mittwoch, 23. April 2014
Ostern 18.-22.4.2014 Frankenjura
Nachdem der Wetterbereich im Süden schlecht ist, fahren wir mal in den Norden. Wir wollten ja schon lange ins Frankenjura und da ich beim Multivan noch ein Ravensburger Überführungskennzeichen habe, passt das sowieso.
18.4. Das erste Ziel ist die Püttlacher Wand bei Pottenstein, wo wir uns mit Christian, Franz, Reinhard und Reto treffen. Bei Regen und Kälte gelingen mir Seniorentreff (passt gut!) 8- und Alte Reste 7 gleich o.S. Später kommen noch Ralph und Esthter mit Kindern dazu und von ihnen erfahren wir auch gleich die besten Übernachtungsplätze, Biergärten usw.
19.4. Röthfels bei Morschreuth. Leider etwas viele Leute und große Teile wegen Vogelbrut gesperrt. Ansonsten recht schön. Ratte 6+ os, Feindschaft direkt 7 os, Knorpel 7- os, Knirbelweg 7- os (MS os!), Lockerungsübung 6+.
20.4. Wiesenttal: Schwarze Wand 8- os, Sisiphos 8- os, Schwarze Magie 8+ (sehr schöne Wandkletterei mit sehr langen Hakenabständen)
Zwergenschloss: Im 27. Jahr des Zwerges 7+/8- os, Flucht nach oben 6- (Marlies)
21.4. Pignitztal/Ochsenstein (von Velden nach Ruprechtstegen): Hans Brehm Ged. Weg 6+, Leistungstief 7+, Waldläuferschreck 7+ TR, Schwank 7+, John Zorn 8 TR. Hier völlig alleine am Fels, anspruchsvolle Touren mit weiten Hakenabständen.
Die Anketalwand mit Klassikern, wie Computerspiele 8 schaut super aus! Für nächstes Mal! Roter Fels war leider gesperrt.
Hartensteinerwand in Hartenstein: Donnerwetter 7+ os (sehr leicht), Marlies: Abkürzer 6 os, Vierzigjährigen-Riss 6 os, Igor 6 os
Anschließend noch Einkehr in der Kommunenbrauerei in Neuhaus!
22.4. Weißenstein, Großer Klassiker mit Dampfhammer 8 (Kurt Albert Solo): Panische Zeiten 7+, Akku e1/7+ os
Marlies: The End 6- os, R9 6+ os, Mon Marie 6- os, Buchenleiter 6 os, R7 7- os
18.4. Das erste Ziel ist die Püttlacher Wand bei Pottenstein, wo wir uns mit Christian, Franz, Reinhard und Reto treffen. Bei Regen und Kälte gelingen mir Seniorentreff (passt gut!) 8- und Alte Reste 7 gleich o.S. Später kommen noch Ralph und Esthter mit Kindern dazu und von ihnen erfahren wir auch gleich die besten Übernachtungsplätze, Biergärten usw.
19.4. Röthfels bei Morschreuth. Leider etwas viele Leute und große Teile wegen Vogelbrut gesperrt. Ansonsten recht schön. Ratte 6+ os, Feindschaft direkt 7 os, Knorpel 7- os, Knirbelweg 7- os (MS os!), Lockerungsübung 6+.
20.4. Wiesenttal: Schwarze Wand 8- os, Sisiphos 8- os, Schwarze Magie 8+ (sehr schöne Wandkletterei mit sehr langen Hakenabständen)
Zwergenschloss: Im 27. Jahr des Zwerges 7+/8- os, Flucht nach oben 6- (Marlies)
21.4. Pignitztal/Ochsenstein (von Velden nach Ruprechtstegen): Hans Brehm Ged. Weg 6+, Leistungstief 7+, Waldläuferschreck 7+ TR, Schwank 7+, John Zorn 8 TR. Hier völlig alleine am Fels, anspruchsvolle Touren mit weiten Hakenabständen.
Die Anketalwand mit Klassikern, wie Computerspiele 8 schaut super aus! Für nächstes Mal! Roter Fels war leider gesperrt.
Hartensteinerwand in Hartenstein: Donnerwetter 7+ os (sehr leicht), Marlies: Abkürzer 6 os, Vierzigjährigen-Riss 6 os, Igor 6 os
Anschließend noch Einkehr in der Kommunenbrauerei in Neuhaus!
22.4. Weißenstein, Großer Klassiker mit Dampfhammer 8 (Kurt Albert Solo): Panische Zeiten 7+, Akku e1/7+ os
Marlies: The End 6- os, R9 6+ os, Mon Marie 6- os, Buchenleiter 6 os, R7 7- os
Mi, 16.4.2014 Piz Platta
Heute mit Marlies und Günti vom Marmorerasee auf den Piz Platta 3392m. Tolle Landschaft, allerbestes Wetter, trotzdem recht kalt. Wir tragen die Schi auf den Gipfel und können direkt vom Gipfelkreuz abfahren. Cooool!
Sonntag, 30. März 2014
So, 29.3. Kaltenberg
Mit Marlies, Martina, Rainer und Wolfi von Langen auf den Kaltenberg. Leider schon etwas verfahren aber immer noch ein paar schöne Hänge! Schönstes Frühlingswetter.
Sa, 28.3.2014 Tannberglauf
Bei schönstem Wetter machen wir beim Tannberglauf, der letzten Cupveranstaltung im VSTC, mit. Wie immer ein super Rennen mit schöner Strecke! Marlies, Martina und Rainer räumen zwei erste und einen zweiten Platz ab und bei der Cupwertung gleich nochmal zwei erste und einen 3. Platz. Gratulation! Wolfi und ich müssen sich mit einem 14. bzw. 16. Platz zufrieden geben.
--> vstc.at
--> vstc.at
Fr. 28.3. Imperator
Am Nachmittag mit Bernhard am Kalkofen. Nachdem ich den Imperator 7b letzten Samstag schon etwas angeschaut hatte, gelingt er mir heute nach dem Vorhängen der Expressen und etwas anschauen gleich beim ersten Versuch rotpunkt.
