Dienstag, 27. Mai 2014

Mai, 5. bis 25. Klettern und Laufen

Aprilwetter im Mai: Große Touren sind nicht drin. So nutzen wir die kleinen und größeren Schönwetterfenster und klettern am Kalkofen, Wassermännleweg und in den Löwenzähnen. Endlich gelingt es mir, die "Via Elias" zu punkten. Markus ist dicht an der "Morgenstern" dran.
Wenn's nicht zum Klettern reicht, absolvieren wir einen Lauf auf Karren, Staufen und zur Abwechslung mal von Rankweil über Furx zum Alpwegkopf.

Mittwoch, 23. April 2014

Ostern 18.-22.4.2014 Frankenjura

Nachdem der Wetterbereich im Süden schlecht ist, fahren wir mal in den Norden. Wir wollten ja schon lange ins Frankenjura und da ich beim Multivan noch ein Ravensburger Überführungskennzeichen habe, passt das sowieso.
18.4. Das erste Ziel ist die Püttlacher Wand bei Pottenstein, wo wir uns mit Christian, Franz, Reinhard und Reto treffen. Bei Regen und Kälte gelingen mir Seniorentreff (passt gut!) 8- und Alte Reste 7 gleich o.S. Später kommen noch Ralph und Esthter mit Kindern dazu und von ihnen erfahren wir auch gleich die besten Übernachtungsplätze, Biergärten usw.
19.4. Röthfels bei Morschreuth. Leider etwas viele Leute und große Teile wegen Vogelbrut gesperrt. Ansonsten recht schön. Ratte 6+ os, Feindschaft direkt 7 os, Knorpel 7- os, Knirbelweg 7- os (MS os!), Lockerungsübung 6+.
20.4. Wiesenttal: Schwarze Wand 8- os, Sisiphos 8- os, Schwarze Magie 8+ (sehr schöne Wandkletterei mit sehr langen Hakenabständen)
Zwergenschloss: Im 27. Jahr des Zwerges 7+/8- os, Flucht nach oben 6- (Marlies)
21.4. Pignitztal/Ochsenstein (von Velden nach Ruprechtstegen): Hans Brehm Ged. Weg 6+, Leistungstief 7+, Waldläuferschreck 7+ TR, Schwank 7+, John Zorn 8 TR. Hier völlig alleine am Fels, anspruchsvolle Touren mit weiten Hakenabständen.
Die Anketalwand mit Klassikern, wie Computerspiele 8 schaut super aus! Für nächstes Mal! Roter Fels war leider gesperrt.
Hartensteinerwand in Hartenstein: Donnerwetter 7+ os (sehr leicht), Marlies: Abkürzer 6 os, Vierzigjährigen-Riss 6 os, Igor 6 os
Anschließend noch Einkehr in der Kommunenbrauerei in Neuhaus!
22.4. Weißenstein, Großer Klassiker mit Dampfhammer 8 (Kurt Albert Solo): Panische Zeiten 7+, Akku e1/7+ os
Marlies: The End 6- os, R9 6+ os, Mon Marie 6- os, Buchenleiter 6 os, R7 7- os

Mi, 16.4.2014 Piz Platta

Heute mit Marlies und Günti vom Marmorerasee auf den Piz Platta 3392m. Tolle Landschaft, allerbestes Wetter, trotzdem recht kalt. Wir tragen die Schi auf den Gipfel und können direkt vom Gipfelkreuz abfahren. Cooool!

Sonntag, 30. März 2014

So, 29.3. Kaltenberg

Mit Marlies, Martina, Rainer und Wolfi von Langen auf den Kaltenberg. Leider schon etwas verfahren aber immer noch ein paar schöne Hänge! Schönstes Frühlingswetter.

Sa, 28.3.2014 Tannberglauf

Bei schönstem Wetter machen wir beim Tannberglauf, der letzten Cupveranstaltung im VSTC, mit. Wie immer ein super Rennen mit schöner Strecke! Marlies, Martina und Rainer räumen zwei erste und einen zweiten Platz ab und bei der Cupwertung gleich nochmal zwei erste und einen 3. Platz. Gratulation! Wolfi und ich müssen sich mit einem 14. bzw. 16. Platz zufrieden geben.
--> vstc.at

Fr. 28.3. Imperator

Am Nachmittag mit Bernhard am Kalkofen. Nachdem ich den Imperator 7b letzten Samstag schon etwas angeschaut hatte, gelingt er mir heute nach dem Vorhängen der Expressen und etwas anschauen gleich beim ersten Versuch rotpunkt.

Montag, 17. März 2014

So, 17.3.2014 Ramskull-Trophy in Gargellen

So gut es gestern beim Klettern gelaufen ist, so schlecht läuft es heute beim Schitouren-Wettkampf. Kaputte Arme, müde Beine – Vier Mal Klettern war wohl hier nicht die richtige Vorbereitung. Gleich vor der ersten Abfahrt reiße ich die Schnur bei der Schuhschnalle ab und muss alle Abfahrten mit einem offenem Schuh fahren. Viel zu spät komme ich zum Klettersteig, stehe dort dann im Stau und werde anschließend nach hinten durchgereicht. Etwas Spaß hat es trotzdem gemacht und das Rennen ist so genial organisiert, dass man einfach dabei sein muss!
Marlies ist dafür auf Trophäenjagt und schleppt heute schon wieder einen Pokal nach Hause.

Sa, 16.3.2014 Kalkofen

Marlies ist in Kärnten auf Schiwoche. Es hat die ganze Woche traumhaftes Wetter. Am Mittwoch Nachmittag gehe ich noch an den Kalkofen und klettere alleine mit der Steigklemme Robin, Crazy Daisy und Querulant in der Abendsonne. Am Freitag Nachmittag bin ich nochmal mit Günti hier und am Samstag mit Bernhard. Am Samstag gelingt mir der Querulant 7b beim zweiten Versuch rotpunkt im Vorstieg. Nachdem ich 3 Monate praktisch nicht klettern war, überrascht mich dieser Einstieg in die Klettersaison schon etwas. So könnte es jetzt weitergehen!