Montag, 17. März 2014
So, 17.3.2014 Ramskull-Trophy in Gargellen
So gut es gestern beim Klettern gelaufen ist, so schlecht läuft es heute beim Schitouren-Wettkampf. Kaputte Arme, müde Beine – Vier Mal Klettern war wohl hier nicht die richtige Vorbereitung. Gleich vor der ersten Abfahrt reiße ich die Schnur bei der Schuhschnalle ab und muss alle Abfahrten mit einem offenem Schuh fahren. Viel zu spät komme ich zum Klettersteig, stehe dort dann im Stau und werde anschließend nach hinten durchgereicht. Etwas Spaß hat es trotzdem gemacht und das Rennen ist so genial organisiert, dass man einfach dabei sein muss!
Marlies ist dafür auf Trophäenjagt und schleppt heute schon wieder einen Pokal nach Hause.
Marlies ist dafür auf Trophäenjagt und schleppt heute schon wieder einen Pokal nach Hause.
Sa, 16.3.2014 Kalkofen
Marlies ist in Kärnten auf Schiwoche. Es hat die ganze Woche traumhaftes Wetter. Am Mittwoch Nachmittag gehe ich noch an den Kalkofen und klettere alleine mit der Steigklemme Robin, Crazy Daisy und Querulant in der Abendsonne. Am Freitag Nachmittag bin ich nochmal mit Günti hier und am Samstag mit Bernhard. Am Samstag gelingt mir der Querulant 7b beim zweiten Versuch rotpunkt im Vorstieg. Nachdem ich 3 Monate praktisch nicht klettern war, überrascht mich dieser Einstieg in die Klettersaison schon etwas. So könnte es jetzt weitergehen!
Sonntag, 9. März 2014
So, 9.3.2014 Lorüns
Mit Bernhard im Klettergarten Lorüns. Macht Lust auf mehr Sonne und mehr Klettern!
Sa, 8.3.2014 Wildhauser Schafberg
mit Marlies und Bernhard. Vor Ramonas Geburtstagsfest noch schnell eine Firntour.
So, 2.3.2014 Gehrenspitze
mit Marlies und Gottlieb auf die Gehrenspitze. Etwas Neuschnee, etwas Nebel, etwas warm.
Freitag, 28. Februar 2014
Sa, 22.2. bis Di, 25.2. Jamtal
Sa, 22.2. Von Galtür (1600m) geht es fast 10 km auf der Radtrackspur zur Jamtalhütte (2165m). Nach einer Suppe gehen wir noch auf die Augstenköpfe. Frischer Pulver, gutes Wetter und die Spur ist schon gemacht.
So, 23.2. Wir spuren zur Fuorcla Chalass, fahren südseitig eine Rinne (feuchter Pulver) ab bis auf ca. 2540m, hier ist schon eine Aufstiegsspur von einer Gruppe, die gerade den Gipfelhang spurt. Aufstieg Augstenberg (3230m) mit schöner Pulver-Abfahrt. Anschließend spuren wir auf der Südseite, landschaftlich sehr schön, über Fuorcla Urchai und Fuorcla Urezzas auf die Hintere Jamspitze 3156m. Anschließend nochmal tolle Abfahrt in gesetztem Pulver.
Mo, 24.2. Der Föhn hat in der Nacht eingesetzt, der Schnee bekommt langsam einen Deckel und auch die Aufstiegsspuren sind wieder zugeblasen. Aufstieg zum Grenzeckhorn (Piz Faschalba) 3047m. Vom Gipfel steile Abfahrt zuerst ost- dann südseitig. Aufstieg auf den Piz Tasna 3279m, das letzte Stück unschwierig zu Fuß. Schöne Abfahrt und hinter der Breiten Krone über das Kronenjoch wieder zurück.
Die, 25.2. Aufstieg zur Gamsspitze 3114m. Obwohl schon einiges verblasen ist, finden wir doch noch tolle Pulverhänge in windgeschützten Rinnen. Heute alleine und alles gespurt.
--> Track
Leider funktioniert der alte gpx-Loader zur Anzeige der Tracks nicht mehr. Ich habe ein neues Tool gefunden und werde evtl. bei Gelegenheit die alten Tracks neu einbinden.
Montag, 17. Februar 2014
Donnerstag, 13. Februar 2014
Mi, 12.2.2014 Gunten
Von der Rickardschwende über Hochälpele und Weissenfluh auf den Gunten und zurück. Bis Mittag zogen noch einige Wolkenfelder herum, dannach strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Ab der Weissenfluh hatte ich die Berge für mich alleine und zog eine einsame Spur bis auf den Gunten. Unverspurter perfekter Pulver auch in der Wasserwanne, ein Genuss. Sonntag, 9. Februar 2014
So, 9.2. Hängender Stein
Wir klettern ein paar Touren am hängenden Stein. Wie schon gehört, ist kürzlich eine riesige Schuppe – einschließlich Bohrhaken – aus der Wand gefallen. Ein paar Meter der Piazschuppe gibt es somit jetzt nicht mehr.
Samstag, 8. Februar 2014
Sa, 8.2. Älpele
Föhnig, wenig Schnee. Noch schnell eine Tour von der Rickatschwende aufs Hochälpele und zweimal Abfahrt bis nach Schwarzenberg, bzw. soweit es noch Schnee hat.
Sonntag, 26. Januar 2014
Sa, 25.1.2014 Piz Dadens
Bei schönem Wetter von Brigels auf den Piz Dadens. 90% der Tour in der Sonne bei feinen Temperaturen, nur am Gipfelhang im Schatten. Dort war es dann mit Bise saukalt. Die Abfahrt war im oberen Teil bei stark windgepresstem Schnee anspruchsvoll, im unteren Teil dafür reiner Genuss mit Pulver auf harter Unterlage. Wegen der heuer allgemein dürftigen Schneelage war allerdings ein Steinkontakt nicht völlig ausgeschlossen. Mit dabei: Heli, Ulli, Kathi, Martin, Günti und Marlies. Ansonsten waren wenig Leute im Gebiet.Montag, 20. Januar 2014
Sonntag, 12. Januar 2014
12.1.2014 Hinterberg
Bei wolkenlosem Himmel und Föhn auf durchs Vergaldatal auf den Hinterberg. Hier hat es noch genug Schnee und auch noch einige unverspurte Pulverhänge. Trotzdem muss man etwas auf die Steine aufpassen.
11.1.2014 Hochrotkopf + Matona
Statt dem erhofften Neuschnee hat ein Wärmeeinbruch mit Regen und Föhn ganze Arbeit geleistet. Wo vor einer Woche noch gute Schneeverhältnisse waren ist jetzt alles grün. Das Wetter ist bedeckt und warm mit Föhn, zeitweise regnet es fast, dann blickt wieder die Sonne durch, somit ergeben sich schöne Wolken- und Lichtstimmungen. Im Tal ist Nebel und Hochnebel. Wir gehen vom Bädle, wo heute fast nichts los ist, auf den Hochrotkopf. Auf der Furkastrasse gibt es einige Tragepassagen. Über der Waldgrenze wird der Schnee jedoch mehr und besser. Wir fahren vom Hochrotkopf nordseitig über schöne Hänge bis zum Mellenbach ab. Anschließend über Gäviser Höhe auf die Matona. Von der Matona zwei schöne Hänge, den letzten Hang zur Garnitzaalpe hinunter müssen wir wieder zu Fuß gehen. Insgesamt, in Anbetracht der Verhältnisse, trotzdem eine lohnende (Frühlings-)Tour. Mit dabei waren Marlies, Günti, Helli+Ulli.
Montag, 6. Januar 2014
6.1.2014 Gehrenspitze
Der letzte Ferientag. Föhnig und warm. Bis 1000 m hat es überhaupt keinen Schnee und über 2200 m ist die Lawinenlage etwas kritisch. Wo also kann man bedenkenlos den frischen Pulver genießen? Wir entschließen uns (wie noch etwa 40 andere) für die Gehrenspitze – Marlies mit Board, ich mit Schi. Die Verhältnisse sind top. Sogar im sonst oft verblasenen Gipfelhang gibt es noch eine freie Spur im besten Powder. Weiter unten könnte es natürlich etwas mehr haben. Aber immerhin ist eine Unterlage da und auch auf der Straße liegt gerade noch genug Schnee.
Sonntag, 5. Januar 2014
3.1.2014 Winterstaude u. Bullerschkopf
Mit Marlies, Günti, Andi. Heute mit Schi. Anders als erwartet hat es hier dank Föhn keinen Deckel gegeben und wir finden tadellosen Schnee vor. Gesetzter Pulver lässt tolle schnelle Abfahrten zu!
Mittwoch, 1. Januar 2014
30.12.2013 Chilchalphorn
Von Hinterrhein aufs Chilchalphorn. Endlich wieder einmal perfekte Pulverhänge und blauer Himmel! Dafür nehmen wir ausnahmsweise die 140 km Anreise in Kauf. Mit Marlies, Günti, Heli, Helga, Andi. 4xBoard u. 2xSchi.
Samstag, 28. Dezember 2013
21.-27.12.2013 Mellau
Sa, 21.12. Mit Marlies und Barbara nach Mellau und Gepäckstransport zum Antoniushaus. Der Schnee reicht gerade noch um mit Schi zur Hütte zu fellen.
So, 22.12. Mit Marlies, Barbara und Jürgen zu Fuß auf die Hangspitze. Ein sonniger Föhntag. Weit hinauf aper und trocken.
Mo, 23.12. Barbara und Jürgen reisen mittags ab - gehen am Nachmittag noch auf die Piste. Uwe mit Familie kommt auf Besuch. Am Nachmittag kommen Riedmanns. Marlies sucht einen neuen Weg auf die Hangspitze, scheitert aber knapp an der Headwall. Sonnig und warm. Auf der Straße kann man gerade noch rodeln.
Die, 24.12. Mit Marlies über Hofstettenhütte auf die Roßstelle und über die Talabfahrt wieder herunter. Bis zur Hofstettenhütte komplett trocken und schneefrei. Dafür können wir über die Talabfahrt bis auf einige Meter noch alles fahren.
Mi, 25.12. Der Föhn bläst den letzten Schnee auch noch weg. Hüttentag.
Do, 26.12. Schneeregen und Schneefall. Mit Marlies zu Fuß auf den Gopfberg.
Fr, 27.12. Hüttenputz und Heimreise. Inzwischen hat es 5 cm geschneit – es reicht gerade wieder zum Abfahren.
So, 22.12. Mit Marlies, Barbara und Jürgen zu Fuß auf die Hangspitze. Ein sonniger Föhntag. Weit hinauf aper und trocken.
Mo, 23.12. Barbara und Jürgen reisen mittags ab - gehen am Nachmittag noch auf die Piste. Uwe mit Familie kommt auf Besuch. Am Nachmittag kommen Riedmanns. Marlies sucht einen neuen Weg auf die Hangspitze, scheitert aber knapp an der Headwall. Sonnig und warm. Auf der Straße kann man gerade noch rodeln.
Die, 24.12. Mit Marlies über Hofstettenhütte auf die Roßstelle und über die Talabfahrt wieder herunter. Bis zur Hofstettenhütte komplett trocken und schneefrei. Dafür können wir über die Talabfahrt bis auf einige Meter noch alles fahren.
Mi, 25.12. Der Föhn bläst den letzten Schnee auch noch weg. Hüttentag.
Do, 26.12. Schneeregen und Schneefall. Mit Marlies zu Fuß auf den Gopfberg.
Fr, 27.12. Hüttenputz und Heimreise. Inzwischen hat es 5 cm geschneit – es reicht gerade wieder zum Abfahren.
Montag, 16. Dezember 2013
Sa, 14.12.2013 Night Attack
Von der Galerie geht es direkt zum Flumser Berg, wo ich mit Martina, Rainer und Andy bei der Night Attack mitmache. Während dem Rennen schneit es und bei der Abfahrt liegen 10 cm Pulver auf der Piste. -->Ranglisten
Sa, 14.12.2013 Galerie
Wir rechnen fest damit, am Walensee an der Sonne zu klettern. Als wir jedoch ankommen, liegt der Klettegarten im kalten Nebel. Etwas höher, an der "Wand im Wald" sind wir zwar knapp über dem Nebel, aber bald ziehen Wolken auf und später fängt es an zu schneien. Bei Temperaturen um die 3 Grad passt zwar der Gripp, aber die Finger und Zehen kühlen schnell aus. Wir klettern Bolimey 6a, Chuchi Brändli 5c+, Oin-Oin 6a+, Ceinture 7a (os), Fette Kröte 6c (os). Alles schöne Touren.