Sonntag, 9. März 2014

So, 9.3.2014 Lorüns

Mit Bernhard im Klettergarten Lorüns. Macht Lust auf mehr Sonne und mehr Klettern!

Sa, 8.3.2014 Wildhauser Schafberg

mit Marlies und Bernhard. Vor Ramonas Geburtstagsfest noch schnell eine Firntour.

So, 2.3.2014 Gehrenspitze

mit Marlies und Gottlieb auf die Gehrenspitze. Etwas Neuschnee, etwas Nebel, etwas warm.

Freitag, 28. Februar 2014

Sa, 22.2. bis Di, 25.2. Jamtal

Vier sehr schöne Tage auf der Jamtalhütte. Die Hütte hat erst vor ein paar Tagen aufgemacht, noch ist nichts los.

Sa, 22.2. Von Galtür (1600m) geht es fast 10 km auf der Radtrackspur zur Jamtalhütte (2165m). Nach einer Suppe gehen wir noch auf die Augstenköpfe. Frischer Pulver, gutes Wetter und die Spur ist schon gemacht.
So, 23.2. Wir spuren zur Fuorcla Chalass, fahren südseitig eine Rinne (feuchter Pulver) ab bis auf ca. 2540m, hier ist schon eine Aufstiegsspur von einer Gruppe, die gerade den Gipfelhang spurt. Aufstieg Augstenberg (3230m) mit schöner Pulver-Abfahrt. Anschließend spuren wir auf der Südseite, landschaftlich sehr schön, über Fuorcla Urchai und Fuorcla Urezzas auf die Hintere Jamspitze 3156m. Anschließend nochmal tolle Abfahrt in gesetztem Pulver.
Mo, 24.2. Der Föhn hat in der Nacht eingesetzt, der Schnee bekommt langsam einen Deckel und auch die Aufstiegsspuren sind wieder zugeblasen. Aufstieg zum Grenzeckhorn (Piz Faschalba) 3047m. Vom Gipfel steile Abfahrt zuerst ost- dann südseitig. Aufstieg auf den Piz Tasna 3279m, das letzte Stück unschwierig zu Fuß. Schöne Abfahrt und hinter der Breiten Krone über das Kronenjoch wieder zurück.
Die, 25.2. Aufstieg zur Gamsspitze 3114m. Obwohl schon einiges verblasen ist, finden wir doch noch tolle Pulverhänge in windgeschützten Rinnen. Heute alleine und alles gespurt.

--> Track
Leider funktioniert der alte gpx-Loader zur Anzeige der Tracks nicht mehr. Ich habe ein neues Tool gefunden und werde evtl. bei Gelegenheit die alten Tracks neu einbinden.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Mi, 12.2.2014 Gunten

Von der Rickardschwende über Hochälpele und Weissenfluh auf den Gunten und zurück. Bis Mittag zogen noch einige Wolkenfelder herum, dannach strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Ab der Weissenfluh hatte ich die Berge für mich alleine und zog eine einsame Spur bis auf den Gunten. Unverspurter perfekter Pulver auch in der Wasserwanne, ein Genuss.

Sonntag, 9. Februar 2014

So, 9.2. Hängender Stein

Wir klettern ein paar Touren am hängenden Stein. Wie schon gehört, ist kürzlich eine riesige Schuppe – einschließlich Bohrhaken – aus der Wand gefallen. Ein paar Meter der Piazschuppe gibt es somit jetzt nicht mehr.

Samstag, 8. Februar 2014

Sa, 8.2. Älpele

Föhnig, wenig Schnee. Noch schnell eine Tour von der Rickatschwende aufs Hochälpele und zweimal Abfahrt bis nach Schwarzenberg, bzw. soweit es noch Schnee hat.

Sonntag, 26. Januar 2014

Sa, 25.1.2014 Piz Dadens

Bei schönem Wetter von Brigels auf den Piz Dadens. 90% der Tour in der Sonne bei feinen Temperaturen, nur am Gipfelhang im Schatten. Dort war es dann mit Bise saukalt. Die Abfahrt war im oberen Teil bei stark windgepresstem Schnee anspruchsvoll, im unteren Teil dafür reiner Genuss mit Pulver auf harter Unterlage. Wegen der heuer allgemein dürftigen Schneelage war allerdings ein Steinkontakt nicht völlig ausgeschlossen. Mit dabei: Heli, Ulli, Kathi, Martin, Günti und Marlies. Ansonsten waren wenig Leute im Gebiet.

Sonntag, 12. Januar 2014

12.1.2014 Hinterberg

Bei wolkenlosem Himmel und Föhn auf durchs Vergaldatal auf den Hinterberg. Hier hat es noch genug Schnee und auch noch einige unverspurte Pulverhänge. Trotzdem muss man etwas auf die Steine aufpassen.

11.1.2014 Hochrotkopf + Matona

Statt dem erhofften Neuschnee hat ein Wärmeeinbruch mit Regen und Föhn ganze Arbeit geleistet. Wo vor einer Woche noch gute Schneeverhältnisse waren ist jetzt alles grün. Das Wetter ist bedeckt und warm mit Föhn, zeitweise regnet es fast, dann blickt wieder die Sonne durch, somit ergeben sich schöne Wolken- und Lichtstimmungen. Im Tal ist Nebel und Hochnebel. Wir gehen vom Bädle, wo heute fast nichts los ist, auf den Hochrotkopf. Auf der Furkastrasse gibt es einige Tragepassagen. Über der Waldgrenze wird der Schnee jedoch mehr und besser. Wir fahren vom Hochrotkopf nordseitig über schöne Hänge bis zum Mellenbach ab. Anschließend über Gäviser Höhe auf die Matona. Von der Matona zwei schöne Hänge, den letzten Hang zur Garnitzaalpe hinunter müssen wir wieder zu Fuß gehen. Insgesamt, in Anbetracht der Verhältnisse, trotzdem eine lohnende (Frühlings-)Tour. Mit dabei waren Marlies, Günti, Helli+Ulli.

Montag, 6. Januar 2014

6.1.2014 Gehrenspitze

Der letzte Ferientag. Föhnig und warm. Bis 1000 m hat es überhaupt keinen Schnee und über 2200 m ist die Lawinenlage etwas kritisch. Wo also kann man bedenkenlos den frischen Pulver genießen? Wir entschließen uns (wie noch etwa 40 andere) für die Gehrenspitze – Marlies mit Board, ich mit Schi. Die Verhältnisse sind top. Sogar im sonst oft verblasenen Gipfelhang gibt es noch eine freie Spur im besten Powder. Weiter unten könnte es natürlich etwas mehr haben. Aber immerhin ist eine Unterlage da und auch auf der Straße liegt gerade noch genug Schnee.

Sonntag, 5. Januar 2014

3.1.2014 Winterstaude u. Bullerschkopf

Mit Marlies, Günti, Andi. Heute mit Schi. Anders als erwartet hat es hier dank Föhn keinen Deckel gegeben und wir finden tadellosen Schnee vor. Gesetzter Pulver lässt tolle schnelle Abfahrten zu!

Mittwoch, 1. Januar 2014

1.1.2014 Nob

Bei wenig Schnee durch den Wald auf die Nob und über die Piste wieder runter.

31.12.2013 Känzele

Den letzten Tag im Jahr verbringen wir bei sommerlichen Temperaturen im Traumland.

30.12.2013 Chilchalphorn

Von Hinterrhein aufs Chilchalphorn. Endlich wieder einmal perfekte Pulverhänge und blauer Himmel! Dafür nehmen wir ausnahmsweise die 140 km Anreise in Kauf. Mit Marlies, Günti, Heli, Helga, Andi. 4xBoard u. 2xSchi.

Samstag, 28. Dezember 2013

28.12.2013 Klettergarten Koblach

Mit Marlies in Koblach. Mit Föhn sonnig und warm.

21.-27.12.2013 Mellau

Sa, 21.12. Mit Marlies und Barbara nach Mellau und Gepäckstransport zum Antoniushaus. Der Schnee reicht gerade noch um mit Schi zur Hütte zu fellen.
So, 22.12. Mit Marlies, Barbara und Jürgen zu Fuß auf die Hangspitze. Ein sonniger Föhntag. Weit hinauf aper und trocken.
Mo, 23.12. Barbara und Jürgen reisen mittags ab - gehen am Nachmittag noch auf die Piste. Uwe mit Familie kommt auf Besuch. Am Nachmittag kommen Riedmanns. Marlies sucht einen neuen Weg auf die Hangspitze, scheitert aber knapp an der Headwall. Sonnig und warm. Auf der Straße kann man gerade noch rodeln.
Die, 24.12. Mit Marlies über Hofstettenhütte auf die Roßstelle und über die Talabfahrt wieder herunter. Bis zur Hofstettenhütte komplett trocken und schneefrei. Dafür können wir über die Talabfahrt bis auf einige Meter noch alles fahren.
Mi, 25.12. Der Föhn bläst den letzten Schnee auch noch weg. Hüttentag.
Do, 26.12. Schneeregen und Schneefall. Mit Marlies zu Fuß auf den Gopfberg.
Fr, 27.12. Hüttenputz und Heimreise. Inzwischen hat es 5 cm geschneit – es reicht gerade wieder zum Abfahren.

Montag, 16. Dezember 2013

So, 15.12.2013 Hohe Kugel

Von Schuttanen über den Wendkopf auf die Hohe Kugel und über Wendkopf wieder zurück.

Sa, 14.12.2013 Night Attack

Von der Galerie geht es direkt zum Flumser Berg, wo ich mit Martina, Rainer und Andy bei der Night Attack mitmache. Während dem Rennen schneit es und bei der Abfahrt liegen 10 cm Pulver auf der Piste. -->Ranglisten

Sa, 14.12.2013 Galerie

Wir rechnen fest damit, am Walensee an der Sonne zu klettern. Als wir jedoch ankommen, liegt der Klettegarten im kalten Nebel. Etwas höher, an der "Wand im Wald" sind wir zwar knapp über dem Nebel, aber bald ziehen Wolken auf und später fängt es an zu schneien. Bei Temperaturen um die 3 Grad passt zwar der Gripp, aber die Finger und Zehen kühlen schnell aus. Wir klettern Bolimey 6a, Chuchi Brändli 5c+, Oin-Oin 6a+, Ceinture 7a (os), Fette Kröte 6c (os). Alles schöne Touren.

Freitag, 13. Dezember 2013

Freitag 13.12.2013 Älpele

Von Rickatschwende aufs Hochälpele. Über dem Nebel warm und sonnig. Wenig Schnee.

Sonntag, 8. Dezember 2013

So, 8.12.2013 Wendkopf

Und weil es so gemütlich war, gleich nochmal Wendkopf und Priedlerstirn.

Sa, 7.12.2013 Wendkopf

Obwohl Orkan Xaver in Vorarlberg nur noch schwach spürbar war, hat es gereicht um den ganzen schönen Schnee zu verblasen und die Lawinenlage von 1 auf 3 ansteigen zu lassen. Leider ist nicht viel Neuschnee dazugekommen. Marlies, Andi und ich gehen zwei mal auf den Wendkopf. Hier hat es noch schönen Pulver am Hinterberg und die Weite hinunter.

Sonntag, 1. Dezember 2013

So, 1.12.2013 Schwarzer Turm und Trittkopf

Vom Flexenpass 1773m auf den Schwarzen Turm 2297m und anschließend noch auf den Trittkopf 2720m. Mit Marlies und Günti. Hier hat es schon richtig Powder. Dazu noch blauer Himmel und zwei Gipfel. So muss es sein!

30.11.2013 Gehrenfalben

mit Marlies, Andi und Günti auf den Gehrenfalben. Noch etwas wenig Schnee und viele Stauden. Aber doch auch ein paar gute Schwünge. Man kommt wieder auf den Geschmack.

23./24.11. Nob

Der erste Schnee ist gefallen. Samstag und Sonntag jeweils auf die Nob.

Freitag, 8. November 2013

Fr. 8.11.2013 Kalkofen

Wieder zwei mal am Kalkofen. Und heute wieder (Toprope) im Morgenstern. Langsam werden die Tage kurz und der Fels feuchter. Heuer wird wahrscheinlich nichts mehr mit meinem Projekt. Aber ich komme wieder ...