Freitag, 13. Dezember 2013
Freitag 13.12.2013 Älpele
Von Rickatschwende aufs Hochälpele. Über dem Nebel warm und sonnig. Wenig Schnee.
Sonntag, 8. Dezember 2013
Sa, 7.12.2013 Wendkopf
Obwohl Orkan Xaver in Vorarlberg nur noch schwach spürbar war, hat es gereicht um den ganzen schönen Schnee zu verblasen und die Lawinenlage von 1 auf 3 ansteigen zu lassen. Leider ist nicht viel Neuschnee dazugekommen. Marlies, Andi und ich gehen zwei mal auf den Wendkopf. Hier hat es noch schönen Pulver am Hinterberg und die Weite hinunter.
Sonntag, 1. Dezember 2013
So, 1.12.2013 Schwarzer Turm und Trittkopf
Vom Flexenpass 1773m auf den Schwarzen Turm 2297m und anschließend noch auf den Trittkopf 2720m. Mit Marlies und Günti. Hier hat es schon richtig Powder. Dazu noch blauer Himmel und zwei Gipfel. So muss es sein!
30.11.2013 Gehrenfalben
mit Marlies, Andi und Günti auf den Gehrenfalben. Noch etwas wenig Schnee und viele Stauden. Aber doch auch ein paar gute Schwünge. Man kommt wieder auf den Geschmack.
Dienstag, 12. November 2013
Freitag, 8. November 2013
Fr. 8.11.2013 Kalkofen
Wieder zwei mal am Kalkofen. Und heute wieder (Toprope) im Morgenstern. Langsam werden die Tage kurz und der Fels feuchter. Heuer wird wahrscheinlich nichts mehr mit meinem Projekt. Aber ich komme wieder ...
Freitag, 1. November 2013
1.11. Berlin
Über den 1. November 4 Tage in Berlin. Tolle Stadt, in der man auch bei schlechtem Wetter einiges unternehmen kann!
Samstag, 26. Oktober 2013
So, 26.10.2013 Gonzen Erzhaus
Noch ein schöner geschenkter Herbsttag. Mit Marlies im Klettergarten Erhus am Gonzen. Sehr schöner, einsamer Klettergarten mit tollen Touren 6a, 6a+, 6b+, 6c+, 7b+ (TR).
Sonntag, 20. Oktober 2013
So, 20.10.2013 Staufenlauf
Staufenlauf bei bestem Wetter. Vollgas auf meiner Hausstrecke. 1000 Hm, 45:44 min.
Montag, 14. Oktober 2013
Herbst
Sonntag, 8. September 2013
16.08 bis 06.09.2013 Gastlosen, Vallorcine, Val Durance
Freitag: Abfahrt am späten Nachmittag – Jaun – Chalet Grat – Gastlosen Süd, Oberberg – noch offen: "Nikita", Gastlosen Nord.
Samstag:
„Elsa“; 11 SL, 6c, Abstieg von der Glattewandspitze zu Fuß
Sonntag:
„Salamander“; 4 SL überschlagen 6a+ an der Pfadflue, Abstieg zu Fuß, spazieren
am Jaunpass
Montag:
schon in der Nacht einige Regenschauer, Fahrt zur Alpe ob Mittelberg an der
Wandflue
Dienstag:
„Le bons tuyeux“; 3 SL überschlagen 6a; und einige Klettergartenrouten – sehr schön (Schweiz Extrem 1989!)
Mittwoch: Fahrt nach Leysin, einige Routen im Klettergarten
„Les Plans“ (Wasserrillen und Löcher - nicht sooo schön)
Donnerstag:
„Les Lausannois“ 4 SL 6b+ an der Sphinx (Tour d’Ai) und einige
Klettergartenrouten; Weiterfahrt Richtung Frankreich;
Freitag:
„L’eté indien“ 6 SL überschlagen 6a+ in der Gegend von Vallorcine; 1 Std 20
Zustieg; Abseilen über die Tour. Viele Seilschaften, zum Glück werden wir jedoch von einem Bergführer mit einigen Kunden am Einstieg vorgelassen – dies ist in den ganzen drei Wochen die einzige Tour in der wir nicht völlig alleine sind! Sehr schöne Tour;
Weiterfahrt zum Campingplatz in Le Praz bei Chamonix.
Samstag: am
Vormittag bummeln in Chamonix; am Nachmittag lesen bei Regen
Sonntag:
die Nebel hängen tief; Weiterfahrt bei tw sonnigem Wetter über den Col de
Galibier ins Val Durance
Montag: „Ricollet“
6 SL 6c; steile Tour am Le Ponteil; Abseilen über „Nid d’Aigle“; Übernachtung
am Campingplatz in Freissinières
Dienstag: Klettern
an den „Grandes Falaises“ in Freissinières; kurzer Regenschauer am Abend
Mittwoch:
„Gaulent-Tement“ 8 SL 6b am Tête de Gaulent mit 1 Std 20 Zustieg und Abseilen
über Abseilpiste
Donnerstag: ist Rasttag am Campingplatz
Freitag:
„La 3ème génération“ 11 SL 6b am Paroi des Lys; sehr unterschiedliche
Gesteinsformationen; Abseilen über Piste
Samstag:
Klettergartentag: „Le Pouit“ und „Barachin“ vom Campingplatz bequem mit dem
Fahrrad erreichbar
Sonntag:
„Yakafokone“ 6 SL 6b+, nochmals eine sehr steile Tour mit imposanten Quergängen
am Le Ponteil
Montag:
Einkaufen und Bummeln im nahezu ausgestorbenen Argentiere le Besse und Fahrt
nach Ailefroide (1500m).
Dienstag:
„La vie devant soi“ 13 SL überschlagen 6b+ am Palavar; in der Mitte des Tages
doch schon etwas heiß in der Sonne
Mittwoch:
„songe d’une nuit de sabbat“ 8 SL überschlagen 6a an der Fissure d’Ailefroid,
nordseitig
Donnerstag:
„Gloire à Satan“ 5 SL 6b, 1pa an der „Poire“, Ostwand am Nachmittag
Montag, 5. August 2013
3. bis 4.8.2013 Südtirol
Sonntag, 4. August 2013
2.-3.8.2013 Rätikon
Mit Helli, Martin und Robert zwei Tage im Rätikon auf der Lindauer Hütte. Am Freitag Plattenzauber am mittleren Drusenturm, die 2012 von Reini eingerichtet wurde. Einige sehr schöne Plattenlängen, aber auch steile Längen, mit Schwierigkeiten bis 8-. Die steilen Längen sind wie in der TreSoliTre oft etwas splittrig, aber so gut eingebohrt, dass die Kletterei trotzdem Spaß macht und nicht gefährlich ist. Vor allem die Camelots 0.5 und 3 sollten zum Verbessern der Absicherung in der ersten SL dabei sein. Ich habe alle geraden SL geführt und konnte alles rotpunkt (bzw. sauber im Nachstieg) klettern. Bei einigen schwierigen Stellen war es als Letzter natürlich sehr hilfreich, die Lösungen und Chalkspuren meiner Freunde zu sehen. Meine persönliche Schlüsselstelle (eine 7- im Nachstieg) deckt sich weder mit dem Topo noch mit der Einschätzung meiner Kollegen. Also alles relativ und wieder genug Gesprächsstoff für den langen gemütlichen Hüttenabend auf der Terrasse.
Am Samstag Schinderhannes am Gelbeck mit Heli. Sehr schöne, steile Tour von Robert und Marco. Ungerade Längen geführt. Bei der 2. SL (8+/9-) gingen am Ende zwar alle Züge frei, aber von einem Durchstieg war ich weit entfernt. Unter dem großen Dach mit Superkörperspannung ganz nach rechts spannen, dann nochmal 2 Griffe dynamisch gerade hoch. Der offensichtliche Riss links bietet keine Griffe und kommt erst zum Einsatz, wenn man so hoch über der Dachkante steht, dass man mit dem linken Fuß hineinspreizen kann. Länge 3 (7+) ist sehr steil und kleingriffig. Da hatte ich im Nachstieg Arbeit, um sauber durchzukommen. Die letzte Länge (8), superschön, konnte ich bis zum Zwischenstand durchklettern, kurz vor dem Stand aber noch ein Hänger und 2 Flüge. Heli konnte bis auf das Dach in der Schlüssellänge alles durchsteigen!
Am Samstag Schinderhannes am Gelbeck mit Heli. Sehr schöne, steile Tour von Robert und Marco. Ungerade Längen geführt. Bei der 2. SL (8+/9-) gingen am Ende zwar alle Züge frei, aber von einem Durchstieg war ich weit entfernt. Unter dem großen Dach mit Superkörperspannung ganz nach rechts spannen, dann nochmal 2 Griffe dynamisch gerade hoch. Der offensichtliche Riss links bietet keine Griffe und kommt erst zum Einsatz, wenn man so hoch über der Dachkante steht, dass man mit dem linken Fuß hineinspreizen kann. Länge 3 (7+) ist sehr steil und kleingriffig. Da hatte ich im Nachstieg Arbeit, um sauber durchzukommen. Die letzte Länge (8), superschön, konnte ich bis zum Zwischenstand durchklettern, kurz vor dem Stand aber noch ein Hänger und 2 Flüge. Heli konnte bis auf das Dach in der Schlüssellänge alles durchsteigen!
Freitag, 2. August 2013
30.7. bis 2.8.2013 Osttirol
Montag, 29. Juli 2013
So, 28.7.2013 Bettelwurf
Wir (Angelika, Reinhold, Marlies) starten vor 7.00 morgens am Beginn des Halltals (800 MüM) unsere Bergtour auf den 2726m Großen Bettelwurf. Nach einem relativ flachen Straßenstück (Fahrverbot seit 2012) geht es stetig steil bergauf. Zuerst über die Bettelwurfreise, dann über steiles latschendurchsetztes und später felsiges teilweise seilversichertes Gelände. Um 11.00 sind wir am Gipfel, wo es durch den Wind angenehm kühl ist. 2/3 des Weges können wir im Schatten zurücklegen, was an einem derart heißen Sommertag Vorteile hat. Um 12.00 sind wir wieder bei der Bettelwurfhütte zurück und gönnen uns dort eine Mittagsrast. Der weitere Abstieg am Nachmittag gleicht einem Aufenthalt im Heißluftofen und wir kühlen uns anschließend am Bach im Halltal.Sonntag, 28. Juli 2013
So, 28.7.2013 Klettergarten Schliifi in Klosters
Robert und ich wollen an den großen Drusenturm klettern gehen. Der Wetterbericht wechselte die letzten Tag immer wieder und mit Föhneinfluss und Wärmegewittern scheint eine lokale Prognose auch nicht so einfach. Als wir dann um 7 Uhr im Prättigau sind, gibt es schon viele Wolken und der Wetterbericht bringt teilweise schon ab Mittag starke Gewitter mit Hagel und Sturm. Wir klettern ein paar Touren im Klettergarten. Dieser ist wirklich sehr kühl und schattig. Völlig begeistert vom Fels sind wir jedoch nicht, auch wenn natürlich schon ein paar interessante Meter dabei sind. Am Ende setzt sich dann der Föhn durch und es bleibt den ganzen Tag sonnig und heiß. Wir philosophieren noch lange, ob man nicht doch hätte Richtung Einstieg weiter sollen. Aber hinterher ist man immer schlauer. Und ein Gewitter in der Wand ist ja auch kein Spaß. Also lieber einmal zu viel umkehren.