Freitag, 1. November 2013

1.11. Berlin

Über den 1. November 4 Tage in Berlin. Tolle Stadt, in der man auch bei schlechtem Wetter einiges unternehmen kann! 

Samstag, 26. Oktober 2013

So, 26.10.2013 Gonzen Erzhaus

Noch ein schöner geschenkter Herbsttag. Mit Marlies im Klettergarten Erhus am Gonzen. Sehr schöner, einsamer Klettergarten mit tollen Touren 6a, 6a+, 6b+, 6c+, 7b+ (TR).

Sonntag, 20. Oktober 2013

Montag, 14. Oktober 2013

Herbst

Seit dem Urlaub keine großen Touren mehr. Einige Bergläufe auf Staufen, Karren und Xohl. Einmal in den Löwenzähnen, einmal am Voralpsee, einmal in Bürs und öfters am Kalkofen. Dieses Wochenende bei schönem Herbstwetter und etwas Neuschnee von der Rappenlochbrücke auf den Bocksberg.

Sonntag, 8. September 2013

16.08 bis 06.09.2013 Gastlosen, Vallorcine, Val Durance


Ein toller Urlaub ist wieder zu Ende. 3 Wochen nur schönes Wetter. Hauptsächlich sind wir sonnseitige Touren auf etwa 2000m Höhe geklettert. Hier war es dank kühlem Wind und teilweise auch Wolken immer sehr angenehm. Wir sind meist kürzere Touren (6 bis 12 SL, 3 bis 6 Std.) mit kurzen Zustiegen geklettert. Dafür waren wir fast jeden Tag unterwegs. Dabei haben sich über 110 Seillängen zwischen 2 und 7a  zusammengeläppert, der Hauptteil (etwa 60) zwischen 6a und 6a+. Bis auf eine Handvoll Seillängen konnten wir alles on sight klettern. Mir gelang dabei alles bis einschließlich 6c (11 SL) on sight.

Freitag: Abfahrt am späten Nachmittag – Jaun – Chalet Grat – Gastlosen Süd, Oberberg – noch offen: "Nikita", Gastlosen Nord.
Samstag: „Elsa“; 11 SL, 6c, Abstieg von der Glattewandspitze zu Fuß
Sonntag: „Salamander“; 4 SL überschlagen 6a+ an der Pfadflue, Abstieg zu Fuß, spazieren am Jaunpass
Montag: schon in der Nacht einige Regenschauer, Fahrt zur Alpe ob Mittelberg an der Wandflue
Dienstag: „Le bons tuyeux“; 3 SL überschlagen 6a; und einige Klettergartenrouten – sehr schön (Schweiz Extrem 1989!)
Mittwoch: Fahrt nach Leysin, einige Routen im Klettergarten „Les Plans“ (Wasserrillen und Löcher - nicht sooo schön)
Donnerstag: „Les Lausannois“ 4 SL 6b+ an der Sphinx (Tour d’Ai) und einige Klettergartenrouten; Weiterfahrt Richtung Frankreich;
Freitag: „L’eté indien“ 6 SL überschlagen 6a+ in der Gegend von Vallorcine; 1 Std 20 Zustieg; Abseilen über die Tour. Viele Seilschaften, zum Glück werden wir jedoch von einem Bergführer mit einigen Kunden am Einstieg vorgelassen – dies ist in den ganzen drei Wochen die einzige Tour in der wir nicht völlig alleine sind! Sehr schöne Tour; Weiterfahrt zum Campingplatz in Le Praz bei Chamonix.
Samstag: am Vormittag bummeln in Chamonix; am Nachmittag lesen bei Regen
Sonntag: die Nebel hängen tief; Weiterfahrt bei tw sonnigem Wetter über den Col de Galibier ins Val Durance
Montag: „Ricollet“ 6 SL 6c; steile Tour am Le Ponteil; Abseilen über „Nid d’Aigle“; Übernachtung am Campingplatz in Freissinières
Dienstag: Klettern an den „Grandes Falaises“ in Freissinières; kurzer Regenschauer am Abend
Mittwoch: „Gaulent-Tement“ 8 SL 6b am Tête de Gaulent mit 1 Std 20 Zustieg und Abseilen über Abseilpiste
Donnerstag: ist Rasttag am Campingplatz
Freitag: „La 3ème génération“ 11 SL 6b am Paroi des Lys; sehr unterschiedliche Gesteinsformationen; Abseilen über Piste
Samstag: Klettergartentag: „Le Pouit“ und „Barachin“ vom Campingplatz bequem mit dem Fahrrad erreichbar
Sonntag: „Yakafokone“ 6 SL 6b+, nochmals eine sehr steile Tour mit imposanten Quergängen am Le Ponteil
Montag: Einkaufen und Bummeln im nahezu ausgestorbenen Argentiere le Besse und Fahrt nach Ailefroide (1500m).
Dienstag: „La vie devant soi“ 13 SL überschlagen 6b+ am Palavar; in der Mitte des Tages doch schon etwas heiß in der Sonne
Mittwoch: „songe d’une nuit de sabbat“ 8 SL überschlagen 6a an der Fissure d’Ailefroid, nordseitig
Donnerstag: „Gloire à Satan“ 5 SL 6b, 1pa an der „Poire“, Ostwand am Nachmittag
Freitag: Auschecken am Campingplatz in Ailefroid und Weiterfahrt Richtung Pelles. Stop am Klettergarten „les Vignettes“: einige Routen in grandiosem Fels; Heimreise: Abfahrt Briacon um 18.00 – Ankunft in Lustenau um 0.30.

Montag, 5. August 2013

3. bis 4.8.2013 Südtirol

Auf dem Heimweg vom Osttirol besuche ich noch eine Freundin im Ultental (Südtirol). Am Samstag steht eine Wanderung mit Kind und Kegel vom Weißbrunnsee zum Fischersee auf dem Programm. Picknicken, baden und genießen! Am Sonntag breche ich früh auf und wandere von St. Nilolaus (1350m) auf das Hasenöhrl (3257m).