Sa, 27.7.2013 Traumfänger
Die Sommerhitze ist da und wir suchen eine Tour im Schatten. In der Schublade liegt schon lange ein Topo vom "Traumfänger" 7+/8- an der Roggalspitze Ostwand. Kurz vor 6 starten wir zuhause, um 8 Uhr sind wir auf der Ravensburger Hütte (Maut zum Spuller See 10,-). Zum Einstieg geht es zuerst Richtung Nordkante und dann noch um die Ecke bis unter die Ostwand. Hier am rechten Rand der linken Schneerinne hinauf, dann den Schnee nach rechts aufsteigend queren und noch ein paar Meter hinüberklettern bis zum Einstiegsbohrhaken. Da der Schnee relativ weich ist, reicht heute ein "Faustkeil" als Steigeisen- bzw. Pickelersatz. Bei anderen Verhältnissen könnte das etwas problematischer sein. Knapp vor 10 Uhr steigen wir ein, knapp nach 14:30 sind wir am Gipfel. Die Tour hält was das Topo verspricht: Wirklich sehr schöne Kletterei in total rauhem Kalk. Wie von den Erstbegehern beschrieben, ist die Route gut abgesichert, sodass man keine Keile braucht, aber auch nicht plaisiermäßig gebohrt. Wenn man den angegebenen Schwierigkeitsgrad im Griff hat, muss man sich jedoch nicht fürchten. Was mir aufgefallen ist, ist dass der erste Haken nach dem Stand einige Male recht hoch gesetzt und heikel anzuklettern ist. Die 7+ und 7+/8- Stellen lösen sich alle gut auf und finde ich meist einfacher als angegeben. Das Onsight verpatze ich am ersten Haken der 8. Seillänge, welche mit 7- bewertet ist. Beim 2. Versuch geht es dann gut rotpunkt. Marlies hat heute einen super Tag, nur in der Schlüsselstelle einen kurzen Hänger, als der Fuß im steilen Gelände kurz wegrutscht, ansonsten steigt sie alles schnell und sicher nach.
Sonntag, 21. Juli 2013
Sa, 20.7. und So, 21.7.2013 Schafberg
Am Samstag mit Marlies am Wildhauser Schafberg. Bridge of Light. Die Zustiegslängen sind etwas grasig, aber ok. Dann 60 m Schrofenrinne. Die letzten paar Meter im senkrechten langen Gras sind sehr unangenehm. Bevor man aus der Rinne rechts ins Gras abbiegt, kann noch ein kleiner Camelot gelegt werden. Fliegen möchte man hier trotzdem nicht. Stand an einzelnem Klebehaken kurz unter dem großen Abseilring. Die erste Länge ist 6c und gut abgesichert. Gleich beim zweiten Haken eine sehr schwierige Stelle, die ich zuerst nicht abchecke. Wenn man dann mal rausgefunden hat, wie es geht und das auch durchzieht geht es ganz gut. Der Rest der Länge ist dann noch etwas Ausdauer und in meinem Augen etwas leichter als es zuerst ausschaut - sehr steil und athletisch mit guten Griffen. Die nächste Seillänge schaut super aus, ein paar Meter müssten selbst mit großen Cams abgesichert werden, aber leider ist alles naß. Ein Gewitter scheint sich auch anzukündigen - und da möchte ich überall lieber sein, als gerade in der Südturmschlucht beim Abstieg - also seilen wir ohne schlechtes Gewissen ab.
Sonntag: Frospfeiler. Der Klassiker, sind alleine in der beliebten Tour bei angenehmen Temperaturen. Immer wieder schön!
Sonntag: Frospfeiler. Der Klassiker, sind alleine in der beliebten Tour bei angenehmen Temperaturen. Immer wieder schön!
Dienstag, 16. Juli 2013
Sa, 6.7. bis So, 14.7.2013 Chamonix
Fr. 5.7. Wir fahren am späten Nachmittag Richtung Chamonix. Im Auto haben wir alles von der Badehose über die Eisschrauben bis zu den Friends, Essen für 2 Wochen und Tourenplanungen für 2 Jahre. Im letzen Moment werfen wir auch noch die Schi ins Auto. Alles Weitere wollen wir vor Ort entscheiden. Kurz nach dem Col de la Forclaz übernachten wir auf einem schönen Stellplatz mit großer Überdachung und WC-Anlagen.
Sa, 6.7. Um 14:00 Uhr fahren wir mit der Bahn auf die Aiguille du Midi (Aller/Retour 50,– pro Person) und stellen am Col du Midi (3500m) unser Zelt auf. Anschließend noch eine kleine Erkundungsschitour an der Ostseite des Taculs vorbei. Trotz spätem Nachmittag ist der Schnee immer noch firnig, schön zum Fahren, gut zum Gehen. Wir genießen den schönen Abend.
So, 7.7. Nach einer kurze Nacht mit wenig Schlaf und etwas Kopfweh Aufbruch um 3:00 Uhr. Es stehen noch ein paar Zelte in der Nähe und bereits kurz nach 12 Uhr klimpern immer wieder mal Seilschaften am Zelt vorbei. Nach kurzer Abfahrt und anschließendem Aufstieg stehen wir um 5:00 Uhr unter dem Tour Ronde 3792m. Wir gehen den Normalweg (Ostflanke zum Südostgrat) und stehen um 6:40 am Gipfel. Wir steigen über den Südostgrat ab und sind nach einer schönen Abfahrt und dem anschließenden Aufstieg um 11:15 wieder beim Zelt. Nach einer längeren Pause steigen wir mit unserem Großgepäck wieder zur Aiguille du Midi auf und sind um 14:00 Uhr in Chamonix. Am Camping Mer de Glace richten wir unser Basecamp ein. Der ursprüngliche Plan wäre die Nordwand gewesen. Nachdem aber im Dunkeln der Einstieg nicht offensichtlich war, mich die Höhe geplagt hat, Marlies keine große Eiserfahrung hat und auch unsere Eisausrüstung (Scarpa Alien und Leichtpickel) nicht sehr geeignet war, haben wir dann die vernünftigere Variante gewählt. Dafür war der Südostgrat im Abstieg eine schöne und lange Fleißaufgabe mit ein paar heiklen Stellen. Wir sind alles seilfrei gegangen und waren, da entgegen der Einbahn unterwegs, für uns alleine.
Mo, 8.7. Rasttag auf dem Campingplatz und in der Stadt.
Die, 9.7. Am Mittag fahren wir wieder mit der Bahn hinauf, heute mit leichtem Gepäck, und übernachten auf Cosmiquehütte – Bahn (Alpinistenkarte) 42,–, Cosmiquehütte 60,–. Die Hütte ist nicht voll und auch gar nicht so ungemütlich – nur eben etwas teuer. Am Abend gibt es noch ein Gewitter mit etwas Neuschnee.