Sonntag, 4. August 2013

2.-3.8.2013 Rätikon

Mit Helli, Martin und Robert zwei Tage im Rätikon auf der Lindauer Hütte. Am Freitag Plattenzauber am mittleren Drusenturm, die 2012 von Reini eingerichtet wurde. Einige sehr schöne Plattenlängen, aber auch steile Längen, mit Schwierigkeiten bis 8-. Die steilen Längen sind wie in der TreSoliTre oft etwas splittrig, aber so gut eingebohrt, dass die Kletterei trotzdem Spaß macht und nicht gefährlich ist. Vor allem die Camelots 0.5 und 3 sollten zum Verbessern der Absicherung in der ersten SL dabei sein. Ich habe alle geraden SL geführt und konnte alles rotpunkt (bzw. sauber im Nachstieg) klettern. Bei einigen schwierigen Stellen war es als Letzter natürlich sehr hilfreich, die Lösungen und Chalkspuren meiner Freunde zu sehen. Meine persönliche Schlüsselstelle (eine 7- im Nachstieg) deckt sich weder mit dem Topo noch mit der Einschätzung meiner Kollegen. Also alles relativ und wieder genug Gesprächsstoff für den langen gemütlichen Hüttenabend auf der Terrasse.
Am Samstag Schinderhannes am Gelbeck mit Heli. Sehr schöne, steile Tour von Robert und Marco. Ungerade Längen geführt. Bei der 2. SL (8+/9-) gingen am Ende zwar alle Züge frei, aber von einem Durchstieg war ich weit entfernt. Unter dem großen Dach mit Superkörperspannung ganz nach rechts spannen, dann nochmal 2 Griffe dynamisch gerade hoch. Der offensichtliche Riss links bietet keine Griffe und kommt erst zum Einsatz, wenn man so hoch über der Dachkante steht, dass man mit dem linken Fuß hineinspreizen kann. Länge 3 (7+) ist sehr steil und kleingriffig. Da hatte ich im Nachstieg Arbeit, um sauber durchzukommen. Die letzte Länge (8), superschön, konnte ich bis zum Zwischenstand durchklettern, kurz vor dem Stand aber noch ein Hänger und 2 Flüge. Heli konnte bis auf das Dach in der Schlüssellänge alles durchsteigen!

Freitag, 2. August 2013

30.7. bis 2.8.2013 Osttirol

Nachdem am Montag eine kleine Kaltfront für etwas angenehmere Temperaturen gesorgt hat, genießen wir (Helga und Marlies) einige Tage beim Wandern in der Schobergruppe. Am ersten Tag geht es von Seichenbrunn über die Wangenitzseehütte (wo wir später auch übernachten) auf den Petzeck (3283m). Am nächsten Tag nehmen wir auf dem Weg übers Kreuzseeschartl zur Lienzer Hütte noch den Hohen Perschitzkopf (3125m) mit. An beiden Tagen ziehen noch einige Restwolken über die Gipfel und sorgen für angenehme Wandertemperaturen. Am dritten Tag geht es bei wolkenlosem Himmel auf den Glödis (3206m). Die letzten 300m sind als Klettersteig ausgebaut, wegen geringer Schwierigkeiten verzichten wir aber auf das "Klimbim". Beim Abstieg machen wir Rast am sehr beschaulichen Debantbach. Helga hat noch ein paar Höhenmeter Abstieg nach Seichenbrunn vor sich. Ich übernachte nochmal auf der Lienzer Hütte und steige am nächsten Tag über das Schobertörl und den Kleinen Schober zum Hochschober (3240m). Der Gratanstieg ist nicht ganz ohne, vor allem wegen der lose übereinander geschichteten Platten - "Hochschotter". Nach der Gipfelrast wartet noch ein langer Abstieg bis St. Johann im Walde (752m).

Montag, 29. Juli 2013

So, 28.7.2013 Bettelwurf

Wir (Angelika, Reinhold, Marlies) starten vor 7.00 morgens am Beginn des Halltals (800 MüM) unsere Bergtour auf den 2726m Großen Bettelwurf. Nach einem relativ flachen Straßenstück (Fahrverbot seit 2012) geht es stetig steil bergauf. Zuerst über die Bettelwurfreise, dann über steiles latschendurchsetztes und später felsiges teilweise seilversichertes Gelände. Um 11.00 sind wir am Gipfel, wo es durch den Wind angenehm kühl ist. 2/3 des Weges können wir im Schatten zurücklegen, was an einem derart heißen Sommertag Vorteile hat. Um 12.00 sind wir wieder bei der Bettelwurfhütte zurück und gönnen uns dort eine Mittagsrast. Der weitere Abstieg am Nachmittag gleicht einem Aufenthalt im Heißluftofen und wir kühlen uns anschließend am Bach im Halltal.

Sonntag, 28. Juli 2013

So, 28.7.2013 Klettergarten Schliifi in Klosters

Robert und ich wollen an den großen Drusenturm klettern gehen. Der Wetterbericht wechselte die letzten Tag immer wieder und mit Föhneinfluss und Wärmegewittern scheint eine lokale Prognose auch nicht so einfach. Als wir dann um 7 Uhr im Prättigau sind, gibt es schon viele Wolken und der Wetterbericht bringt teilweise schon ab Mittag starke Gewitter mit Hagel und Sturm. Wir klettern ein paar Touren im Klettergarten. Dieser ist wirklich sehr kühl und schattig. Völlig begeistert vom Fels sind wir jedoch nicht, auch wenn natürlich schon ein paar interessante Meter dabei sind. Am Ende setzt sich dann der Föhn durch und es bleibt den ganzen Tag sonnig und heiß. Wir philosophieren noch lange, ob man nicht doch hätte Richtung Einstieg weiter sollen. Aber hinterher ist man immer schlauer. Und ein Gewitter in der Wand ist ja auch kein Spaß. Also lieber einmal zu viel umkehren. 