Mi, 10.7. 1:50 Aufbruch. Wir wollen zuerst beim Tacul noch auf den Gipfel, kehren dann aber um, da noch hartes Eis und ein kurzer Felsen zu überwinden wären. Es ist noch dunkel und wir sind eher auf Schitour als auf Klettern eingestellt und wollen nicht zuviel Zeit verlieren. Um 9:05 sind wir am Gipfel des Mont Blanc 4810m. Der ganze Aufstieg ging recht locker, nur die vielen Wechsel von Fell auf Steigeisen und umgekehrt kosteten immer wieder Zeit. Den Tacul-Hang gingen wir zu Fuß, dafür gingen die ganzen Querungen und auch der lange Schlusshang zum Gipfel sehr bequem mit Schi. Beim Abstieg über den Bossesgrat treffen wir Ludo, den Hüttenwirt der Muletshütte. Er ist allein mit Schi unterwegs und heute war niemand auf seiner Hütte! Er versteht nicht, dass wir nicht die Nordwand gefahren sind. Die Verhältnisse wären genial. Aber leider habe ich den Hang nur von oben gesehen und so traute ich mich natürlich nicht in die riesigen Gletscherabbrüche zu fahren, ohne zu wissen, ob und wo es Durchschlüpfe gibt. Kurz vor dem Vallotbiwak ziehen aber auch wir die Schi an. Der Gletscher ist super zugeschneit und nur einmal müssen wir über eine kleine Spalte springen. Ludo wartet nach der Nordwandabfahrt am Grand Plateau auf uns und wir fahren zusammen hinunter. Das ist natürlich genial. Der Hausmeister kennt die beste Spur und so vernichten wir mühelos fast 2000 Hm in bestem Firn. Ludo würde uns sogar noch auf seine Hütte einladen, aber wieder einmal siegt die Vernunft und wir machen uns gleich auf den Weiterweg. Ohne Steigeisen, aber angeseilt, geht es gut durch die Jonction, wo wir einer alten Spur folgen können. Ein paarmal können wir sogar noch die Schi anziehen und fahren. Dann noch etwas zu Fuß. Wir finden nicht gleich den Weg über die große Moräne. Erst nach 2 Fehlversuchen merken wir, dass es ganz links unten, direkt unter den Seilen der Bahn, geht. Um 13:30 sitzen wir auf der Terrase auf der Plan des Aiguilles!
Do, 11.7. Und schon wieder ein gemütlicher, aber verdienter, Rasttag!
Fr, 12.7. Klettertour "Barbourine" bei Barberine, 200 m vor der Schweizer Grenze. Schöne Granittour, 9 SL bis 6c, unten Platten, dann steil. Oben mischen wir die Tour mit zwei anderen, da ich nicht ins Topo schaue und einfach dort klettere, wo es am schönsten (= steilsten) ausschaut.
Sa, 13.7. Klettergarten "Le Passet du Bas", auch bei Barberine – sehr schöne Touren auf 1300m. Am Abend ist in Chamonix die Europameisterschaft im Klettern, wo wir zuschauen – ein richtiges Volksfest!
So, 14.7. Wir klettern noch ein paar Touren in den "Gaillands" und fahren dann nach Hause.
--> Fotos
Sa, 6.7. Um 14:00 Uhr fahren wir mit der Bahn auf die Aiguille du Midi (Aller/Retour 50,– pro Person) und stellen am Col du Midi (3500m) unser Zelt auf. Anschließend noch eine kleine Erkundungsschitour an der Ostseite des Taculs vorbei. Trotz spätem Nachmittag ist der Schnee immer noch firnig, schön zum Fahren, gut zum Gehen. Wir genießen den schönen Abend.
So, 7.7. Nach einer kurze Nacht mit wenig Schlaf und etwas Kopfweh Aufbruch um 3:00 Uhr. Es stehen noch ein paar Zelte in der Nähe und bereits kurz nach 12 Uhr klimpern immer wieder mal Seilschaften am Zelt vorbei. Nach kurzer Abfahrt und anschließendem Aufstieg stehen wir um 5:00 Uhr unter dem Tour Ronde 3792m. Wir gehen den Normalweg (Ostflanke zum Südostgrat) und stehen um 6:40 am Gipfel. Wir steigen über den Südostgrat ab und sind nach einer schönen Abfahrt und dem anschließenden Aufstieg um 11:15 wieder beim Zelt. Nach einer längeren Pause steigen wir mit unserem Großgepäck wieder zur Aiguille du Midi auf und sind um 14:00 Uhr in Chamonix. Am Camping Mer de Glace richten wir unser Basecamp ein. Der ursprüngliche Plan wäre die Nordwand gewesen. Nachdem aber im Dunkeln der Einstieg nicht offensichtlich war, mich die Höhe geplagt hat, Marlies keine große Eiserfahrung hat und auch unsere Eisausrüstung (Scarpa Alien und Leichtpickel) nicht sehr geeignet war, haben wir dann die vernünftigere Variante gewählt. Dafür war der Südostgrat im Abstieg eine schöne und lange Fleißaufgabe mit ein paar heiklen Stellen. Wir sind alles seilfrei gegangen und waren, da entgegen der Einbahn unterwegs, für uns alleine.
Mo, 8.7. Rasttag auf dem Campingplatz und in der Stadt.
Die, 9.7. Am Mittag fahren wir wieder mit der Bahn hinauf, heute mit leichtem Gepäck, und übernachten auf Cosmiquehütte – Bahn (Alpinistenkarte) 42,–, Cosmiquehütte 60,–. Die Hütte ist nicht voll und auch gar nicht so ungemütlich – nur eben etwas teuer. Am Abend gibt es noch ein Gewitter mit etwas Neuschnee.