Sa, 27.7.2013 Traumfänger

Die Sommerhitze ist da und wir suchen eine Tour im Schatten. In der Schublade liegt schon lange ein Topo vom "Traumfänger" 7+/8- an der Roggalspitze Ostwand. Kurz vor 6 starten wir zuhause, um 8 Uhr sind wir auf der Ravensburger Hütte (Maut zum Spuller See 10,-). Zum Einstieg geht es zuerst Richtung Nordkante und dann noch um die Ecke bis unter die Ostwand. Hier am rechten Rand der linken Schneerinne hinauf, dann den Schnee nach rechts aufsteigend queren und noch ein paar Meter hinüberklettern bis zum Einstiegsbohrhaken. Da der Schnee relativ weich ist, reicht heute ein "Faustkeil" als Steigeisen- bzw. Pickelersatz. Bei anderen Verhältnissen könnte das etwas problematischer sein. Knapp vor 10 Uhr steigen wir ein, knapp nach 14:30 sind wir am Gipfel. Die Tour hält was das Topo verspricht: Wirklich sehr schöne Kletterei in total rauhem Kalk. Wie von den Erstbegehern beschrieben, ist die Route gut abgesichert, sodass man keine Keile braucht, aber auch nicht plaisiermäßig gebohrt. Wenn man den angegebenen Schwierigkeitsgrad im Griff hat, muss man sich jedoch nicht fürchten. Was mir aufgefallen ist, ist dass der erste Haken nach dem Stand einige Male recht hoch gesetzt und heikel anzuklettern ist. Die 7+ und 7+/8- Stellen lösen sich alle gut auf und finde ich meist einfacher als angegeben. Das Onsight verpatze ich am ersten Haken der 8. Seillänge, welche mit 7- bewertet ist. Beim 2. Versuch geht es dann gut rotpunkt. Marlies hat heute einen super Tag, nur in der Schlüsselstelle einen kurzen Hänger, als der Fuß im steilen Gelände kurz wegrutscht, ansonsten steigt sie alles schnell und sicher nach.

Sonntag, 21. Juli 2013

Sa, 20.7. und So, 21.7.2013 Schafberg

Am Samstag mit Marlies am Wildhauser Schafberg. Bridge of Light. Die Zustiegslängen sind etwas grasig, aber ok. Dann 60 m Schrofenrinne. Die letzten paar Meter im senkrechten langen Gras sind sehr unangenehm. Bevor man aus der Rinne rechts ins Gras abbiegt, kann noch ein kleiner Camelot gelegt werden. Fliegen möchte man hier trotzdem nicht. Stand an einzelnem Klebehaken kurz unter dem großen Abseilring. Die erste Länge ist 6c und gut abgesichert. Gleich beim zweiten Haken eine sehr schwierige Stelle, die ich zuerst nicht abchecke. Wenn man dann mal rausgefunden hat, wie es geht und das auch durchzieht geht es ganz gut. Der Rest der Länge ist dann noch etwas Ausdauer und in meinem Augen etwas leichter als es zuerst ausschaut - sehr steil und athletisch mit guten Griffen. Die nächste Seillänge schaut super aus, ein paar Meter müssten selbst mit großen Cams abgesichert werden, aber leider ist alles naß. Ein Gewitter scheint sich auch anzukündigen - und da möchte ich überall lieber sein, als gerade in der Südturmschlucht beim Abstieg - also seilen wir ohne schlechtes Gewissen ab.
Sonntag: Frospfeiler. Der Klassiker, sind alleine in der beliebten Tour bei angenehmen Temperaturen. Immer wieder schön!

Dienstag, 16. Juli 2013

Sa, 6.7. bis So, 14.7.2013 Chamonix

Fr. 5.7. Wir fahren am späten Nachmittag Richtung Chamonix. Im Auto haben wir alles von der Badehose über die Eisschrauben bis zu den Friends, Essen für 2 Wochen und Tourenplanungen für 2 Jahre. Im letzen Moment werfen wir auch noch die Schi ins Auto. Alles Weitere wollen wir vor Ort entscheiden. Kurz nach dem Col de la Forclaz übernachten wir auf einem schönen Stellplatz mit großer Überdachung und WC-Anlagen.
Sa, 6.7. Um 14:00 Uhr fahren wir mit der Bahn auf die Aiguille du Midi (Aller/Retour 50,– pro Person) und stellen am Col du Midi (3500m) unser Zelt auf. Anschließend noch eine kleine Erkundungsschitour an der Ostseite des Taculs vorbei. Trotz spätem Nachmittag ist der Schnee immer noch firnig, schön zum Fahren, gut zum Gehen. Wir genießen den schönen Abend.
So, 7.7. Nach einer kurze Nacht mit wenig Schlaf und etwas Kopfweh Aufbruch um 3:00 Uhr. Es stehen noch ein paar Zelte in der Nähe und bereits kurz nach 12 Uhr klimpern immer wieder mal Seilschaften am Zelt vorbei. Nach kurzer Abfahrt und anschließendem Aufstieg stehen wir um 5:00 Uhr unter dem Tour Ronde 3792m. Wir gehen den Normalweg (Ostflanke zum Südostgrat) und stehen um 6:40 am Gipfel. Wir steigen über den Südostgrat ab und sind nach einer schönen Abfahrt und dem anschließenden Aufstieg um 11:15 wieder beim Zelt. Nach einer längeren Pause steigen wir mit unserem Großgepäck wieder zur Aiguille du Midi auf und sind um 14:00 Uhr in Chamonix. Am Camping Mer de Glace richten wir unser Basecamp ein. Der ursprüngliche Plan wäre die Nordwand gewesen. Nachdem aber im Dunkeln der Einstieg nicht offensichtlich war, mich die Höhe geplagt hat, Marlies keine große Eiserfahrung hat und auch unsere Eisausrüstung (Scarpa Alien und Leichtpickel) nicht sehr geeignet war, haben wir dann die vernünftigere Variante gewählt. Dafür war der Südostgrat im Abstieg eine schöne und lange Fleißaufgabe mit ein paar heiklen Stellen. Wir sind alles seilfrei gegangen und waren, da entgegen der Einbahn unterwegs, für uns alleine.
Mo, 8.7. Rasttag auf dem Campingplatz und in der Stadt.
Die, 9.7. Am Mittag fahren wir wieder mit der Bahn hinauf, heute mit leichtem Gepäck, und übernachten auf Cosmiquehütte – Bahn (Alpinistenkarte) 42,–, Cosmiquehütte 60,–. Die Hütte ist nicht voll und auch gar nicht so ungemütlich – nur eben etwas teuer. Am Abend gibt es noch ein Gewitter mit etwas Neuschnee.
Mi, 10.7. 1:50 Aufbruch. Wir wollen zuerst beim Tacul noch auf den Gipfel, kehren dann aber um, da noch hartes Eis und ein kurzer Felsen zu überwinden wären. Es ist noch dunkel und wir sind eher auf Schitour als auf Klettern eingestellt und wollen nicht zuviel Zeit verlieren. Um 9:05 sind wir am Gipfel des Mont Blanc 4810m. Der ganze Aufstieg ging recht locker, nur die vielen Wechsel von Fell auf Steigeisen und umgekehrt kosteten immer wieder Zeit. Den Tacul-Hang gingen wir zu Fuß, dafür gingen die ganzen Querungen und auch der lange Schlusshang zum Gipfel sehr bequem mit Schi. Beim Abstieg über den Bossesgrat treffen wir Ludo, den Hüttenwirt der Muletshütte. Er ist allein mit Schi unterwegs und heute war niemand auf seiner Hütte! Er versteht nicht, dass wir nicht die Nordwand gefahren sind. Die Verhältnisse wären genial. Aber leider habe ich den Hang nur von oben gesehen und so traute ich mich natürlich nicht in die riesigen Gletscherabbrüche zu fahren, ohne zu wissen, ob und wo es Durchschlüpfe gibt. Kurz vor dem Vallotbiwak ziehen aber auch wir die Schi an. Der Gletscher ist super zugeschneit und nur einmal müssen wir über eine kleine Spalte springen. Ludo wartet nach der Nordwandabfahrt am Grand Plateau auf uns und wir fahren zusammen hinunter. Das ist natürlich genial. Der Hausmeister kennt die beste Spur und so vernichten wir mühelos fast 2000 Hm in bestem Firn. Ludo würde uns sogar noch auf seine Hütte einladen, aber wieder einmal siegt die Vernunft und wir machen uns gleich auf den Weiterweg. Ohne Steigeisen, aber angeseilt, geht es gut durch die Jonction, wo wir einer alten Spur folgen können. Ein paarmal können wir sogar noch die Schi anziehen und fahren. Dann noch etwas zu Fuß. Wir finden nicht gleich den Weg über die große Moräne. Erst nach 2 Fehlversuchen merken wir, dass es ganz links unten, direkt unter den Seilen der Bahn, geht. Um 13:30 sitzen wir auf der Terrase auf der Plan des Aiguilles!
Do, 11.7. Und schon wieder ein gemütlicher, aber verdienter, Rasttag!
Fr, 12.7. Klettertour "Barbourine" bei Barberine, 200 m vor der Schweizer Grenze. Schöne Granittour, 9 SL bis 6c, unten Platten, dann steil. Oben mischen wir die Tour mit zwei anderen, da ich nicht ins Topo schaue und einfach dort klettere, wo es am schönsten (= steilsten) ausschaut.
Sa, 13.7. Klettergarten "Le Passet du Bas", auch bei Barberine – sehr schöne Touren auf 1300m. Am Abend ist in Chamonix die Europameisterschaft im Klettern, wo wir zuschauen – ein richtiges Volksfest!
So, 14.7. Wir klettern noch ein paar Touren in den "Gaillands" und fahren dann nach Hause.
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Sonntag, 9. Juni 2013

So, 9.6.2013 Kalkofen, .... 2x Löwenzähne, .... Bürs, ....

Sa, 8. Juni 2013 Chüealphorn u. Scalettahorn

Und doch noch eine Firntour in dieser Schitourensaison! Mit Marlies und Heli fahren wir um 5 nach Dürrboden (2007m) im Dischmatal (von Davos - ein Tal nach dem Flüelatal - von hier geht's auch auf den Piz Grialetsch). Um ca. 60:30 starten wir. Etwa 15 Minuten heißt es die Schi tragen, dann beginnt der Schnee. Zuerst aufs Chüealphorn (3078m). Am Gipfel treffen wir Claudia und Dietmar. Sie sind aus dem Sertig gekommen und haben etwas länger getragen. Nach einer ersten schönen Abfahrt geht es noch auf's Scalettahorn (3086m). Von dort nochmal viele schöne Schwünge ins Tal. Und um 14:00 Uhr sitzen wir schon wieder zuhause auf der Terrasse.

Sonntag, 2. Juni 2013

30.5.-1.6.2013 Finale Ligure

Mit Martina, Reto, Walter, Franz und Christian ein paar sonnige Klettertage in Finale Ligure. Schöne neue Gebiete mit steilen scharfen Touren am Boragni/Il Vascello, Rian Cornai/Gola dei Briganti (Hurricane, Scricchiolio ...) und Klassiker am Perti/Settore Centrale. Am Perti in den älteren Touren eher längere Hakenabstände, wo man die Schwierigkeitne gerne im Griff hat. Vor allem am Boragni und Rian Cornai gibt es noch viele schöne Touren für viele Klettertage.
Marlies verbringt das verlängerte Wochenende in Marakesch. Zuhause Regen, Überschwemmungen und immer noch kalt.

Montag, 20. Mai 2013

Sa, 18.5.2013 (Pfingsten) Kalkofen

Langsam kommen wir wieder rein ins Klettern. Inzwischen waren wir schon wieder ein paarmal in Bürs und am Kalkofen. Heute probiere ich unter anderem zum dritten Mal den Morgenstern. Klettere auch wieder mal den Traumfänger. Eine wunderschöne Tour, die die letzte Zeit meistens nass war. Marlies punktet die untere Länge der Affengeil (6c+)!