Mi, 10.7. 1:50 Aufbruch. Wir wollen zuerst beim Tacul noch auf den Gipfel, kehren dann aber um, da noch hartes Eis und ein kurzer Felsen zu überwinden wären. Es ist noch dunkel und wir sind eher auf Schitour als auf Klettern eingestellt und wollen nicht zuviel Zeit verlieren. Um 9:05 sind wir am Gipfel des Mont Blanc 4810m. Der ganze Aufstieg ging recht locker, nur die vielen Wechsel von Fell auf Steigeisen und umgekehrt kosteten immer wieder Zeit. Den Tacul-Hang gingen wir zu Fuß, dafür gingen die ganzen Querungen und auch der lange Schlusshang zum Gipfel sehr bequem mit Schi. Beim Abstieg über den Bossesgrat treffen wir Ludo, den Hüttenwirt der Muletshütte. Er ist allein mit Schi unterwegs und heute war niemand auf seiner Hütte! Er versteht nicht, dass wir nicht die Nordwand gefahren sind. Die Verhältnisse wären genial. Aber leider habe ich den Hang nur von oben gesehen und so traute ich mich natürlich nicht in die riesigen Gletscherabbrüche zu fahren, ohne zu wissen, ob und wo es Durchschlüpfe gibt. Kurz vor dem Vallotbiwak ziehen aber auch wir die Schi an. Der Gletscher ist super zugeschneit und nur einmal müssen wir über eine kleine Spalte springen. Ludo wartet nach der Nordwandabfahrt am Grand Plateau auf uns und wir fahren zusammen hinunter. Das ist natürlich genial. Der Hausmeister kennt die beste Spur und so vernichten wir mühelos fast 2000 Hm in bestem Firn. Ludo würde uns sogar noch auf seine Hütte einladen, aber wieder einmal siegt die Vernunft und wir machen uns gleich auf den Weiterweg. Ohne Steigeisen, aber angeseilt, geht es gut durch die Jonction, wo wir einer alten Spur folgen können. Ein paarmal können wir sogar noch die Schi anziehen und fahren. Dann noch etwas zu Fuß. Wir finden nicht gleich den Weg über die große Moräne. Erst nach 2 Fehlversuchen merken wir, dass es ganz links unten, direkt unter den Seilen der Bahn, geht. Um 13:30 sitzen wir auf der Terrase auf der Plan des Aiguilles!
Do, 11.7. Und schon wieder ein gemütlicher, aber verdienter, Rasttag!
Fr, 12.7. Klettertour "Barbourine" bei Barberine, 200 m vor der Schweizer Grenze. Schöne Granittour, 9 SL bis 6c, unten Platten, dann steil. Oben mischen wir die Tour mit zwei anderen, da ich nicht ins Topo schaue und einfach dort klettere, wo es am schönsten (= steilsten) ausschaut.
Sa, 13.7. Klettergarten "Le Passet du Bas", auch bei Barberine – sehr schöne Touren auf 1300m. Am Abend ist in Chamonix die Europameisterschaft im Klettern, wo wir zuschauen – ein richtiges Volksfest!
So, 14.7. Wir klettern noch ein paar Touren in den "Gaillands" und fahren dann nach Hause.
--> Fotos
Sonntag, 9. Juni 2013
Sa, 8. Juni 2013 Chüealphorn u. Scalettahorn
Und doch noch eine Firntour in dieser Schitourensaison! Mit Marlies und Heli fahren wir um 5 nach Dürrboden (2007m) im Dischmatal (von Davos - ein Tal nach dem Flüelatal - von hier geht's auch auf den Piz Grialetsch). Um ca. 60:30 starten wir. Etwa 15 Minuten heißt es die Schi tragen, dann beginnt der Schnee. Zuerst aufs Chüealphorn (3078m). Am Gipfel treffen wir Claudia und Dietmar. Sie sind aus dem Sertig gekommen und haben etwas länger getragen. Nach einer ersten schönen Abfahrt geht es noch auf's Scalettahorn (3086m). Von dort nochmal viele schöne Schwünge ins Tal. Und um 14:00 Uhr sitzen wir schon wieder zuhause auf der Terrasse.
Sonntag, 2. Juni 2013
30.5.-1.6.2013 Finale Ligure
Marlies verbringt das verlängerte Wochenende in Marakesch. Zuhause Regen, Überschwemmungen und immer noch kalt.
Montag, 20. Mai 2013
Sa, 18.5.2013 (Pfingsten) Kalkofen
Langsam kommen wir wieder rein ins Klettern. Inzwischen waren wir schon wieder ein paarmal in Bürs und am Kalkofen. Heute probiere ich unter anderem zum dritten Mal den Morgenstern. Klettere auch wieder mal den Traumfänger. Eine wunderschöne Tour, die die letzte Zeit meistens nass war. Marlies punktet die untere Länge der Affengeil (6c+)!
Do 9. bis So 12.5.2013 (Christi Himmelfahrt) Splügen und Chiavenna
Am Donnerstag Abend fahren wir auf Monte Spluga (1905m). Um 5 ist es bedeckt und warm, also schlafen wir weiter. Um 6 kommen Rainer, Martina, Andy, Mane, Matze – alle topmotiviert und startklar. Also doch noch schnell das Schizeug packen und unter dem Laufen eine Banane und einen Schluck Wasser. Die Tour geht auf den Pizzo Ferrè (3103m). Das Wetter reißt zeitweise noch auf und auch der Schnee ist gut fahrbar. Am Nachmittag fahren wir auf den Campingplatz in Acquafraggia und verbringen den Rest des Tages mit Lesen, Essen und Faulenzen.
Am Freitag beginnte es nach dem Frühstück zu regnen. Am späteren Nachmittag kommt die Sonne wieder und wir gehen noch ein paar Stunden zum Sasso Bianco und klettern die wenigen trockenen Touren. Hauptsächlich Reibungskletterei.
Am Samstag klettern wir in Mescolano. Schöne steile und interessante Touren. So wie gestern sind wir auch heute alleine im Klettergebiet. Sehr angenehme Temperaturen. Alle Routen sind sehr gut mit neuem Material abgesichert.
Am Abend fahren wir noch nach Monte Spluga, mit der Absicht am Sonntag eventuell noch aufen Piz Tambo zu gehen. Am Morgen um 5 bläst ein starker Wind und es ist bedeckt. So schlafen wir weiter und fahren nach einem gemütlichen Frühstück um 9 Uhr nach Hause.
Am Freitag beginnte es nach dem Frühstück zu regnen. Am späteren Nachmittag kommt die Sonne wieder und wir gehen noch ein paar Stunden zum Sasso Bianco und klettern die wenigen trockenen Touren. Hauptsächlich Reibungskletterei.
Am Samstag klettern wir in Mescolano. Schöne steile und interessante Touren. So wie gestern sind wir auch heute alleine im Klettergebiet. Sehr angenehme Temperaturen. Alle Routen sind sehr gut mit neuem Material abgesichert.
Am Abend fahren wir noch nach Monte Spluga, mit der Absicht am Sonntag eventuell noch aufen Piz Tambo zu gehen. Am Morgen um 5 bläst ein starker Wind und es ist bedeckt. So schlafen wir weiter und fahren nach einem gemütlichen Frühstück um 9 Uhr nach Hause.
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