Do 9. bis So 12.5.2013 (Christi Himmelfahrt) Splügen und Chiavenna

Am Donnerstag Abend fahren wir auf Monte Spluga (1905m). Um 5 ist es bedeckt und warm, also schlafen wir weiter. Um 6 kommen Rainer, Martina, Andy, Mane, Matze – alle topmotiviert und startklar. Also doch noch schnell das Schizeug packen und unter dem Laufen eine Banane und einen Schluck Wasser. Die Tour geht auf den Pizzo Ferrè (3103m). Das Wetter reißt zeitweise noch auf und auch der Schnee ist gut fahrbar. Am Nachmittag fahren wir auf den Campingplatz  in Acquafraggia und verbringen den Rest des Tages mit Lesen, Essen und Faulenzen.
Am Freitag beginnte es nach dem Frühstück zu regnen. Am späteren Nachmittag kommt die Sonne wieder und wir gehen noch ein paar Stunden zum Sasso Bianco und klettern die wenigen trockenen Touren. Hauptsächlich Reibungskletterei.
Am Samstag klettern wir in Mescolano. Schöne steile und interessante Touren. So wie gestern sind wir auch heute alleine im Klettergebiet. Sehr angenehme Temperaturen. Alle Routen sind sehr gut mit neuem Material abgesichert.
Am Abend fahren wir noch nach Monte Spluga, mit der Absicht am Sonntag eventuell noch aufen Piz Tambo zu gehen. Am Morgen um 5 bläst ein starker Wind und es ist bedeckt. So schlafen wir weiter und fahren nach einem gemütlichen Frühstück um 9 Uhr nach Hause.

Montag, 29. April 2013

So, 28.4.2013 Lampsenspitze

Nachdem uns in Innsbruck am Freitag und Samstag der Föhn kräftig um die Ohren wehte und auch der Wetterbericht für Sonntag wenig Gutes versprach, machten wir (Angelika und Marlies) uns keine Hoffnungen auf einen guten Tourentag. Als es dann um halb 5 Uhr morgens wider Erwarten windstill war, machten wir uns doch auf nach Praxmar. Von dort starteten wir zuerst über grüne Wiesen, bald über eine geschlossene Schneedecke in Richtung Lampsenspitze. Auf der sonst überlaufenen Tour waren wir heute die Einzigen und freuten uns am Gipfel über die wunderbare Aussicht. Die Abfahrt über den Gipfelhang genossen wir in feinstem Firn. Lediglich im untersten Teil der Tour sumpften wir schon ordentlich durch. Um halb 11 genossen wir bereits ein kühles Bier auf der Wirtshausterrasse mit Blick auf den Lüsener Fernerkogel.

Dienstag, 16. April 2013

So, 14.4. Kalkofen

Am Nachmittag gemütliche Kletterei am Kalkofen.

Sa, 13.4.2013 Tannberglauf

Mit Günti, Wolfi, Martina+Rainer beim Tannberglauf. Der letzte Cup-Wettbewerb im VSTC macht wieder Spass! Auch wenn Wolfi und ich im Renneifer einen Simultansturz bauen und damit viel Zeit verlieren .

6. bis 7.4.2013 San Bernadino

Mit Marlies, Rainer+Martina, Andy+Julia in San Bernardino 1608m.
Am Samstag auf den Piz Uccello 2724m. Ich mit dem Board. Gipfelhänge feuchter etwas verblasener Pulver, weiter unten hart verblasen. Ein schöner sonniger Tag!
Am Sonntag auf das Zapporthorn 3152m. Windig aber größtenteils sonnig. Martina, Marlies und ich anschließend noch auf den Piz de Mucia 2956m. Sehr schöne Abfahrt mit Pulver in allen Variationen und auch etwas Firn.
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Mittwoch, 3. April 2013

29.3. bis 1.4.2013 Juf

Es ist schon zwei Wochen kühl, hat wieder bis ins Tal geschneit und keine Wetterbesserung in Sicht. Unsere Kletterurlaubspläne verwerfen wir wieder, da es auch im Süden nirgendwo wärmer als 9 bis 12 Grad ist. Die beste Chance auf ein paar Sonnenstrahlen gibt es in Juf. So nehme ich den (Kar-)Freitag frei und wir nehmen ein Zimmer im Edelweiss.
Freitag, 29.3.: Von Pürt 1921m aufs Großhorn 2781m. Dank Föhn ist das Wetter hier besser als im Norden, die Sicht ist gut und es kommt sogar etwas Sonne durch. Etwas Neuschnee, oben leicht verblasen, im Mittelteil super und ganz unten harte Spuren unter dem Neuschnee. Am Nachmittag reißt es dann noch ganz auf. Wir verbringen den Nachmittag mit Lesen, Schlafen und Kopfweh im Zimmer.
Samstag, 30.3: Piz Piot 3053m. Es hat zwar guten (Neu-)Schnee, den ganzen Tag jedoch schlechtes Wetter und schlechte Sicht. In Juf 2124m hat es Plusgrade und Schneeregen.
Sonntag, 31.3.: Heute wieder kälter und auch etwas Neuschnee ist noch dazugekommen. Wir gehen mit den Boards los und ich kann es kaum erwarten, mein nagelneues Experience Magtek von Rossignol auszuprobieren. Auf etwa 2780m reißt der Nebel kurz auf und die Sonne kommt durch. Schnell rüsten wir um und machen schon mal eine kurze Abfahrt. Das letzte Stück dann doch noch im stockdichten Nebel. Das Board ist super. Allein Radar, Sonar und Nachtsichtgerät wären noch wünschenswert. Anschließend steigen wir ein zweites Mal hoch bis auf den Gipfel des Piz Surparé 3078m. Laut Wetterbericht soll das Wetter noch aufreißen. Wir warten und trödeln aber viel besser wird es nicht mehr. So machen wir uns an die Abfahrt. Größtenteils mit guter Sicht, zudem haben wir jetzt schon einen GPS-Track und einige Abfahrtsspuren als Anhaltspunkte.
Montag, 1.4.2013: Wir gehen Richtung Piz Turba los. Zuerst steil in die Fuorcla da la Valetta, dann weiter zu P 2781. Leider ist der Gipfel des Turba schon in Wolken und von Süden drücken schlechtes Wetter herüber. Wir drehen ab und machen erst mal eine tolle Abfahrt Richtung Norden über unverspurte Pulverhänge. Dann Aufstieg Richtung Norden zu P 2736 und wieder eine schöne Abfahrt. Kurzer Aufstieg in den Stallerberg-Sattel und nochmal eine schöne Abfahrt auf Juf.